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TESTBERICHT: ViewSonic VX2268wm Teil 6


Der nächstfolgende Punkt, "Informationen", zeigt Auflösung, die Horizontal- und Vertikalfrequenz, den Pixeltakt sowie Modell- und Seriennummer des VX2268wm an.

Hinter "Manuelle Bildanpassung" verbirgt sich ein recht umfangreiches Untermenü: Sofern Anwender den analogen Bildeingang nutzen, nehmen sie hier Einfluss auf die Horizontalausdehnung des Kissens und seine vertikale und horizontale Lage oder können zusätzliche Feineinstellungen durchführen. Obendrein kann hier das Seitenverhältnis bei nicht-nativen Auflösungen zwischen Vollbildstreckung und 4:3-Format geändert werden. Schärfe, dynamischer Kontrast und Reaktionszeit stehen ebenfalls als Unterpunkte zur Verfügung. Letzteres weist auf eine implementierte Overdriveschaltung hin, die Einstellungen hier lauten: Standard, Erweitert und Ultraschnell.

Der vorletzte Menüpunkt beinhaltet das OSD-Setup mit Sprachauswahl und Anmerkungen zur Auflösung. Dazu gesellen sich Regulierungsmöglichkeiten hinsichtlich der Position des OSD auf der Bildschirmfläche, bezüglich seiner Einblendzeit (5, 15, 30 oder 60 Sekunden) und die Möglichkeit, es vollfarbig oder halbtransparent zu gestalten. Sind Benutzer mit getroffenen Einstellungen unzufrieden oder – angesichts der sehr übersichtlichen Menüstruktur eher unwahrscheinlich – finden sie einen gewünschten Unterpunkt nicht, so gewährt der letzte Menüpunkt "Zurücksetzen" die Herstellung der Werkseinstellungen.

Gänzlich vermissen lässt der Testkandidat sogenannte Presets, vorgefertigte, anwendungsbezogene Bildmodi wie "Film", "Internet" oder "Text". Lediglich unter "Farbeinstellungen" können Anwender verschiedene Farbtemperaturen anwählen, den sRGB-Modus aufrufen oder innerhalb einer benutzerdefinierten Einstellung ihre bevorzugte Farbtemperatur zusammenstellen.

Wem sich das einfach gehaltene und gut strukturierte OSD nicht auf Anhieb erklärt oder wer die genaue Bedeutung einzelner Menüpunkte nachschlagen möchte, dem sei die kurze Lektüre der auf CD mitgelieferten Bedienungsanleitung empfohlen. Prägnant und dort, wo erforderlich, auch bebildert, geht sie auf die Handhabung und den Funktionsumfang des Bildschirmmenüs ein.

Größtes Manko des On-Screen-Displays ist seine Trägheit: Vom Navigieren zu einem bestimmten Untermenü über das Treffen einer Einstellung bis zum Ausblenden nach der vorgenommenen Justierung vergeht deutlich zu viel Zeit.

Bildqualität

Die Bildqualität kann nur so gut sein, wie es die verwendete Paneltechnologie erlaubt. Beim VX2268wm handelt es sich um ein kostengünstiges und reaktionsschnelles TN-Panel in Gestalt eines Aktiv-Matrix-WSXGA+-LCD-TFTs mit 0,282 Millimeter Pixelabstand, dessen Glasoberfläche eine Antireflexionsbeschichtung besitzt.

Die Nachteile dieser Technik werden bereits beim ersten Einschalten sichtbar: Während des Ladebildschirms für das Betriebssystem wirkte das Schwarz verhältnismäßig hell - was aber auch an der werksseitig auf Stufe 100 geregelten Helligkeit liegt -, und es fallen unschöne Lichthöfe am unteren Displayrand auf.

Ein authentisch wirkendes, farbenfrohes Bild mit differenzierter Farbdarstellung, wie es etwa ein Bildschirm mit IPS- oder VA-Panel liefern würde, bietet sich nicht. Subjektiv entspricht das sichtbare Bild im unkalibrierten Zustand den Erwartungen an ein TN-Panel, es kann mit einer kräftigen Farbwiedergabe aufwarten.

Technologiebedingt können TN-Panels nur sechs Bit Farbtiefe wiedergeben. Farben, die nicht unterstützt werden, simuliert der Monitor mittels Dithering. Ist die Simulation erfolgreich, dann wirken Farbverläufe sehr gleichmäßig. Im anderen Fall sind beispielsweise Jeansmustereffekte oder Flimmern bei bestimmten Farben erkennbar.

Das Testbild zum Graustufenverlauf zeigt es: Besonders in den dunklen Bereichen tritt als Folge der nicht ganz erfolgreichen Dithering-Simulation das sogenannte Banding auf.

Anhand dieser Testbilder wird die Differenzierung heller und dunkler Graustufen geprüft.

Die Graustufendarstellung meistert der Viewsonic VX2268wm nicht allzu gut. So verschluckt er die fünf dunkelsten und die zwei hellsten Werte beinahe gänzlich. Das schmälert nicht nur dunkle Film- und Spielszenen, sondern macht auch digitale Fotobearbeitung solcher Stufen zu einem Blindflug.

Die Ausleuchtung einer kompletten Schwarzfläche. Belichtungszeit: zwei Sekunden.

Die Ausleuchtung kann uns nicht vollkommen überzeugen: Einerseits treten beim VX2268wm Lichthöfe am unteren Panelrand auf, andererseits ist die Ausleuchtung nicht gleichmäßig.

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