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TESTBERICHT: Samsung C27F396FHU Teil 4


Netzdiagramme

In den folgenden Netzdiagrammen sehen Sie alle Messwerte zu den unterschiedlichen Helligkeitssprüngen unserer Messungen im Überblick. Im Idealfall würden sich die grünen und die roten Linien eng am Zentrum befinden. Jede Achse repräsentiert einen in dem Pegel und der Dynamik definierten Helligkeitssprung des Monitors, gemessen über Lichtsensor und Oszilloskop.

60-Hz-Overdrive "Standard" und "Schneller"

60-Hz-Overdrive "Schnellstens"

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim Samsung C27F396F messen wir mit 9 ms eine moderate Signalverzögerung. Die halbe mittlere Bildwechselzeit ist mit 5,9 ms im Modus "Schnellstens" ordentlich, insgesamt macht das 14,9. Sicherlich kein Bestwert, aber für einen Multimedia-Monitor durchaus akzeptabel.

Backlight

Das Hintergrundlicht des Monitors wird nicht durch Pulsbreitenmodulation (PWM) reduziert, deshalb entstehen auch keine Unterbrechungen im Lichtstrom (Flackern). Somit ist der Monitor auch bei reduzierter Helligkeit für längeres ermüdungsfreies Arbeiten geeignet.

LED-Backlight mit kontinuierlicher Helligkeitsregelung

Subjektive Beurteilung

Kritische Farbübergänge werden meistens etwas weicher gezeichnet, als Helligkeitsübergänge. Die Reaktionszeiten für Farbübergänge orientieren sich an den schlechtesten Werten der Helligkeitsübergänge. Bewegte Farbkanten verschmieren daher leicht.

Die hohe mittlere Reaktionszeit kann nicht durch den niedrigen Input-Lag von 9 ms kompensiert werden. Der C27F396F ist kein Gaming-Monitor für schnelle Spiele. Für Hardcore-Spieler ist der Samsung C27F396F daher weniger gut geeignet. Gelegenheitsspieler, die nicht ausschließlich an fps-lastigen Spielen interessiert sind, kommen aber durchaus auf ihre Kosten.

Besonders positiv fallen beim Spielen im Gegenzug der exzellente Kontrast und das gute Sichtfeld durch die Krümmung auf. Das macht vor allem Movie-Sequenzen in Spielen zu einer Augenweide. Auch bei Taktik- und Strategiespielen kann der Samsung C27F396F durchaus glänzen.

Sound

Tonsignale verarbeitet der C27F396F nur am HDMI-Eingang. Die Wiedergabe ist nur am Kopfhörerausgang möglich, Lautsprecher wurden keine eingebaut. Die Lautstärke kann unkompliziert per Schnellauswahl über die JOG-Taste reguliert werden. Eine Stummschaltung (Mute) ist ebenfalls vorhanden.

DVD und Video

HD-Zuspieler wie Blu-ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen können direkt an die HDMI-Buchse des C27F396F angeschlossen werden, der Ton wird an den Kopfhörerausgang weitergeleitet.

Der C27F396F bietet eine Voreinstellung für Filme (Bildmodus "Kino") an. Außer der Helligkeit sind dann aber auch andere Standardeinstellmöglichkeiten deaktiviert. Das Bild wirkt hier stellenweise derart überschärft, dass wir den Monitor in den Werkseinstellungen belassen haben.

In dieser Konfiguration und der Helligkeitseinstellung 60 haben wir ein HD-Video am PC betrachtet. Der C27F396F zeigt dabei vor allem ein sehr kontrastreiches Bild mit einem sehr tiefen Schwarz. Die Farben wirken natürlich, und auch Hauttöne werden gut dargestellt. Auch der In-Bild-Kontrast in dunklen Szenen mit starken Glanzlichtern ist ausgezeichnet und macht gerade solche Szenen zu einer Augenweide.

Allerdings gehen in dunklen Bildbereichen teilweise Details verloren. Negativ aufgefallen sind ferner aber auch ein immer wieder wahrnehmbares Mikroruckeln und eine leichte Bewegungsunschärfe bei feinen Details. Beispielswiese wirken die Haare der Heldin in unserem Testvideo nur vollständig scharf, wenn sie ruhig steht. Wenn die Haare leicht im Wind schaukeln, wirken sie nicht ganz scharf.

Das gebogene Display zieht einen einzelnen Zuschauer merklich besser in das Filmgeschehen. Ob auch mehrere Zuschauer noch im blickwinkelstabilen Bereich den Film genießen können, hängt stark vom Sehabstand ab.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Für die Zuspielung von externen Geräten bietet der Samsung C27F396F die Option, zwischen PC- und AV-Modus umzuschalten. Im AV-Modus stehen für das Bildformat (statt Auto und Breit) die Optionen 4:3, 16:9 und "Bildanpassung" zur Verfügung. Letzteres sorgt für ein Beibehalten des Original-Seitenverhältnisses. Da allerdings nur ein HDMI-Eingang zur Verfügung steht, ist das Anschließen eines zweiten Geräts sowieso wenig sinnvoll.

Die HD-Auflösungen 720 und 1080 skaliert der C27F396F erwartungsgemäß als einwandfreies Vollbild. Auch die DVD-Auflösung 576p wird einwandfrei dargestellt. Die Skalierung gelingt dem Monitor sogar besser als unserem LG-BD-Player.

Im AV-Modus stehen auch andere Bildmodi (von Samsung "MagicBright" getauft) zur Verfügung. Der Modus "Film" gefällt hier deutlich besser und liefert auf Anhieb eine tolle Spielfilmwiedergabe. Auch hier fasziniert der exzellente Im-Bild-Kontrast. Eine 24p-Wiedergabe von BDs ist aber nicht möglich. Der Samsung C27F396F ist in nativer Auflösung nur auf eine Vertikalfrequenz von 60 Hz ausgelegt. Daher waren auch immer wieder die üblichen Mikroruckler wahrnehmbar.

Overscan, Farbmodelle und Signallevel

Eine Option zur Aktivierung bzw. Regulierung eines Overscans konnten wir im OSD des C27F396F nicht finden. Zumindest der HDMI-Schwarzwert lässt sich in den Bildeinstellungen anpassen.


Bewertung
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209,90 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Wie zu erwarten entpuppt sich der Samsung C27F396F in unserem Test als guter Allrounder, der vor allem für die Wiedergabe – weniger für die Bearbeitung – von Multimedia-Inhalten geeignet ist. Bereits in Werkseinstellung ist die Farbwiedergabe ordentlich. Die Qualität lässt sich aber durch eine Kalibrierung merklich steigern. Subjektiv ist die Darstellung ab Werk aber in jedem Fall als gut zu werten.

Beeindruckt hat uns vor allem der hohe Kontrast, der insbesondere bei der Wiedergabe von Filmen und bei Spielen ein tolles Seherlebnis liefert. Allerdings ist der Samsung C27F396F mit seiner moderaten Reaktionszeit nicht für Hardcore-Spieler geeignet. Gelegenheitsspieler kommen dagegen durchaus auf ihre Kosten und werden auch das verbesserte Sichtfeld durch die Display-Wölbung zu schätzen wissen.

Die im Vergleich zu IPS-Panels etwas schlechtere Blickwinkelneutralität fällt nur bei extremen Blickwinkeln auf. Dafür erhält man einen statischen Kontrast, den kein IPS-Panel erreicht. Die Bildqualität ist wirklich sehenswert. Ein einziger digitale Eingang (HDMI) ist aus unserer Sicht zu wenig und ein D-Sub Eingang schlichtweg antiquiert. Ein DVI-I Eingang hätte dem Monitor wesentlich besser zu Gesicht gestanden. Wer nur eine Verbindung zum PC benötigt, kann auf alle Fälle zugreifen.

Gesamturteil: GUT


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2 Kommentare vorhanden


Hallo allerseits,
es wäre schon hilfreich wenn man bei einem Monitortest auch die Auflösung des Panels angibt.
Wohl wahr ... 1920 x 1080

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