Test BenQ SW2700PT: Kann ein günstiger aber voll ausgestatteter Grafik-Monitor mit den High-End Modellen mithalten?

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Mit dem SW2700PT hat BenQ einen vergleichsweise günstigen, hochauflösenden 27-Zoll-Monitor am Start, der sich mit einer nahezu vollständigen Abdeckung des Adobe-RGB-Farbraums speziell an ambitionierte Hobby- sowie Profifotografen richtet.

Im Test: BenQ SW2700PT

Der SW2700PT setzt dabei weniger auf Designer-Zierrat, sondern vor allem auf Praxistauglichkeit und eine sehr umfangreiche Ausstattung. Hinsichtlich Konnektivität werden DisplayPort, DVI, HDMI und ein USB-3.0-Hub geboten. Zusätzlich zu den üblichen Monitortasten gibt es einen OSD-Controller, der im Standbein untergebracht werden kann. Besonders nützlich ist auf jeden Fall die serienmäßige Beigabe einer Monitorblende, da sie als Schutz gegen seitliches Streulicht wirkt und den Kontrast von 1000:1 erst richtig zur Geltung bringt.

Um die ab Werk versprochene hohe Farbtreue auch auf Dauer aufrechtzuerhalten, ist der Monitor sogar Hardware-kalibrierbar. Die erforderliche Software ist im Lieferumfang enthalten. Eine entsprechende Kalibrierungssonde der Firma X-Rite muss separat erworben werden. Auch die Auflösung ist mit einer WQHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel) für einen 27 Zoll Monitor genau richtig ausgelegt und für Fotografen und Bildbearbeiter im Vergleich zu UHD sogar die bessere Wahl.

Im Fazit des Tests kommt die pRAD-Redaktion zu folgendem Urteil: „Zunächst macht BenQ mit dem SW2700PT zweifellos vieles richtig. Die größte Stärke des Gerätes liegt in seiner ausgezeichneten Ergonomie und äußeren Verarbeitung. Hier kann der BenQ auch mit deutlich teureren Geräten problemlos mithalten. Auch der Funktionsumfang mit erweitertem Farbraum, Monitorblende und Hardware-Kalibrierung zu einem fairen Preis weiß zu gefallen. Die größten Schwächen liegen in der nur zufriedenstellenden Bildhomogenität sowie der abgespeckten und holprigen Hardware-Kalibrierung. Messtechnisch ist ansonsten alles gut bis sehr gut. Hinsichtlich der Langzeitstabilität der „inneren Werte“ blieben aber im Test Fragezeichen.“

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