Test Monitor ViewSonic VX912 (12ms)
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Reaktionsverhalten

Diese Disziplin sollte dem VX912 liegen und deshalb wollen wir das Gerät auch mit den Spielen Doom 3, UT 2003 und Need for Speed Underground 2 testen. Bei keinem Spiel sind Schlieren erkennbar, wirklich nur minimale Unschärfe und die gebotene Leistung ist für ein TFT Gerät wirklich erstklassig.

Allerdings hapert es mit der Darstellung sehr dunkler Bilder, Farbnuancen sind hier kaum noch erkennbar und mit den Einstellmöglichkeiten des TFTs durch Helligkeit und Kontrast sind diese Werte nicht optimal korrigierbar. In jedem Fall muss über entsprechende Einstellungen im jeweiligen Spiel das Bild optimiert werden. Die Kontrastwerte sind dabei zum Teil drastisch zu erhöhen.

Alle getesteten Spiele sind in den dunklen Sequenzen zu dunkel, wobei die subjektive Bildqualität darunter nicht wirklich leidet. Leider gehen in den sehr dunklen Szenen Details verloren und dies kann Hardcore-Gamer doch vor unlösbare Augaben stellen, wenn Gegner im Dunklen nicht mehr erkannt werden.

DVD

Die Wiedergabe von DVDs kann als gut angesehen werden. Hierbei sind lediglich der Blickwinkel zu beachten und die Tatsache, dass natürlich auch hier in ganz dunklen Bildausschnitten Details verschwinden. Das fällt bei der Betrachtung eines Films allerdings nicht besonders stark ins Gewicht.

OSD

Die Bedienung des OSD ist befriedigend. Positiv ist, dass auch im Digitalbetrieb Kontrasteinstellungen und Farbanpassungen vorgenommen werden können. Negativ fällt auf, dass lediglich Balken ohne Zahlenwerte dargestellt werden. Eine genaue Einstellung ist somit unmöglich.

OSD
Auf dem Bild ist das Hauptmenü des ViewSonic VX912 erkennbar

Hardwareseitig kann das Gerät lediglich die Vollbilddarstellung. Eine seitengerechte oder 1:1 Darstellung ist leider nicht im OSD einstellbar.

OSD: Farben
Sie sehen den Menüpunkt User Farbeinstellung. Leider werden zu den Balken keine Zahlenwerte angezeigt, was eine genaue Einstellung fast unmöglich macht

Das Menü bietet folgende Einstellungen

OSD-Sperre, Freigeben von OSD, Netzschaltersperre und Stromversorgungstaste freigeben

Auto Image Adjust (nur analog verfügbar)

Kontrast

Helligkeit

Input Select (schaltet zwischen analogem und digitalem Signal um)

Farbanpassung (sRGB, 9300K, 6500K, 5400K Und User Color)

Information

Manuelle Bildanpassung (nur analog verfügbar: horizontale und vertikale Position, horizontale Größe, Feineinstellung und Schärfe)

Konfigurationsmenü (Sprache, Hinweis zur Auflösung, OSD Position, OSD Anzeigedauer und OSD Hintergrund)

Memory Recall (Einstellungen zurücksetzen)

Bewertung

Bildstabilität:
(digital)
(analog)
Blickwinkelabhängigkeit:
Kontrasthöhe:
Farbraum:
Subjektiver Bildeindruck:
Graustufenauflösung:
Helligkeitsverteilung:
Interpoliertes Bild:
Gehäuseverarbeitung und Mechanik:
Bedienung/OSD:
Geeignet für Gelegenheitsspieler:
Geeignet für Hardcorespieler:
Geeignet für DVD/Video:
Preis [incl. MWSt. in Euro]: Keine Angaben
4.3

(GUT)

Technische Spezifikation: ViewSonic VX912

Fazit

Der ViewSonic VX912 hinterlässt als Spielemonitor und bei der Optik einen überzeugenden Eindruck. Die Bildqualität überzeugt dabei ebenso wie die Verarbeitung, allerdings muss man bei der Bildqualität kleine Abstiche bei sehr dunklen Farben machen. In diesem Fall gehen leider einige Details verloren. Wer einen TFT Monitor mit TN Panel sucht, kann beim ViewSonic VX912 problemlos zugreifen.

Testlogo ViewSonic VX912

 

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