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Acers Standalone-Monitor rangiert zwischen Nettop und Mediastation

Ende April kommt er auf den Markt: Acers Monitor-Zwitter D241Hbmi mit integriertem Prozessor, einem eigenen Betriebssystem und WLAN-Funktionalität. Mit einer kabellosen Tastatur kann via LAN sofort gesurft oder das WLAN-Passwort eingetippt werden.

Der äußere Schein trügt – dieser Monitor ist ein Hybride (Bild: Acer).

Das Mini-Betriebssystem basiert auf Widgets und soll sich laut Acer laienfreundlich über SMS und Email erweitern lassen. Bestimmte Internet-Dienste können damit abgerufen, E-Mails gelesen werden – wie freies Surfen ohne echten Browser funktioniert, ist jedoch fraglich. Dafür ist der D241H als Mediaplayer oder digitaler Bilderrahmen im Standalone-Betrieb einsetzbar.

Ein Kartenleser für viele gängige Formate dient denn auch dem Einlesen von Fotos und Filmen, die Soundausgabe für diese Medien übernehmen integrierte Lautsprecher bzw. separat anzuschließende Boxen an den Audioausgängen. Über ihr Pendant lassen sich vermutlich MP3-Player anschließen. Eine Fernbedienung mit ausklappbarem Tastenfeld ist das zentrale Bedienelement.

Üppig sind die Ausstattungsmerkmale als PC-Monitor, als der er via HDMI und VGA angesteuert werden kann. Das TN-Panel besitzt eine 24-Zoll-Diagonale im 16:9-Format und verfügt über Full-HD-Auflösung. 80.000:1 beträgt das dynamische Kontrastverhältnis; der Bildaufbau soll in zwei Millisekunden erfolgen. Beide Ebenen bieten laut Hersteller Blickwinkel von maximal 176 Grad und der Helligkeitswert beläuft sich auf 300 cd/m².

Rund 35 Watt genehmigt sich der Alleskönner aus der Steckdose, knapp zwei sind es im Stand-by- oder Off-Zustand. In Deutschland soll der D241H zu einem Preis ab 400 Euro erscheinen, wobei diese Formulierung nahe legt, dass mehrere – zumindest länderspezifische – Versionen des Bildschirms erhältlich sein werden.

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