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BRANDHEISS

Test Monitor Philips 242G5DJEB
3/8

OSD

Wie bereits erwähnt, lässt sich die Beschriftung des OSD-Menüs nur sehr schwer und schon im Halbdunkeln überhaupt nicht lesen, was nicht unbedingt zur Benutzerfreundlichkeit beiträgt. Hat man sich jedoch ein wenig mit dem Monitor beschäftigt ist die Tastenbelegung logisch aufgebaut und geht recht gut von der Hand.

Das OSD-Menü wird über die zweite Taste von rechts gestartet, die auch gedrückt werden muss um Einstellungen im Untermenü zu verändern.

Navigiert wird mit der Pfeiltasten nach unten (zweite Taste von links), welche zudem als Hotkey für die Eingangswahl dient bzw. mit der Pfeiltaste nach oben (dritte Taste von rechts). Zum Verlassen der Einzelnen Punkte dient die äußerst linke Taste, welche außerdem als Hotkey für das SmartImage-Menü dient. Mit der äußerst rechten Taste wird das Gerät in den Standby-Modus versetzt und weckt es wieder auf.

Das Menü ist in zwei Hauptkategorien aufgeteilt. Die erste Kategorie ist in vier Unterkategorien aufgeteilt und betrifft Funktionen die eher öfter verändert werden. Die zweite betrifft das allgemeine Setup welches in der Regel eher selten verändert wird.

Philips 242g5djeb Monitor Osd 1
Philips 242g5djeb Monitor Osd 2
Philips 242g5djeb Monitor Osd 3
 
Philips 242g5djeb Monitor Osd 4
Philips 242g5djeb Monitor Osd 5
Philips 242g5djeb Monitor Osd 6
Die OSD-Einstellungsebenen wirken sehr aufgeräumt.

Stromsparfunktionen oder Ergonomie-Features sucht man im OSD-Menü vergeblich, sollen aber in der beiliegenden Software „SmartControl“ enthalten sein, auf die im weiteren Test noch eingegangen wird. Insgesamt ist das Menü logisch aufgebaut und man findet schnell zum Ziel. Der Einstellungsumfang fällt bei einigen Punkten recht üppig aus, so lässt sich die Farbtemperatur von 5000K bis zu hohen 11500K verstellen, was für einen Gaming-Monitor nicht unbedingt an der Tagesordnung ist. Auch der Gamma-Wert ist in 0.2 Schritten von Gamma 1.8 bis Gamma 2.6 anpassbar.

Mittlerweile ertappt man sich, dass das „SmartKeypad“ die bessere Wahl zum bedienen des 242G5DJEB ist. Hier werden die gleichen Optionen wie am Monitor geboten, plus Direktzugriff von benutzerdefinierten Modi, welche programmiert werden können. Somit fällt die schlecht zu lesende Schrift am Monitor auch nicht mehr ins Gewicht. Leider nervt hier die Mechanik der oberen Tasten des Keypads. Besonders die obere rechte Taste zum Aufwärtsnavigieren, ist eine Katastrophe.

Als besondere Funktion beinhaltet das OSD noch „SmartImage Game“. Hier soll das Setup den besonderen Bedingungen verschiedener Spielkategorien durch Schnellzugriff verändert werden. Zur Auswahl stehen „First Person Shooter“, „Racing“ und „Real Time Strategy“. In allen drei Modi stellt man fest, dass sich nur die Farbabstimmung verändert und die Schärfe von 50 auf 70 angehoben wird. Ansonsten passiert hier gar nichts.

Philips 242g5djeb Monitor Smartimage
SmartImage Game (aus Handbuch Philips).nn

Wer das Setup lieber mit einer Software verändert, bekommt mit „SmartControl“ eine sehr mächtig anmutende Anwendung geliefert, die anscheinend sogar die Kalibration übernehmen soll. Laien werden das wahrscheinlich auch glauben und davon ausgehen, dass dies im Anschluss der Fall sein wird, natürlich ist es aber nicht möglich dieses mit dem Sehvermögen zu bewerkstelligen, wie es einem dieses Programm verkaufen möchte.

Philips 242g5djeb Monitor S Control 1
Philips 242g5djeb Monitor S Control 2
Philips 242g5djeb Monitor S Control 3
 
Philips 242g5djeb Monitor S Control 4
Philips 242g5djeb Monitor S Control 5
„SmartControl“ OSD-Software, hübsch anzusehen aber sehr rechenintensiv.

Ärgerlich ist auch, dass sich die Software klammheimlich Zugriff auf den Zweitmonitor verschafft, ohne vorher nachzufragen. So kann es vorkommen, dass ein sorgfältig eingestelltes Setup eines anderen Monitors einfach umgeschmissen wird. Bildbearbeiter werden sich freuen, wenn das passieren sollte.

Die Software bietet aber auch nützliche Dinge, wie etwa eine Energiesparfunktion, Auto-Pivotfunktion, Diebstahlsicherung oder einen Desktop-Partitionsmodus, welcher acht verschiedene Aufteilungen bietet.

Letztendlich ist das OSD über drei Möglichkeiten zu verstellen. Was einem davon am besten liegt ist reine Geschmackssache.

Bildqualität

Reflexionen auf dem entspiegelten Display sind nur schwach bis gar nicht wahrzunehmen, was den 242G5DJEB selbst in sonnendurchfluteten Räumen als gute Wahl erscheinen lässt.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 50, Schärfe 50, Gamma 2.2, Farbeinstellung 6500K, Bildmodus sRGB. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet. Vom ersten Eindruck liefert der Monitor bei dieser Einstellung ein Bild mit kräftigen, aber nicht zu grellen Farben.

Graustufen

Der Grauverlauf macht dem Testgerät ein wenig zu schaffen. Bei etwas genauerem Hinsehen sieht man über dem gesamten Verlauf ein leichtes Banding. Außerdem bemerkt man einen Violettstich in den hellen Grautönen. Die dunklen Grautöne werden dagegen ordentlich wiedergegeben. Die Wahrnehmbarkeit ist dafür in den hellen Grautönen sehr gut. Selbst Farbton 251 und 252 (fast weiß) sind noch ohne Mühe erkennbar. Die dunklen Grautöne spielen hier mit einer guten Erkennbarkeit bis Farbton 5 einen soliden Wert ein.

Philips 242g5djeb Monitor Grau
Graustufen und -verlauf.

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