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TESTBERICHT: BenQ PD2700Q

Einleitung

Mit dem PD2700Q präsentiert BenQ einen 27 Zoll großen IPS-Einstiegsmonitor für Designer, der mit 10 Bit Farbtiefe, vollständiger Rec.-709- und sRGB-Farbraumabdeckung und mit einer WQHD-Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln aufwartet. BenQ liefert das Gerät mit CAD/CAM-, Animation- und Darkroom-Bildmodi aus, welche Bilddetails unterschiedlich akzentuieren und den Workflow insbesondere bei der Bearbeitung dunkler Bilddetails angenehmer gestalten sollen.

Mit DisplayPort, Mini DP und HDMI-Eingang setzt BenQ auf moderne Anschlüsse. Ein USB-Hub mit zwei USB-2.0-Ports ist ebenfalls auf der Rückseite integriert. Ergonomisch sind alle Funktionen für eine flexible Ausrichtung des Displays an Bord. Auch ein augenschonender Low-Blue-Light-Modus ist vorhanden. Zwei integrierte Lautsprecher und ein Kopfhöreranschluss runden die multimedialen Fähigkeiten des flickerfreien Monitors ab.

27 Zoll BenQ PD2700Q mit IPS-Panel und 10 Bit Farbtiefe (Bild: BenQ)

Den Kontrast gibt BenQ mit 1000:1 an. Die Reaktionszeiten sollen bis zu 4 ms GtG erreichen.

Die BenQ-Monitore der PD-Serie richten sich vor allem an professionelle Anwender im kreativen Bereich und versprechen ein Arbeitserlebnis der Extraklasse. Wir sind gespannt, wie gut sich der blickwinkelstabile IPS-Monitor mit seiner Farbtiefe von 1,07 Milliarden Farben für ambitionierte Grafiker und Designer eignet.

Lieferumfang

Der Monitor wird in einem braunen, violett bedruckten Karton mit zwei Griffschlitzen geliefert und bringt rund 8 kg auf die Waage. Ohne Verpackung wiegt der 27-Zoll-Monitor noch 6,9 kg. Das Gerät ist schnell ausgepackt und montiert. Die Bodenplatte weist einen kameraähnlichen Bajonettverschluss auf und muss noch mit einer in die Bodenplatte integrierten Schraube fixiert werden.

Quick-Start-Guide, Kabel und CD-ROM

Als Zubehör liegen ein HDMI-, ein USB- und ein Stromkabel sowie ein Clip zur bequemen Aufhängung eines Kopfhörers auf der Rückseite des Standbeins bei. Darüber hinaus gibt es eine Garantiekarte, einen Quick-Start-Guide in 20 Sprachen und eine CD-ROM mit Bildschirmtreiber und Farbprofil sowie das Handbuch in verschiedenen Sprachen als PDF und die Software "Acrobat Reader".

Hands on Video zum BenQ PD2700Q

Optik und Mechanik

Das Design des BenQ PD2700Q ist elegant in schlichtem Schwarz gehalten. Lediglich die Kabelführung und ein kleiner Haken, der zur Kopfhöreraufhängung an der Rückseite des Standbeins angebracht werden kann, setzen auf der Rückseite mit ihrer blauen Farbgebung optische Akzente.

Der Display-Rahmen weist eine rundum gleichmäßige Breite und abgerundete Ecken auf. Die Schriftzüge BenQ, PD-Series und das Einschaltsymbol heben sich dezent von dem in mattem Schwarz gehaltenen Rahmen ab. Kleine weiße Punkte am rechten Display-Rand deuten die Position der Bedientasten an, die auf der Rückwand als Drucktasten angebracht sind.

BenQ PD2700Q

Die breit und stabil wirkende Bodenplatte weist eine gebürstete Aluminium-Optik auf. Auf ihrer Rückseite ist ein kleiner runder Drehteller integriert, der sich auch optisch von der grundlegend rechteckigen Form der Bodenplatte absetzt. Der aus Metall gefertigte Bajonettverschluss zur Montage des Standbeins in den Drehteller wirkt ebenfalls sehr stabil. Bei der Montage muss nur beachtet werden, dass die beiden Pfeilmarkierungen zur Deckung gebracht werden, sonst wird die Montage des Standbeins in den beweglichen Drehteller zum Geduldsspiel.

Stabiler Drehteller und blauer Plastikhaken zur Kopfhörerablage

Ergonomisch lässt der 27 Zoll große BenQ PD2700Q kaum Wünsche offen: Der Abstand des unteren Display-Rahmens zur Tischplatte beträgt minimal 35 mm und maximal 165 mm. Das Standbein weist somit einen Hub von 130 mm auf. Der Display-Rahmen hat rundum eine Breite von 20 mm. Drehen lässt sich der Monitor um +/- 45 Grad über das kleine, im Standbein angebrachte Drehgelenk. Eine Neigung des Displays ist von +20 bis -5 Grad möglich. Eine Rotation des Displays in den Porträtmodus gelingt ebenfalls problemlos.

Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut. Das Panel wurde sauber eingepasst, größere Spaltmaße konnten wir nicht ausmachen. Der Hub des Tragarms und die Rotation des Displays laufen angenehm geschmeidig und nicht ruckartig. Lediglich die Arretierung in der horizontalen und vertikalen Position ist etwas weich gehalten, so dass der Monitor durch mehrfaches Nivellieren waagerecht ausgerichtet werden muss.

Wird der Tragarm entfernt, kann mithilfe der integrierten VESA100-Wandhalterung auch eine Wandmontage durchführt werden. Ein Kensington-Lock ist ebenfalls vorhanden. Fingerabdrücke hinterlassen auf der matt gehaltenen Oberfläche nur wenige Spuren.

Ergonomisch flexibel: der BenQ PD2700Q LED

Für die Belüftung des Displays sorgen zahlreiche kleine Belüftungsschlitze, die in einem schmalen Band an der Ober- und zum Teil auch an der Unterseite der abgestuften Rückwand angebracht sind. Ein Problem mit der Abwärme sollte dieser Monitor mit White-LED-Backlight nicht bekommen.

Elegant: Belüftungsschlitze des BenQ PD2700Q

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