Test Monitor Iiyama ProLite E435S-B

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Garantie LCD/Backlight (Jahre): 3/3 incl. Vor-Ort-Austauschservice
max. Pixelfehler (nach ISO 13406-2): Klasse II
Panelgröße: 17″
Pixelgröße [mm]: 0.264
Standardauflösung: 1.280 x 1.024
Sichtbare Bildgröße/-diagonale [mm]: 338 x 270 / 430
Videoeingang, Stecker: Sub-D analog und DVI-D digital
Bildfrequenz [Hz]: 56– 76
max. Zeilenfrequenz/Videobandbreite [kHz/MHz]: 31 – 82 / 135
Farbmodi Preset/User: 4 / 1
LCD drehbar/Portrait Modus: Nein / Nein
LCD Display Arm Option: Ja
Ausstattung: D-Sub Kabel, DVI-D Kabel, Netzteil intern, Netzkabel Treiber
Monitormaße (B x H x T) [mm]: 387 x 408 x 212
Gewicht [kg]: 3,5
Prüfzeichen: TCO99, TÜV/GS, ISO 13406-2, CE, FCC-B
Leistungsaufnahme On/Stand-by/Off [Watt]: 50 / 3 / –

Einleitung

Für viele Nutzer steht bei der Entscheidung welcher TFT Monitor angeschafft werden soll, die Schnelligkeit des Bildaufbaus im Vordergrund. Insbesondere Gamer legen auf diesen Punkt verstärkt Wert und das bewegt natürlich auch die Hersteller immer schnellere Displays anzubieten. Anzumerken bleibt, dass die vom Hersteller angegebenen Werte mit schwarz/weiß (s/w) Wechseln gemessen wurden. Diese sind im Alltagseinsatz allerdings so nicht zu finden.

Schon die ersten 16 ms Displays ließen die Spielfraktion begeistert aufhorchen. Nach Reduzierung der Bildaufbauzeit auf 12 ms, 10 ms und jetzt sogar 8 ms, scheint eine weitere Reduzierung nur schwer möglich. Es wäre auch sicherlich sinnvoll, sich nicht auf die Reduzierung des s/w Wechsels zu konzentrieren, sondern auf die Grauwechsel, denn die Bildaufbauzeit bei Grauwechseln beträgt in der Regel ein vielfaches der s/w Wechsel.

Iiyama Prolite E435s B Monitor Iiyama E435s W Front
Iiyama Prolite E435s B Monitor Iiyama E435s W Seite
Hier sehen Sie den Iiyama ProLite E435S-B einmal frontal und einmal seitlich.

Heute testen wir den 17 Zoll LCD Monitor Iiyama ProLite E435S-B mit einer vom Hersteller angegebenen Bildaufbauzeit von 10 ms. Alle in diesem Test veröffentlichten Ergebnisse wurden am digitalen Eingang ermittelt. Lediglich die analoge Bildqualität wurde am analogen Anschluss getestet. Alle Tests wurden mit einer Gainward 750 XP Geforce4 Titanium Grafikkarte ermittelt.

Lieferumfang

Geliefert werden neben dem Display ein Standfuß, ein Netzkabel, ein AC-Adapter, ein D-Sub Signalkabel, ein Audiokabel und ein Benutzerhandbuch.

Positiv anzumerken ist, dass ein ausführliches Benutzerhandbuch beiliegt und nicht die übliche Variante eines PDF-Handbuchs auf CD. Allerdings vermissen wir einen Treiber oder ein Monitorprofil auf CD, zumindest aber auf Diskette. Der Treiber kann aber ganz einfach von der Internetseite heruntergeladen werden.

Optik

Der Iiyama ProLite E435S-B bietet ein schlichtes und funktionelles Design in schwarz. Das gesamte Äußere des Geräts ist aus mattem schwarzem Kunststoff gefertigt. Lediglich die Tasten auf der Frontseite sind aus hochglänzendem Kunststoff. Von der Seite betrachtet macht der Monitor einen schmalen und grazilen Eindruck.

Das Gerät verfügt über einen oberen 1,8 cm und seitlichen 2,3 cm breiten Rahmen. Im unteren Teil des Gerätes sind mittig die Bedienelemente und seitlich die Lautsprecher untergebracht. Die Rahmenbreite beträgt hier 4,2 cm. Von der Unterkante des Displays bis zur Schreibtischoberfläche beträgt der Abstand genau 7,8 cm.

Die 2,4 cm breiten Bedientasten sind oberhalb in weiß beschriftet, was auch bei dunklerer Umgebung eine Bedienung erleichtert. Auch die entsprechende Schriftgröße der Beschriftung trägt dazu bei. In die linke Taste (Power) ist ebenfalls die Betriebs-LED eingebaut. Diese leuchtet im Betriebsmodus grün und im Energiesparmodus orange.

Iiyama Prolite E435s B Monitor Iiyama E435s W Tasten
Hier sehen Sie die hochglänzenden Bedientasten. In der rechten Taste wurde auch die Power LED untergebracht.

Für die endgültige Montage, muss der Monitorarm noch kurz in den Standfuß gesteckt werden. Die ist kinderleicht zu bewerkstelligen.

Der Fuß bietet dem Monitor einen guten Stand, lässt allerdings beim Design eine gewisse Raffinesse vermissen. Aber letztendlich kommt es auf einen sicheren Stand an und dies bewerkstelligt der schwarze Standfuß gut. Ein Antippen des Gehäuses führt zu einem leichten Wippen. Im vorderen Teil des Fußes ist eine Mulde eingelassen, die man als Stiftablage nutzen kann. Ebenfalls könnte dort die Center-Box eines Surround-Systems untergebracht werden. Allerdings ist der zur Verfügung stehende Platz nicht besonders groß und das Display kann auch nicht in der Höhe verstellt werden. Aus diesem Grund darf die Center Box eine gewisse Größe nicht übersteigen. Die Center Box vom 5.1 System Typhoon Acoustic Slimline, könnten Sie aber beispielsweise ohne Probleme unterbringen.

Die Anschlüsse befinden sich ausschließlich mittig auf der Gehäuserückseite. Der Zugang zu den Anschlüssen ist sehr einfach. Allerdings sind die angeschlossenen Kabel auch deutlich sichtbar. Auf eine Abdeckung oder Kabelführung hat Iiyama komplett verzichtet.

Die Verarbeitungsqualität ist nicht zu beanstanden, insbesondere in den Randbereichen des Panels ist die Verarbeitung absolut sauber. Der Rahmen liegt an allen Seiten eben am Panel an.

Mechanik

Hier bewegt sich der Iiyama ProLite E435S-B etwas auf Sparflamme. Das Gerät bietet nämlich lediglich eine Veränderung des Neigungswinkels an. Die Mechanik funktioniert beim Neigen leicht und in der entsprechenden Position ist der Stand fest, genauso wie es sein sollte. Auf eine Drehfunktion des Fußes, eine Höhenverstellung oder gar eine Pivotfunktion wird verzichtet.

Iiyama Prolite E435s B Monitor Iiyama E435s W Fuss
Deutlich erkennbar ist die Mulde im Fuß

Die Tasten zum Bedienen des OSD haben eine angenehme Größe und einen guten Druckpunkt.

Besonders hervorzuheben ist, dass der Iiyama ProLite E435S-B ein absolutes Leichtgewicht ist. Mit lediglich 3,5 kg ist der Monitor ein absolutes Fliegengewicht. Dies ist insbesondere für die Nutzer entscheidend, die ihr Gerät häufig transportieren, um damit z.B. auf eine LAN zu fahren.

Die im unteren Teil des Monitors links und rechts verbauten Lautsprecher sind für die Geräusche des Betriebssystems ausreichend. Sie bieten jedoch keine ausreichenden Bässe und klingen etwas blechern. Für einen ansprechenden Sound sind deshalb separate Lautsprecher unumgänglich.

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... ist Geschäftsführer der PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG und darüber hinaus Chefredakteur von PRAD. Er stellte im März 2002 die Internetseite Prad.de mit dem Schwerpunkt Display Technologie online. Privat gilt er als absoluter Serienjunkie und Netflix Fan.

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