Barco DP2K-P – Projektionen für die Post-Produktion

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Digitalkino-Pionier Barco hat die kommerzielle Veröffentlichung seines Digitalkino-Projektors DP2K-P bekannt gegeben. Mit einem deutlich erweiterten Farbraum, extrem hohem Kontrast und besonders gleichförmiger Helligkeitsverteilung soll der Bildwerfer exklusiv auf die Bedürfnisse für die Post-Produktion und in den kleinen Review-Sälen optimiert sein. Aufsehenerregend ist die Gewichtsangabe: Der Bolide bringt 133 Kilogramm auf die Waage.

Laut Barco übertrifft der DP2K-P bezüglich des Farbraums die Empfehlungen der DCI [Digital Cinema Initiative]. (Foto: Barco)

Der Profi-Beamer setzt auf die bewährte Plattform der DP2K-B-Serie, die sich durch optimale Lichteffizienz, geringe Betriebskosten und hohe Benutzerfreundlichkeit auszeichnet. Laut Hersteller ist der integrierte DLP-Cinema-Chip mit dreimal 1,2 Zoll eine zukunftsweisende Wahl für die Kompatibilität mit 4K-Auflösung. Die native Auflösung beträgt 2.048 mal 1.080 Pixel, das Kontrastverhältnis ist 2.500:1. Bei einer von Barco eingeräumten, bis zu zehnprozentigen Abweichung liegt der Helligkeitswert bei 5.400 Lumen. Die dafür nötige Xenon-Lampe ist kompatibel zu den 1,2- bis 4-Kilowatt-Modellen aller bekannten Hersteller.

Damit keine Staubteilchen auf den Chip gelangen, ist das Gehäuse des Projektors hermetisch abgedichtet, was zusätzlich Kontrast- und Helligkeitswerte über Jahre auf hohem Niveau halten soll. Dank des Kapsel-Prinzips können außerdem wiederverwendbare Luftfilter benutzt werden, ein verbessertes Kühlsystem soll den Lebenszyklus des Bildwerfers verlängern. Die projizierte Bilddiagonale des DP2K-P liegt bei maximal 7,5 Metern. An Videoeingängen stehen zwei serielle digitale Schnittstellen (SDI) und zwei DVI-Anschlüsse bereit. Letztere lassen sich sowohl mit DVI- als auch mit VGA-Ports nutzen. LAN- und RS232-Schnittstellen dienen der Ein- und Ausgabekontrolle.

Für spezifische Erweiterungen beziehungsweise Anschlüsse stehen noch acht GPIO-Pins (General Purpose Input/Output) zur Verfügung, der Multifunktions-Chips im AV-Bereich vielseitig programmiert werden können. Ebenfalls individuell anpassbar sind die 2D- und 3D-LUTs – Anwender können mit der beiliegenden Communicator-Software auf sie zugreifen. Einziger Zweck des Programms ist es, dem Benutzer Kontrolle über den Farbraum zu geben, um ein möglichst hohes Level an Genauigkeit zu erreichen.

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