Test Monitor Asus PG278Q
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Der ASUS PG278Q wird von vier großen Belüftungsschlitzen mit Frischluft versorgt. Das ist schon allerhand, da er nicht einmal über ein internes Netzteil verfügt. Die Notwendigkeit wird einem bewusst, wenn man eine Hand über einen der Belüftungsschlitze hält. Man kann spüren, wie die warme Luft aus dem Inneren steigt. Fasst man an die Rückseite des Gehäuses, wird es aber gerade einmal handwarm. Die Wärmeabführung funktioniert demnach sehr gut.

Asus Pg278q Monitor Netzteil
Das Netzteil kann durch das lange Kabel gut versteckt werden.

Leider wird bei so großen offenen Flächen auch Staub den Weg ins Innere finden und könnte nach einiger Zeit ein Problem darstellen. Das quadratische Netzteil ist mit 80 mm Seitenlänge und 30mm Tiefe recht groß ausgefallen und heizt sich ebenfalls merklich auf. Es verfügt aber über ein ausreichend langes Kabel, so dass ein Versteck recht gut gefunden werden kann.

Technik

Betriebsgeräusch

Störende Nebengeräusche, wie Pfeifen oder Brummen konnten wir auch in den höchsten und niedrigsten Helligkeitseinstellungen nicht wahrnehmen. Das Testgerät arbeitet völlig geräuschlos. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 90 W 48,4 W
Betrieb typisch
Arbeitsplatz 140 cd/m² 26,3 W
Betrieb minimal 19,0 W
Energiesparmodus 0,5 W 13,7 W
Ausgeschaltet (Soft Off) 0,5 W 0,2 W

Hinweis: ohne USB-Anschlüsse

ASUS nennt im Datenblatt einen Maximalverbrauch von hohen 90 Watt, wir messen mit 48,4 Watt deutlich weniger. Der Power-Button senkt den Verbrauch fast auf null, es sind lediglich noch 0,2 Watt messbar. Allerdings dauert es etwas bis der Energieverbrauch sinkt, unmittelbar nach dem Ausschalten werden 12 Watt Strom verbraucht. Im Standby-Modus (LED leuchtet orange) messen wir 13,7 Watt, das liegt leider deutlich außerhalb der Spezifikation.

Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz zeigt das Messgerät 26,3 Watt an, die Effizienz bei dieser Helligkeit berechnet sich zu befriedigenden 1,1 cd/W.

Anschlüsse

Von Anschlussvielfalt kann bei dem VG278Q nicht die Rede sein, denn er verfügt lediglich über einen DisplayPort. Zwar findet man auch noch 2 USB 3.0 Ports, über die man aber keine Bildsignale weitergeben kann. Das macht klar, dass dieses Gerät einzig für den Hardcoregamer erschaffen wurde.

Es gibt zwar mittlerweile hier und da 4K BD-Player, die auch über solch einen Anschluss verfügen, aber solch ein Gerät wird man dann eher an einen 4K-Fernseher anschließen wollen.

Die zwei USB 3.0 Anschlüsse funktionieren direkt und es werden keine Treiber benötigt. Schöner wäre gewesen, die Anschlüsse besser erreichbar zu platzieren, damit man sich den Kopf nicht verrenken muss.

Asus Pg278q Monitor Anschluesse
Für das Bild steht einzig ein DisplayPort zur Verfügung.

Bedienung

Die Bedienelemente sind unten rechts hinter dem Monitor vertikal angebracht und bestehen aus vier manuellen Tasten und einem kleinen 5 Wege-Joystick, mit dessen Hilfe durch das Menü navigiert wird. Übt man Druck auf das Ende dieses Joysticks auf, fungiert er als Bestätigungsknopf und gibt mit einem leisen Knacken Rückmeldung. Die anderen vier Tasten sind schön groß, so dass auch Menschen mit etwas dickeren Fingern nicht versehentlich zwei Tasten drücken. Zusätzlich sind die erste Taste von unten und die dritte Taste mit einer länglichen Erhebung versehen, um sich besser zurechtzufinden, da man die Tasten nicht sehen kann.

Die Symbole auf der Vorderseite sind nur bei einigermaßen ordentlichen Lichtverhältnissen zu erkennen. Im Dunkeln kann man zwar nichts sehen, da sie nicht über eine Beleuchtung verfügen, jedoch werden die Symbole zusätzlich auf dem rechten Bildschirmrad in Verlängerung zu den Tasten angezeigt, so dass die Navigation auch im Dunkeln funktioniert. Die Symbole sind gut gewählt, so dass auch jemand, der den Monitor nicht kennt, deren Funktion sinngemäß ableiten kann.

Asus Pg278q Monitor Tastenbeschriftung
Asus Pg278q Monitor Tasten
Die mechanischen Tasten + 5 Wege-Joystick befinden sich auf der Rückseite des Monitors.

Die Betriebs-LED befindet sich unter der rechten unteren Ecke und leuchtet je nach Betriebsart in verschiedenen Farben. Im Normalbetrieb in Weiß, bei eingeschaltetem ULMB (Ultra Low Motion Blur) in gelbgrün, während G-Sync in Rot und letztendlich Grün im 3D-Betrieb.

Im Standby-Modus wechselt sie zu Orange. Es ist zwar nur möglich die LED abzuschalten indem man den Monitor abschaltet, doch stört sie auch nicht, da das Licht nur schwach leuchtet. Heller und bisweilen auch störend ist die beleuchtete Umrandung am Stativfuß. Diese kann jedoch im OSD-Menü deaktiviert werden.

4 KOMMENTARE

  1. Kann die Probleme mit Inversion und Vertikalen Streifen bestätigen. Hatte inzwischen 2 Modelle vom dem Monitor zu Haus, leider hatten beide das Problem. Da war mir das Geld dann doch zu schade, sollte bei so einen teuren Monitor eigentlich nicht passieren!

  2. Du kannst sicher sein, wenn dies dem Testredakteur aufgefallen wäre, dann würde es hier auch im Test angesprochen werden.

  3. Schade, nix von Inversion Fehlern, bzw. vertikalen Steifen, die man bei diesem Monitor öfter mal sehen kann, bei bestimmten Szenen.
    Ich hatte ihn und mich hat dieses Problem so gestört, dass ich ihn (bei dem Preis) nicht behalten wollte.

  4. Habe mir diesen Monitor bereits vor 2 Monaten zugelegt und bereue den Kauf nicht eine einzige Sekunde! Genial!

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