Panasonic: Nativer 4K-Laserprojektor mit 50 000 Lumen

Das Luxusmodell ist im sechsstelligen Euro-Bereich angesiedelt, kann aber auf Wunsch auch gemietet werden

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Der japanische Hersteller Panasonic hat mit dem PT-RQ50K einen technisch beeindruckenden und dafür sündhaft teuren DLP-Großraumprojektor veröffentlicht. Das Modell setzt auf Lasertechnologie mit blauen und roten Dioden, löst nativ mit 4096 x 2160 Bildpunkten (4K) auf und erzielt eine Lichtleistung von satten 50 000 Lumen. Die Lichtquellen sollen jeweils nach 20 000 Stunden noch 50 Prozent ihrer Ausgangsleistung besitzen – bezogen auf den Standardbetriebsmodus.

Panasonic PT-RQ50K (Bild: Panasonic)
PT-RQ50K: Laserbeamer mit nativem 4K und 50 000 Lumen (Bild: Panasonic)

Eine Trapezkorrektur und ein Lens-Shift, jeweils horizontal und vertikal, werden außerdem geboten. Über optional erhältliche Objektive sind projizierbare Bilddiagonalen von 100 bis 1500 Zoll möglich. Zur Schnittstellenauswahl des Beamers zählen BNC, RS232, 3,5-mm-Klinke, RJ-45, USB-Typ A und WLAN. Über ein nachrüstbares Interface-Board stehen auf Wunsch zudem DVI, DisplayPort, 12G-SDI und HDMI zur Verfügung. Der DCI-P3-Farbraum wird zu 91 Prozent abgedeckt, das Betriebsgeräusch beträgt laut Datenblatt 52 dB. Der Strombedarf wird je nach Betriebsmodus mit 3110 bis 3970 Watt beziffert.

Der Panasonic PT-RQ50K misst 720 x 445 x 1070 mm (B x H x T), wiegt stolze 126 kg und erzielt ein Kontrastverhältnis von 20 000:1. Über die vorinstallierte Software Geometry Manager Pro können bequem Einstellungen wie geometrische Korrektur, Edge-Blending, Farb-/Helligkeitsanpassung und Maskierung vorgenommen werden. Ein im Projektor integriertes LCD-Panel erleichtert die Einrichtung und gibt Statusmeldungen oder Fehlerinformationen aus. Ein filterloses Kühlsystem und Maßnahmen gegen das Eindringen von Staub fehlen ebenso wenig. Das Ganze hat natürlich seinen Preis: Erste Händler listen die Produktneuheit im Bereich von 250.000 bis 300.000 Euro.

Interessenten müssen den PT-RQ50K aber nicht unbedingt kaufen: Die 1978 in Nordrhein-Westfalen gegründete Lang AG, eigenen Angaben zufolge „eine der führenden europäischen Firmen für die Vermietung und den Verkauf von visueller Präsentationstechnik“, schafft sich nämlich 50 Exemplare des Beamers an. Veranstalter und Unternehmen können auf diese Weise bei Bedarf temporär und kostengünstig(er) in den Genuss des Gerätes kommen.

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