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TESTBERICHT: BenQ PD2700Q Teil 6


Die Bildschärfe ist mit dem voreingestellten Wert von 5 gut gewählt. Eine weitere Schärfung bringt bei geringen Auflösungen leichte Vorteile, betont aber auch stärker die Treppenbildung bei diagonalen Linienelementen. Hier kann eine Abschwächung der Bildschärfe positiv wirken.

Testgrafik: Links nativ, rechts 1280 x 720

Textwiedergabe: Links nativ, rechts 1280 x 720

Die Schärfe bei nativer Auflösung ist erwartungsgemäß sehr gut. Bei anderen Auflösungen im 16:10- oder im 4:3-Format treten in feinen Strukturen leichte Interferenzen und Unschärfen auf. Die Auflösung von 1280 x 720 Pixeln gibt der Monitor recht sauber wieder, da er selbst die vierfache Auflösung des einfachen HD-Formats besitzt. Der Monitor besitzt genügend Pixel, um auch andere Auflösungen sehr gut und nahezu ohne störende Artefakte zu interpolieren. Die zusätzlich eingefügten grauen Bildpunkte führen zwangsläufig zu etwas fetteren Konturen und zu einem etwas unscharfen Bildeindruck. Farbsäume treten nicht auf. Auch bei allen anderen interpolierten Auflösungen sind die Lesbarkeit von Texten und die Abbildung der Testgrafik – dem Skalierungsfaktor entsprechend – gut bis sehr gut.

Reaktionsverhalten

Den BenQ PD2700Q haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DisplayPort-Eingang untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt wird eine GtG-Reaktionszeit von 5 ms angegeben. Der BenQ besitzt drei Reglerpositionen ("Standard", "Schneller" und "Schnellstens"). In der Werkseinstellung ist die Option "Schneller" aktiviert.

Der Messwert Color to Color (CtC) geht über die herkömmlichen Messungen von reinen Helligkeitssprüngen hinaus – schließlich sieht man am Bildschirm auch in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die längste Zeitspanne gemessen, die der Monitor benötigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren. Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb – jeweils mit 50 % Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunktes gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.

Reaktionszeit "Aus"

Mit dem Bildmodus "AMA Aus" wird der Overdrive deaktiviert. Damit beträgt der B/W-Wert 11,8 ms und der schnellste GtG-Wert 11,0 ms. Der durchschnittliche GtG-Wert aller 15 Messpunkte ergibt 18 ms, und der CtC-Wert beträgt 17,1 ms. Im rechten Chart offenbart der Helligkeitsverlauf beim Grauwechsel zwischen 50 und 80 Prozent keine Überschwinger, die Abstimmung ist neutral.

Reaktionszeit "Aus": Längere Schaltzeiten, dafür keine Überschwinger

Reaktionszeit "Hoch"

In der Werkseinstellung ("AMA hoch") erreicht der BenQ bei fast allen Graustufenübergängen mittelmäßige Werte im Bereich von 9,2/8,6 ms. Besser schneidet er hier nur bei den Farbübergängen ab, die mit 11,6 ms leicht beschleunigt worden sind. Der B/W-Wert beträgt hingegen nur noch 13,2 ms und der schnellste GtG-Wert 12,8 ms. Der durchschnittliche GtG-Wechsel aller 15 Messpunkte erfordert nunmehr 17,9 ms. Im rechten Chart offenbart der Helligkeitsverlauf beim Grauwechsel zwischen 50 und 80 Prozent weiterhin eine völlig neutrale Abstimmung.

Schon etwas kurios, denn bis auf den minimal verkürzten durchschnittlichen CtC-Wert haben sich alle anderen Werte verschlechtert. Eine optimale Overdrive-Implementierung sieht anders aus. Hier stand die Wahrung der Bildqualität im Vordergrund.

Reaktionszeit "Hoch": Moderate Schaltzeiten und sauberer Helligkeitsverlauf

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