Test Monitor Asus PG278Q
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60Hz Overdrive „Off“

Mit Overdrive „Off“ bei 60Hz messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 16,7 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit 2,9 Millisekunden. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 19,1 Millisekunden. Ein CtC Wert von 18 ist ebenfalls nicht sonderlich schnell. Der Helligkeitsverlauf ist völlig neutral.

Asus Pg278q Monitor 60hz Schaltzeiten Aus
Asus Pg278q Monitor 60hz Gtg Aus
60Hz (Overdrive: Off): gemächliche Schaltzeiten und keine Überschwinger.

60Hz Overdrive „Normal“

Bei 60Hz und der Overdrive-Stellung „Normal“ ist der 27 Zoll Gaming-Monitor schon richtig schnell. Wir messen den Schwarz-Weiß-Wechsel mit schnellen 3,9 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit lediglich 2 Millisekunden. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 4,1 Millisekunden und der CtC-Wert reduziert sich auf schnelle 4,2 Millisekunden. In dieser Einstellung werden die Reaktionszeiten effektiv gekürzt, aber es entstehen schon deutliche Überschwinger.

Asus Pg278q Monitor 60hz Schaltzeiten Normal
Asus Pg278q Monitor 60hz Gtg Normal
60Hz (Overdrive: Normal): sehr schnelle Schaltzeiten und deutliche Überschwinger.

60Hz Overdrive „Extreme“

Bei 60Hz und Overdrive „Extreme“ messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 3,7 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit 1,4 Millisekunden. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt extrem schnelle 2,9 Millisekunden und als CtC-Wert ermitteln wir 3 Millisekunden. Im Vergleich zum 60Hz-Modus Overdrive „mittel“ ist der Geschwindigkeitsgewinn allerdings nur minimal.

Die Überschwinger beim Helligkeitsverlauf sind allerdings jetzt extrem hoch, so dass der Wert unsere Grafik sprengt. Hier macht der ASUS PG278Q der Overdrive-Option „Extreme“ alle Ehre. Hier wollte man zu viel aus dem Panel herausholen. Artefakte und Doppelkonturen sind sehr auffällig. Die Overdrive-Stellung „Normal“ als Standard, ist vom Hersteller also optimal ausgewählt worden.

Asus Pg278q Monitor 60hz Schaltzeiten Extreme
Asus Pg278q Monitor 60hz Gtg Extreme
60Hz (Overdrive: stark): noch schnellere Schaltzeiten, dafür aber extreme Überschwinger.

144Hz Overdrive „Off“

Mit Overdrive „Off“ bei 144Hz messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 8,1 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit 2,4 Millisekunden. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 11,7 Millisekunden und beim CtC Wert messen wir 8,2 Millisekunden. Der Helligkeitsverlauf ist völlig neutral. 144Hz ohne zusätzliche Overdrivebeschleunigung lassen den ASUS PG278Q eine gute Figur machen. Damit ist er deutlich schneller als mit identischem Modus unter 60Hz.

Asus Pg278q Monitor 144hz Schaltzeiten Aus
Asus Pg278q Monitor 144hz Gtg Aus
144Hz (Overdrive: Off): flotte Schaltzeiten und keine Überschwinger.

144Hz Overdrive „Normal“

Bei 144Hz und der Overdrive-Stellung „Normal“ ist wieder eine deutliche Steigerung der Geschwindigkeit bemerkbar. Wir messen den Schwarz-Weiß-Wechsel mit schnellen 4,6 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit lediglich 2,2 Millisekunden. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt hervorragende 3,8 Millisekunden und der CtC-Wert reduziert sich auf sehr schnelle 3,2 Millisekunden.

In dieser Einstellung werden die Reaktionszeiten effektiv gekürzt und es entstehen nur moderate Überschwinger. Auch bei 144Hz stellt dieser Modus das Optimum dar. Der Reaktionszeitgewinn bei maximalem Overdrive ist zu vernachlässigen. Uns hat diese Kombination am besten gefallen, da Artefakte und Doppelkonturen, weniger auffällig waren.

Asus Pg278q Monitor 144hz Schaltzeiten Normal
Asus Pg278q Monitor 144hz Gtg Normal
144Hz (Overdrive: Normal): sehr schnelle Schaltzeiten und noch akzeptable Überschwinger.

144Hz Overdrive „Extreme“

Bei 144Hz und Overdrive „Extreme“ messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 4,3 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit 1,2 Millisekunden. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt extrem schnelle 2,7 Millisekunden und als CtC-Wert ermitteln wir 2,4 Millisekunden. Im Vergleich zum 144Hz-Modus Overdrive „Normal“ ist der Geschwindigkeitsgewinn allerdings wiederum minimal.

Die Überschwinger beim Helligkeitsverlauf sind wieder sehr hoch, so dass der Wert unsere Grafik sprengt. Hier wollte man abermals zu viel aus dem Panel herausholen. Artefakte und Doppelkonturen sind sehr auffällig. Der 144Hz Betrieb verhält sich also in den einzelnen Overdrive-Stufen analog zum 60Hz Betrieb.

Asus Pg278q Monitor 144hz Schaltzeiten Extreme
Asus Pg278q Monitor 144hz Gtg Extreme
144Hz (Overdrive: stark): noch schnellere Schaltzeiten, dafür aber extreme Überschwinger.

Netzdiagramme

In den folgenden Netzdiagrammen sehen Sie alle Messwerte zu den unterschiedlichen Helligkeitssprüngen unserer Messungen im Überblick. Im Idealfall würden sich die grünen und die roten Linien eng am Zentrum befinden. Jede Achse repräsentiert einen im Pegel und der Dynamik definierten Helligkeitssprung des Monitors, gemessen über Lichtsensor und Oszilloskop.

Der ASUS PG278Q liefert eine sehr konstante Leistung bei den Reaktionszeiten und erreicht mit aktiviertem Overdrive – fast unabhängig von der Helligkeit – stets ausgezeichnete Werte.

Asus Pg278q Monitor 60hz Netz Aus
Asus Pg278q Monitor 144hz Netz Aus
60Hz Overdrive „Off“ (links) und 144Hz Overdrive „Off“ (rechts).
Asus Pg278q Monitor 60hz Netz Normal
Asus Pg278q Monitor 144hz Netz Normal
60Hz Overdrive „Normal“ (links) und 144Hz Overdrive „Normal“ (rechts).
Asus Pg278q Monitor 60hz Netz Extreme
Asus Pg278q Monitor 144hz Netz Extreme
60Hz Overdrive „Extreme“ (links) und 144Hz Overdrive „Extreme“ (rechts).

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim ASUS PG278Q messen wir mit 4,8 Millisekunden bei 60Hz und 144Hz eine sehr kurze Signalverzögerung. Die halbe mittlere Bildwechselzeit ist mit 1,4 Millisekunde ebenfalls sehr kurz, insgesamt macht das hervorragende 6,2 Millisekunden.

4 KOMMENTARE

  1. Kann die Probleme mit Inversion und Vertikalen Streifen bestätigen. Hatte inzwischen 2 Modelle vom dem Monitor zu Haus, leider hatten beide das Problem. Da war mir das Geld dann doch zu schade, sollte bei so einen teuren Monitor eigentlich nicht passieren!

  2. Du kannst sicher sein, wenn dies dem Testredakteur aufgefallen wäre, dann würde es hier auch im Test angesprochen werden.

  3. Schade, nix von Inversion Fehlern, bzw. vertikalen Steifen, die man bei diesem Monitor öfter mal sehen kann, bei bestimmten Szenen.
    Ich hatte ihn und mich hat dieses Problem so gestört, dass ich ihn (bei dem Preis) nicht behalten wollte.

  4. Habe mir diesen Monitor bereits vor 2 Monaten zugelegt und bereue den Kauf nicht eine einzige Sekunde! Genial!

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