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TESTBERICHT: Panasonic TX-85XW944

Einleitung

Der TX-85XW944 ist das Top-Modell unter Panasonics Fernsehern. Die Japaner setzen den Preis zwar bei stolzen 15.000 Euro an, statten das Gerät dafür aber mit einem 214 Zentimeter (85 Zoll) großen, hell leuchtenden und natürlich ultrahochauflösenden Bildschirm sowie einigen technischen Finessen aus.

Panasonic TX-85XW944 im Test: Sehr gut ausgestatteter Ultra-HD-Fernseher mit 85 Zoll (214 Zentimeter) Bilddiagonale.

Im Vergleich zu den ersten UHD-Fernsehern ist der TX-85XW944 geradezu ein Schnäppchen – man denke nur an den (gleich großen) UN85S9 aus dem Hause Samsung, der 2013 zu einem UVP von 35.000 Euro auf den Markt kam. Seitdem hat sich selbstverständlich einiges getan: Angefangen bei den 4K-Zuspielmöglichkeiten über die Inhalte an sich bis hin zum Bedienkomfort.

Allerdings hat Panasonic nicht in jeder Disziplin volle Arbeit geleistet, was wir im nachfolgenden Testbericht erläutern.

Ausstattung

Allein das Aufstellen wird zu einem echten Erlebnis: Zum einen muss man das knapp 110 Kilogramm schwere Paket im Kleiderschrank-Format irgendwie in die Wohnung bringen, zum anderen gelingt das Herausheben des wuchtigen 85-Zöllers nur mithilfe mindestens einer weiteren Person - glücklicherweise ist der Standsockel bereits angeschraubt.

Alternativ gestatten die VESA-Gewindebohrungen auf der Rückseite des Gehäuses, das übrigens komplett aus Metall besteht, eine Wandmontage. Die (optionale) Halterung sollte jedoch für ein Gewicht von 75 Kilogramm ausgelegt sein.

Optisch präsentiert sich der TX-85XW944 verglichen mit dem eingangs erwähnten Samsung-TV im Schultafel-Design eher schlicht und zurückhaltend; der Bildschirm verläuft dabei schnurgerade. Ferner verzichtet er im Gegensatz zu seinem kleinen Bruder TX-55AXW904 auf blaue Lichtakzente.

Klare Linien: Panasonic setzt bei seinem Top-Modell auf ein dezentes, schnörkelloses Design. Der flache Sockel sorgt dabei für einen bombenfesten Stand des 75 Kilogramm schweren Bildschirms, benötigt aber auch entsprechend viel Platz.

Das stört uns nicht weiter, allerdings hinterlassen die Abstriche bei der Technik einen etwas faden Beigeschmack: Anstatt das Flaggschiff auf Basis des untergeordneten Modells weiterzuentwickeln, hat Panasonic an einigen Stellen den Rotstift angesetzt. So sind die Hintergrund-LEDs nicht etwa vollflächig hinter dem Display angeordnet, sondern lediglich im Rahmen.

Außerdem wurde die Backlight-Scanning-Frequenz von 3.000 auf 2.000 Hertz gedrosselt, womit sie nun auf dem Niveau der nochmals günstigeren und inzwischen abgelösten 804er-Serie liegt. Dafür setzen die Japaner bei der 3D-Wiedergabe wieder auf das aktive Shutter-Verfahren, so dass Cineasten keine Auflösungsverluste fürchten müssen; zwei Brillen gehören zum Lieferumfang.

Panasonic aktive 3D-Shutter-Brille.

Neben analogen AV-Anschlüssen hält der Fernseher vier HDMI-2.0-Eingänge sowie einen DisplayPort (1.2a) für die UHD-Zuspielung mittels PC bereit.

Volltreffer: Das Panasonic-Flaggschiff bietet alle Ausstattungsmerkmale, die man sich von einem Fernseher nur wünschen kann. Entsprechend breit ist die Anschlussvielfalt gefächert – neben vier HDMI-2.0-Eingängen steht auch ein DisplayPort 1.2a zur Verfügung.

Besonderes Lob verdient die umfangreiche TV-Ausstattung. Panasonic stattet seinen Spitzenreiter nämlich mit einer doppelten Empfangseinheit ("Twin HD Triple Tuner" inklusive USB-Recorder und zweier CI+ Slots aus. Auf diese Weise lassen sich auch mehrere Pay-TV-Sender gleichzeitig wiedergeben und mitschneiden, wobei man die Aufnahme maximal zwei Wochen im Voraus programmieren kann.

Dank TV-over-IP-Technik stellt der TX-85XW944 die DVB-Signale auf Wunsch via Netzwerk anderen Fernsehern zur Verfügung, was die bislang obligatorische Antennenbuchse im entsprechenden Raum überflüssig macht. Per "TV Remote 2"-App können die TV-Kanäle sogar auf Smartphones respektive Tablets gestreamt werden.

Alleinstellungsmerkmal: Panasonic stattet seine Fernseher derzeit als einziger Hersteller mit der Sat- beziehungsweise TV-over-IP-Technik aus. Da der TX-85XW944 auch als Server fungiert, kann er die Tuner-Signale selbstständig ins Netzwerk einspeisen.

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