LG OLED TV R: Ausrollbarer OLED-Fernseher wird teuer

Neben einer Standvariante ist eine Ausführung für die Deckeninstallation geplant

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Auf der CES 2019 kündigte LG mit dem OLED TV R einen ausrollbaren OLED-Fernseher an (PRAD-News: Ausrollbarer 4K-Fernseher OLED TV R von LG). Die Eckdaten umfassten damals eine 4K-Auflösung (3840 x 2160 Pixel), eine Diagonale von 65 Zoll, eine Dolby-Atmos-Soundbar und einen Alpha-9-Prozessor der zweiten Generation. Im Laufe des vergangenen Jahres tauchte das Modell im Rahmen von Kunstinstallationen auf diversen Messen auf (PRAD-News: LG OLED TV R als Teil einer Kunstinstallation), wurde jedoch bis heute nicht auf dem Markt veröffentlicht.

LG OLED-TV-Kunstinstallation (Bild: LG)
OLED TV R: Ausrollbarer OLED-Fernseher soll 2020 erscheinen (Bild: LG)

Aktuellen Informationen von der CES 2020 zufolge sei inzwischen ein Alpha-9-Prozessor der dritten Generation integriert und eine (US-)Markteinführung im zweiten oder dritten Quartal 2020 geplant. Der Verkaufspreis soll 60.000 US-Dollar (~ 53.955 Euro) betragen, was jedoch noch nicht offiziell bestätigt wurde. Zum Vergleich: In ähnlichen Kostenbereichen sind die 98 Zoll großen 8K-QLED-Fernseher Samsung GQ98Q950R und Samsung QE98Q950R angesiedelt. Innovation hat eben ihren Preis.

Der OLED TV R oder Signature RX, wie er auch genannt wird, kommt in Form eines minimalistischen Designermöbels. Das flexible OLED-Panel kann per Fernbedienung komplett oder teilweise herausgefahren werden und zeigt bei Bedarf auf einem Viertel der Fläche Informationen wie das aktuelle Wetter, die Uhrzeit oder Foto-Slideshows an. Auf Tastendruck ist auch ein komplettes Einrollen des Bildschirms möglich, sodass er vollständig im Möbelgehäuse verschwindet – dies kann etwa beim Musikhören oder bei längerer Abwesenheit Sinn ergeben. Musikstücke können per Bluetooth via Smartphone oder Tablet übertragen werden.

Laut LG sei der OLED TV R auf 50 000 Ein- und Ausrollvorgänge getestet worden. Bei zehnmaligem Ein- bzw. Ausrollen pro Tag würde das also fast 14 Jahre Nutzungsdauer bedeuten – sofern andere Komponenten nicht vorher ihren Geist aufgeben sollten. Eine Sprachsteuerung ist über Alexa oder Google Assistant möglich. Auf einen ATSC-3.0-Tuner oder Adaptive Sync werden Käufer hingegen verzichten müssen. Neben dem Standgerät ist übrigens auch eine Variante für die Deckeninstallation geplant. (Quelle: CNET via Caschys Blog)

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