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TESTBERICHT: HP LP3065 Teil 5


Detailbild der Halte- und Arretierungsplatte

Das integrierte Netzteil des HP LP3065 hat auf der Rückseite neben dem Netzanschluss einen Ein-/Ausschalter. Damit kann der Monitor vom Stromnetz getrennt werden ohne das Netzkabel ziehen zu müssen. Sitzt man vor dem TFT, so ist der Netzschalter aber je nach Höheneinstellung nicht oder nur schwer erreichbar.

Im Betrieb ist der LP3065 praktisch geräuschlos; ein sehr leises Brummen ist nur dann hörbar, wenn man mit dem Ohr direkt an der Gehäuserückseite horcht. Um die entstehende Wärme von Hintergrundbeleuchtung und Elektronik aus dem Gehäuse abzuleiten, verfügt dieses über großzügig dimensionierte Lüftungsschlitze, was im Sommer ein potentielles Risiko mit Blick auf vom Backlight angelockte Insekten darstellt.

Detailbild der oberen Lüftungsschlitze: Der Griff ist nicht zum Tragen des Monitors gedacht, sondern soll die Höhenverstellung erleichtern.

Wenn der HP LP3065 eingeschaltet wird, leuchtet die Power-LED für 30 Sekunden grün und schaltet sich dann ab. Schaltet der TFT ins Stand-by, so leuchtet die LED durchgängig orange.

Die Leistungsaufnahme des LP3065 liegt laut Hewlett-Packard bei maximal 176 Watt. Ein vergleichbar großer Röhren-TV verbraucht zwischen 130 und 150 Watt. Im Stand-by sind es laut Hersteller immmerhin noch zwei Watt, die der 30 Zöller verbrauchen soll. Zum Verbrauch bei ausgeschaltetem Gerät macht Hewlett-Packard keine Angaben. Wir haben mit einem Stromverbrauchsmessgerät die Herstellerangaben überprüft.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
176 W 141,9 W
2 W 0,21-8,7 W
- 0,6 W

Mit 141,9 Watt liegt der von uns ermittelte maximale Stromverbrauch deutlich unterhalb der Herstellerangabe und somit etwa auf dem Niveau eines entsprechenden Röhren-Bildschirms. Im Stand-by-Mode schwankt der Verbrauch stark zwischen niedrigen 0,2 Watt und inakzeptablen 8,7 Watt. Eine sinnvolle Erklärung haben wir für diese Schwankungen nicht finden können. Die Überprüfung unseres Messgerätes ergab jedoch keine Fehlfunktion. Die 0,6 Watt im ausgeschalteten Zustand (Soft-Off) liegen dagegen im grünen Bereich.

Die Verarbeitungsqualität unseres Testgeräts ist insgesamt tadellos. Alle Gehäuseteile sind passgenau gearbeitet. Ein Knarren oder Knacken konnten wir während des Testzeitraums nicht feststellen. Die Mechanik der Gelenke arbeitet perfekt; einziger Kritikpunkt in Sachen Verarbeitung bleibt der deutlich zu hohe, schwankende Verbrauch im Stand-By.

Beim Aufstellen des HP LP3065 sollte man die Bildschirmgröße nicht unterschätzen und einen ausreichend großen Abstand zum TFT einkalkulieren. Wir halten einen Abstand von mindestens 60 cm für geboten, um gut an dem Gerät arbeiten zu können. Im Test haben wir das Display in ca. 80 cm Abstand aufgestellt. Nur so ist es möglich den Bildinhalt ohne größere Kopfbewegungen mit den Augen zu erfassen.

Anschlüsse

Auf der Gehäuserückseite des LP3065 sind in einer großzügig geschnittenen Aussparung folgende Anschlüsse platziert: Drei Dual-Link DVI-D Eingänge, ein USB-Hub-Anschluss und der obligatorische Netzanschluss.

Von links nach rechts: Netzschalter und - anschluss, 3 x Dual-Link DVI-D-Eingang, USB-Hub-Eingang.

Die DVI-Eingänge unterstützen Dual-Link (24+1) und eingeschränkt auch Single-Link (18+1). Wird der HP LP3065 mit einem Single-Link DVI-Kabel an einer Grafikkarte betrieben oder ist der DVI-D Ausgang der Grafikkarte nur Single-Link fähig, so reduziert sich die maximal nutzbare Auflösung auf 1.280 x 800 Pixel.

Erst mit Dual-Link lässt sich der Monitor auch mit der nativen Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln betreiben. Die Single-Link Auflösung von 1.280 x 800 wirkt zwar etwas grobpixlig, wird aber absolut scharf dargestellt. Die DVI-D Eingänge des LP3065 unterstützen im Übrigen auch HDCP.

Links 18+1 Single-Link DVI-D und rechts 24+1 Dual-Link DVI-D. Nur mit einer Dual-Link fähigen Grafikkarte lässt sich der HP LP3065 in der nativen Auflösung betreiben.

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