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TESTBERICHT: Dell 2007WFP Teil 7



Menüeinstellungen
Hier werden Einstellungen für das OSD vorgenommen. Es wird die im Menü angezeigte Sprache eingestellt: Englisch, Spanisch, Französisch Deutsch und Japanisch. Die horizontale und vertikale OSD-Position ist einstellbar, so wie die Ausrichtung des Menüs für Landscape und Portraitstellung. Weiterhin lassen sich Tasten sperren, die OSD-Ausblendzeit einstellen und die Transparenz des Menüs regulieren.

PiP-Einstellungen
In diesem Menü lässt sich der Bild-im-Bild oder der Splitscreenmode aktivieren/deaktivieren und konfigurieren. Die Einstellungsmöglichkeiten sind so vielfältig, dass wir nicht auf jeden Punkt eingehen können. Es kann z.B. die PiP Größe, Position und Signalquelle eingestellt werden.

Das OSD des Dell 2007WFP ist optisch schön gestaltet, übersichtlich und gut strukturiert aufgebaut. Es stehen viele Einstellmöglichkeiten zur Verfügung, was wir für vorbildlich halten. Leider ist die Bedienung nicht optimal gelungen, da man sich erst über die Menüs und Untermenüs zu den einzelnen Menüpunkten durchklicken muss. Aus diesem Grund verfehlt der Monitor bei der OSD Bewertung nur knapp ein sehr gut.

Bildqualität

Beim 2007WFP setzt Dell ein S-IPS Panel von LG Philips ein. Das Panel stellt 8 Bit pro RGB-Farbe dar und kann damit den Standardfarbraum im PC-Bereich von 16,7 Millionen Farben anzeigen. Wir haben dennoch bei feinen Farbverläufen und Graustufen eine ganz leichte Streifenbildung festgestellt. Da der 2007WFP im digitalen Betrieb keine Kontrasteinstellung bietet, haben wir versucht über die Farbeinstellungen des Grafikkartentreibers den Kontrast- und Gammawert so zu ändern, dass die Farb- und Graustufen der Testbilder ohne Streifen dargestellt werden. Eine leichte Verbesserung konnten wir erzielen, aber ein Ergebnis ganz ohne Streifen war uns leider nicht möglich. Die Streifen sind allerdings nur sehr schwach ausgeprägt und kaum wahrnehmbar. Bei dunklen Farben konnten wir zum Teil ein schwaches Glitzern (Kristalleffekt) bei einfarbigen Farbflächen feststellen. Insgesamt ist die subjektive Bildqualität dennoch sehr gut. Die durchgeführten Farbmessungen bestätigen diesen Eindruck.

Dennoch sehen wir den Monitor für Anwendungen im Bereich der professionellen Grafik, Bildbearbeitung oder Design als weniger geeignet an. Wer keine absolute Farbverbindlichkeit benötigt, kann beim 2007WFP bedenkenlos zugreifen.

Mit dem Colorimeter Silver Haze Pro (x-rite Modell DTP94) und der iColor Software von Quatographic, wurde der Dell 2007WFP farblich kalibriert. Anschließend wurden der anzeigbare Farbraum und die Farbausgabequalität gemessen.

Kalibrierung:

  Ziel Erreicht
2.2 2.2
6500 6536
140 139


Farbraum Farbtreue

Messdiagramme: Zur Vergrößerung und Erläuterung die Grafiken anklicken

Der Kontrastumfang des 2007WFP wird von Dell mit 800:1 angegeben. Der Monitor erreicht in der Praxis einen guten Schwarzwert. Die maximale Helligkeit wird von Dell mit 300 Candela pro m² angegeben. Wir haben den Wert mit einem Colorimeter nachgemessen. Als minimale Helligkeit konnten wir 75 cd/qm ermittelt und maximal 249 cd/qm. Damit unterschreitet das Display die von Dell angegebene maximale Helligkeit von 300 cd/qm deutlich. Die Helligkeitswerte sind aber mehr als ausreichend. Die minimale Helligkeit lässt sich weiter absenken, indem die Werte der Farbkanäle Rot, Grün und Blau zu gleichen Teilen reduziert werden. Unter normalen Lichtverhältnissen halten wir eine Helligkeit von 140 cd/qm für einen optimalen Wert. Dies Ergebnis erreicht der Dell 2007WFP bei einem Helligkeitswert von 40 bis 45%.

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