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BRANDHEISS

Test Monitor Asus PA279Q
7/7

Bewertung







ab 379,00 €
3.7

(GUT)

Fazit

Asus hat mit dem PA279Q einen hochwertigen 27 Zoll-Monitor im WQHD-Format mit 2560 x 1440 Pixeln vorgestellt, der den AdobeRGB-Farbraum zu 98,2% abdeckt und auch sehr präzise wiedergeben kann. Auch bei der Abdeckung des sRGB-Farbraums schlägt sich der Asus-Monitor ausgezeichnet. Allerdings ist auch bei diesem Modell der PA Serie wieder keine vernünftige Kalibrierung im Benutzermodus realisierbar.

Die Kalibrierungsergebnisse im sRGB- und AdobeRGB-Modus sind dagegen gut bis sehr gut. Allerding muss man sich der Einschränkungen sehr wohl bewusst sein, sollte der Monitor in einer professionellen Arbeitsumgebung einsetzt werden. Die UGRA-Zertifizierung scheitert deshalb auch.

Der Monitor glänzt mit vielen digitalen Anschlussoptionen, zahlreichen Extras und besticht durch seine ergonomischen Funktionen sowie durch sein sportlich-elegantes Design. Auch der völlig lautlose Betrieb, der beim kleineren Modell PA248Q in unserem Test nicht möglich war, überzeugt auf ganze Linie.

Bei der Ausleuchtung und bei der Bildhomogenität erzielt der PA279Q leider nur zufriedenstellende Werte. Hier haben wir, den beigelegten Prüfberichten entsprechend, etwas mehr erwartet. Auch der Stromverbrauch ist sehr hoch.

Videofreunde und Gamer können sich an satten Farben, kurzen Schaltzeiten und an der geringen Schlierenbildung des Monitors erfreuen. Für ambitionierte Spieler kommen ist die lange Latenzzeit von 23,5 ms viel zu hoch. Die Blickwinkelstabilität ist bei schräger Blickrichtung auf den Monitor ebenfalls etwas eingeschränkt und auch die Spiegelung des Displays fällt bei seitlicher Betrachtung deutlicher als üblich aus.

Der für den Grafiker und laut Asus auch für Gamer konzipierte Monitor zeigt sich anspruchsvoll und bietet zu einem Preis von rund 790,00 Euro eine ansprechende Leistung. Defizite sind vorhanden und wurden genannt. Allerdings sind die Kalibrierungsergebnisse, auch wenn diese nicht im Benutzermodus erzielt werden konnten, gut bis sehr gut. Aus diesem Grund haben wir auf eine Abwertung, wie wir es noch beim ASUS PA249Q gemacht haben, diesmal verzichtet. Es bleibt zu hoffen, dass ASUS dieses Problem bei künftigen Modellen der PA Serie in den Griff bekommt, denn dann wäre der Monitor zu diesem Preis einfach unschlagbar.

Testlogo ASUS PA279Q

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8 Gedanken zu „Test Monitor Asus PA279Q“

  1. „Satte 36 Watt bei 140 cd/m²“

    Verstehe ich nicht. Wo ist das denn viel? Der Dell U2713H verbraucht 43,3 Watt und bekam dafür sogar ein Plus.

    Antworten
  2. mein Gott Andi,

    ist das hier ein katholisches Mädchenpensionat?
    Manchmal muss muss man eben jemanden sanft in den Hintern treten, damit er kapiert, worauf er hätte selbst kommen müssen.

    Aber das ist jetzt wahrscheinlich auch schon wieder zu hart formuliert.

    Sanfttönige Grüße tom

    Antworten
  3. Unsere Tests werden sofort veröffentlicht wenn sie fertig sind, aber als Preview und wer die nicht bezahlen will wartet halt bis zur endgültigen Veröffentlichung. Und konstruktive Kritik ist erwünscht, nur der Ton macht die Musik. Vielleicht „kapierst“ Du das auch 😉

    Antworten
  4. Lieber Andi,

    eigentlich solltet Ihr ja für konstruktive Kritik Eurer geneigten Leserschaft ja dankbar sein.
    Ich z.B. wäre es!

    Und wenn ich Euer Gnaden zu nahe getreten bin, bitte ich als armer Leser untertänigst um Verzeihung.

    Und die Aussage: „Dieser Test ist aber vor Monaten entstanden“ wirft ein schlechtes Bild auf
    PRAD’s Veröffentlichungspraxis.

    Da schmoren die Test’s, aus bekannten Gründen, monatelang bis zur Veröffentlichung, so lange bis Rev. XY auf dem Markt ist, oder quasi schon das
    Nachfolgemodell am Horizont erscheint.

    Ist jetzt sicher ein wenig übertrieben, aber was Wahres dran…

    Gruß tom

    Antworten
  5. Na da ist wohl jemand mit dem falschen Fuß aufgestanden oder ein ausgesprochener Morgenmuffel. Wir machen ja seit geraumer Zeit die Coating Bilder, damit die Oberflächenstruktur erkennbar ist. Dieser Test ist aber vor Monaten entstanden und da gab es diese Coating-Bilder noch nicht. Nun wurden zwar in den vergangenen Wochen schon Tests mit Coating-Bildern veröffentlicht, entscheidend dafür wann ein Test veröffentlicht wird, ist wann der fertige Test durch den Redakteur abgeliefert wurde und nicht wann das Testgeräte unser Messlabor durchlaufen hat! So dürfte der ASUS-Monitor einer der letzten Geräte ohne Coating Bilder gewesen sein, da wir diese – als der ASUS bei uns im Testlabor war – noch nicht erstellt haben. Irgendwann muss man ja starten und alle Geräte die vorher getestet wurden, können dieses Bild eben nicht enthalten.

    Antworten
  6. Danke für den Test.

    Nur die Aussage: „Die Oberfläche des Panels ist matt und moderat entspiegelt“ sagt garnichts.

    Bei Test’s in letzter Zeit wurde doch ausführlichst auf die Oberflächenbeschaffenheit eingegangen!

    Wann kapiert PRAD endlich mal, daß das für viele Leser sehr wichtig ist. Das beweisen doch die unzähligen Beiträge im Forum!

    Danke

    Antworten
  7. Hallo,
    wie immer eon schöner ausführlicher Test, aber mit scheint, da ist eine falsche Graphik eingefügt – der Text sagt:
    „Im AdobeRGB-Modus landet der PA279Q dann einen Volltreffer. Auch hier verbessert sich die Qualität des Weißpunkts deutlich. Die Graubalance schneidet dann sogar um eben jenes Tüpfelchen besser ab, das bei sRGB an der sehr guten Bewertung noch fehlte. Helligkeits- und Kontrastverlust sind aber wiederum nicht unerheblich.“

    Die sich daran anschließende Graphik zeigt aber ziemlich heftige Abweichungen der Farben bis in den roten Bereich – wie ist das vereinbar?

    Sieht fast so aus, als wäre die Graphik für Benutzmodus 1 nochmals eingefügt worden?

    Vielleich könnte das korrigiert werden?

    Mit freundlichen Grüßen
    LF

    Antworten

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