Test ViewSonic VP2458 – günstiger Monitor überrascht bei Bildbearbeitung
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Bewertung

ab 219,99 €
4.1

(GUT)

Fazit

Im Vergleich zu seinen größeren Geschwistern muss man beim ViewSonic VP2458 hinsichtlich Design und Verarbeitung praktisch keine Abstriche machen. Angesichts des Preises würden wir beides hier sogar als überdurchschnittlich gut einstufen. Für eine gute Ergonomie sind alle Einstellmöglichkeiten vorhanden. Sie lassen sich zudem angenehm leicht einstellen.

Die Werkskalibrierung kann überzeugen, und der sRGB-Farbraum wird praktisch vollständig abgedeckt. Auch dank des sehr guten Kontrastverhältnisses von rund 1200:1 kann der ViewSonic VP2458 bei der Bildqualität punkten. Selbst Ausleuchtung und Bildhomogenität waren bei unserem Testgerät – nicht nur für die Preisklasse – bemerkenswert gut. Der Bildschirm ist damit eindeutig mehr als nur ein Büromonitor.

Hinsichtlich Display-Größe und Auflösung bleiben allerdings nicht nur für die EBV Wünsche offen. Der ebenfalls sehr günstige ViewSonic VG2755-2K mag sich da als Alternative anbieten, kann aber bei Bildqualität und Farbraumabdeckung mit dem VP2458 nicht mithalten.

Als primäres EBV-Display würden wir in der heutigen Zeit zwar grundsätzlich zu einem 27-Zoll-Display (oder größer) raten. Nichtsdestoweniger lässt sich der ViewSonic VP2458 aber auch im professionellen Umfeld sehr gut nutzen. Im Fotostudio kann er zum Beispiel als Zweit-Display für das Tethered-Shooting verwendet werden. Der rekordverdächtig schmale Rahmen prädestiniert ihn außerdem für Mehrschirmsysteme.

Wer ohnehin ganz bewusst nach einem kleineren Display sucht und die mangelnde Gaming-Tauglichkeit verschmerzen kann, findet im ViewSonic VP2458 ein sehr interessantes Gerät zu einem schon fast sensationellen Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Monitor ist uns damit einen Budget-Tipp wert.

Testlogo ViewSonic VP2458

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