Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: Eizo CG248-4K Teil 5


Deinterlacing

Da ein LC-Display immer vollbildbasiert (progressiv) arbeitet, muss ein eingebauter Deinterlacer aus eingehenden Halbbildern (interlaced) eine Vollbildfolge erstellen.

Wir überprüfen das Deinterlacing mit Halbbildfolgen im 3:2- und 2:2-Rhythmus und spielen danach noch echtes Videomaterial mit nicht zusammenhängenden Halbbildern zu. Im Optimalfall kann der Deinterlacer in den beiden ersten Fällen die Originalvollbildfolge verlustfrei rekonstruieren.

Damit der Deinterlacer des Eizo CG248-4K zusammenhängende Halbbilder erkennen kann, muss im OSD die Einstellung Film Detection aktiviert werden. 3:2- und vor allem 2:2-Signale werden dennoch nicht zuverlässig erkannt. Auflösungsverluste sind die Folge.

Die Erkennung von 3:2- und 2:2-Signalen gelingt nicht zuverlässig.

Die Verarbeitung von Videomaterial liefert – in Anbetracht der Tatsache, dass es sich nicht um ein LCD-TV handelt – ansprechende Ergebnisse. Schwierige Szenen mit hoher Kompression und wenig Im-Bild-Bewegung erfordern eine Deaktivierung der Film Detection. Sie fixiert den Video-Mode.

Test des Video-Mode-Deinterlacings.

Signalpegel und Farbmodell

Der Eizo CG248-4K verarbeitet digitale RGB- und YCbCr-Signale. Eine Anpassung des Dynamikbereichs ist über die Einstellungen "Range Extension" und "Super White" möglich.

Die Kombination "Range Extension: On" und "Super White: Off" unterstellt ein gemeinhin übliches Videosignal ohne BtB- und WtW-Anteile (Tonwertumfang bei 8 Bit Präzision: 16–235). Das Einstellungspaar "Range Extension: On" und "Super White: On" erhält dagegen mögliche Informationen in den Lichtern (Tonwertumfang bei 8 Bit Präzision: 16–254).

Selbstverständlich werden nach Deaktivierung von "Range Extension" auch Signale korrekt verarbeitet, die den vollen Dynamikumfang ausnutzen (Tonwertumfang bei 8 Bit Präzision: 0–255).

Eine Besonderheit: Im Rahmen der DCI-Farbraumemulation nimmt der Eizo CG248-4K auch die hier spezifizierten, geräteunabhängigen XYZ-Normfarbwerte entgegen.

Signalpegel und Farbmodell

Ausleuchtung

Die Ausleuchtung unseres Testgerätes ist gut. Leichte Unregelmäßigkeiten am unteren und rechten Rand treten erst in Aufnahmen mit langer Belichtungszeit deutlicher hervor. Blickwinkelbedingte Aufhellungen bleiben fast völlig aus.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer (links) und langer (rechts) Belichtungszeit.

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (also die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung (linkes Bild; Prozent) und Farbreinheit (rechtes Bild; Delta C) überprüft – DUE: Uniformity.

 << < 5 6 7 8 9 10 11 12 > >>

Keine Kommentare vorhanden


Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!