Test Monitor ViewSonic VX912 (12ms)

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Garantie LCD/Backlight (Jahre): 3/3 incl. Vor-Ort-Austauschservice
max. Pixelfehler (nach ISO 13406-2): Klasse II
Panelgröße: 19″
Pixelgröße [mm]: 0.294
Standardauflösung: 1.280 x 1.024
Sichtbare Bildgröße/-diagonale [mm]: 376 x 301 / 483
Videoeingang, Stecker: Sub-D analog und DVI-D digital
Bildfrequenz [Hz]: 50 – 85
max. Zeilenfrequenz Videobandbreite [kHz/MHz]: 24 – 92 / –
Farbmodi Preset/User: 4 / 1
LCD drehbar / Portrait Modus: Nein / Nein
LCD Display Arm Option: Ja
Ausstattung: D-Sub Kabel DVI-D Kabel, Netzteil intern, Netzkabel
Monitormaße (B x H x T) [mm]: 431 x 468 x 201
Gewicht [kg]: 6,7
Prüfzeichen: TCO99, TÜV GS, ISO 13406-2, CE
Leistungsaufnahme On/Stand-by/Off [Watt]: 40 / 1 / –

Einleitung

Der ViewSonic VX910 wurde von den Vielspielern in den vergangenen Monaten sehr schnell zu einem sehr beliebten Gamer TFT geadelt. Die Freude dauerte aber nicht lange, da ViewSonic bereits kurze Zeit nach Markteinführung das Nachfolgemodell VX912 ankündigte und der VX910 nicht mehr verfügbar war. Der Unterschied der beiden Modelle liegt im verwendeten Panel, während im VX910 noch ein TN-Panel mit einer Reaktionszeit von 16 ms verbaut wurde, setzt der neue VX912 auf ein 12 ms schnelles TN-Panel.

Vor der Markteinführung steht noch der VP912, der wiederum ein Panel einsetzt, was dem Sony HS-94P mit X-Black Technologie sehr nahe kommen soll. Die X-Black Technologie zeichnet sich durch eine deutlich bessere Darstellung von Schwarz aus. Diese Technik hat aber den Nachteil, dass die Frontscheibe sehr deutlich spiegelt. Nach diesem kurzen Vor- und Rückblick, wollen wir uns nun dem VX912 widmen.

Alle in diesem Test veröffentlichten Ergebnisse wurden am digitalen Eingang ermittelt. Lediglich die analoge Bildqualität wurde am analogen Anschluss getestet. Alle Tests wurden mit einer Gainward 750 XP Geforce4 Titanium Grafikkarte ermittelt.

Lieferumfang

Geliefert wird neben dem VX912, ein DVI Kabel, ein D-Sub VGA Kabel, ein Stromkabel, Kurzanleitung und eine CD-Rom mit Treibern, Monitorprofil sowie Benutzerhandbuch.

Monitor Vx912 Front
Monitor Vx912 Back
Links der ViewSonic VX912 von vorne und recht von hinten. Beim rechten Bild sind die Abdeckplatten für die Anschlüsse und Kabel aufgesteckt.

Optik

Auch beim VX912 wird ViewSonic der Rolle als Hersteller innovativer und vor allem vom Design ansprechender Produkte gerecht. Das Gerät ist ein optisches Highlight und kann auf ganzer Linie überzeugen. Obwohl das Gerät, bis auf die Bedientasten, komplette aus Kunststoff gefertigt wurde, wirkt der ViewSonic VX912 edel und hochwertig.

Der schwarze 2,1 cm breite Rahmen wird nochmals durch eine 0,4 cm breite silberne Umrandung optisch hervorgehoben. Der komplette Rahmen beträgt somit oben und seitlich 2,5 cm. Im unteren Teil dient die etwas eingerückte und verbreiterte Umrandung dazu, die Bedientasten optisch in den Vordergrund zu rücken. Der untere Rahmen beträgt insgesamt 4,2 cm. Obwohl Geräte am Markt sind, die eine geringere Rahmenbreite bieten, stört dies beim VX912 keinesfalls.

Standfuß
Der grazile Fuß und die silberne Umrandung sind sehr gut auf diesem Bild erkennbar

Die Bedientasten wurden mittig angebracht und die Status-LED, die im Betrieb grün und im Standby-Modus orange leuchtet, in die rechte Taste integriert.

Bedientasten
Die Bedientasten des VX912 machen einen optisch hochwertigen Eindruck. Die Status-LED ist in die linke Taste integriert

Der quadratische schwarz/silberne Fuß mit abgerundeten Ecken wirkt sehr filigran, da der Mittelteil ausgespart wurde. Auch der Fuß setzt optische Akzente, die das Gerät deutlich positiv von der Konkurrenz abhebt. Der Fuß bietet einen absolut sicheren Stand und ein Antippen des Panels führt lediglich zu einem leichten Wippen.

Auch seitlich betrachtet macht der ViewSonic VX912 eine gute Figu

Der VX912 kann auch seitlich betrachtet den guten optischen Eindruck bestätigen. Ganz besonders muss die Kabelführung genannt werden, die es ermöglicht alle Kabel sauber zu verstauen und somit einen sehr aufgeräumten Eindruck hinterlässt. Auch für repräsentative Aufgaben ist der VX912 also gerüstet.

Mechanik

Bei der Ausstattung hat ViewSonic dem VX912 leider nicht viel spendiert, denn es fehlt eine Höhenverstellung, eine Pivot- oder auch eine Drehfunktion. Das Gerät kann lediglich im Neigungswinkel verstellt werden, was auch einwandfrei funktioniert. Wenn das Gerät sehr stark nach hinten gekippt wird, leidet die Standfestigkeit etwas und das Gerät schaukelt deutlich mehr als in gerader Stellung. Die Tasten zur Bedienung des OSD sind ausgezeichnet erreichbar und haben einen optimalen Druckpunkt.

Der Abstand zwischen Schreibtisch und Panelunterkante beträgt 14,5 cm.

Bildqualität

Das Gerät liefert ein sehr farbenprächtiges Bild. Die Blautöne der Prad.de Homepage kommen hier ausgezeichnet zur Geltung. Grafikprofis wird dies weniger gefallen, denn die Farbreinheit ist nicht vollkommen gegeben. Allerdings ist dieses Gerät auch keinesfalls für diese Nutzergruppe entwickelt worden. Trotzdem ist die Bildqualität subjektiv als hervorragend anzusehen.

Der Blickwinkel des VX912 ist nicht anders als bei anderen TN-Geräten der 19″ Klasse. Während der horizontale Blickwinkel noch durchaus überzeugen kann, ist der vertikale Blickwinkel nicht mehr ganz optimal. Ein Unterschied zu den VA oder S-IPS Panel, die einen Blickwinkel von 170 bis 178° aufweisen, ist mehr als deutlich zu erkennen. Dies ist allerdings eine Eigenschaft des verwendeten TN-Panels und vewundert nicht.

Die Ausleuchtung des Gerätes ist gut, es sind nur minimale Aufhellungen im Randbereich erkennbar. Der Schwarzwert ist befriedigend und der Weißwert als gut anzusehen. Der Grauwert kann insgesamt noch als befriedigend angesehen werden. Eigentlich wird weder in den hellen, dunklen oder mittlern Farbbereichen das Bild optimal dargestellt. Die größte Schwäche offenbart der VX912 allerdings bei den ganz dunklen Farbwerten.

Rückseite
Erkennbar ist die Rückseite des VX912 mit abgenommenen Abdeckplatten. Gut erkennbar ist die Kabelführung im Fuß

Die Helligkeitsregelung kann verhältnismäßig dunkel geregelt werden und bietet auch genügend Spielraum nach oben. Nur bei 100 Prozent Helligkeit arbeitet das Gerät komplett geräuschlos. Sobald die Helligkeit zurückgestellt wird, kommt ein hochfrequentes Pfeifen, was bei geringer Umgebungslautstärke leicht hörbar aber nicht sonderlich störend ist.

Der ViewSonic VX912 stellt das Bild immer vollflächig dar, eine seitengerechte oder 1:1 Darstellung kann hardwareseitig nicht ausgewählt werden. Wer das Gerät aber digital betreibt, kann diese Einstellungen im Grafikkartentreiber vornehmen. Das interpolierte Bild, insbesondere bei Schrift ist als gut anzusehen.

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