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TESTBERICHT: NEC EX231Wp Teil 3


Bildqualität

Die Bildqualität war subjektiv betrachtet sehr gut. Die Farbabstufungen waren bis in hohe Bereiche differenzierbar und es war kein Banding oder Dithering beobachtbar, zudem fehlte durch das PVA-Panel ein Glitzern wie es bei IPS-Monitoren typisch ist.

Testbilder: Farbstufen und Farbverläufe.

Der Kontrast des Monitors war sehr gut. Beim Weißwert konnten die Abstufungen bis zur Nummer 253 unterschieden werden, beim Schwarzwert war auch der Wert 2 noch vom Hintergrund differenzierbar.

Testbilder: Weißwert und Schwarzwert.

Die Herstellerangaben von 250 cd/m² konnten wir im Test sogar noch übertreffen, der höchste messbare Wert lag bei 275 cd/m². Der niedrigste Wert lag bei dunklen 6 cd/m², so dass sich ein sehr großes Einstellspektrum von 269 cd/m² ergibt.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des NEC EX231Wp.

Die Angaben des Herstellers von 3000:1 konnten in unserem Test mit Werten zwischen 2900:1 bis 3500:1 bestätigt werden. Die dargestellte Kurve sieht vor allem deswegen so unruhig aus, weil unser Programm den Schwarzwert nur auf zwei Nachkommastellen genau berechnen konnte. Bei genaueren Werten würde die Linie wahrscheinlich deutlich gleichmäßiger aussehen. Für unser Endergebnis in diesem Bereich spielt dies aber keine große Rolle, hier können wir trotzdem mit ruhigem Gewissen die Bestnote vergeben.

Helligkeitsverteilung

Wir untersuchen Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität an einem weißen Testbild, das wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die Helligkeitsabweichung in Prozent und das DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den zentral gemessenen Wert. Für das DeltaC liegt die Wahrnehmungsschwelle, in Bezug auf Unbunttöne als Referenz, bereits bei etwa 0,5. Ein DeltaC von 4 sollte nicht signifikant überschritten werden, sonst ist mit größeren Farbstichen zu rechnen.

Helligkeitsabweichung in Prozent (links) und DeltaE Abweichung vom Referenzwert (rechts).

Die Helligkeitsabweichungen befinden sich noch auf einem guten Level und sind subjektiv nicht wahrnehmbar. Die Weißpunktabweichungen sind ebenfalls noch gut. Lichthöfe sind so gut wie nicht wahrnehmbar. Um überhaupt Unterschiede darstellen zu können, haben wir ein Bild mit längerer Belichtungszeit aufgenommen. Dort sind auf der linken Seite leichte Lichthöfe erkennbar, die Ausleuchtung ist aber selbst bei diesem Bild noch relativ gleichmäßig, womit der Monitor ein sehr gutes Ergebnis liefert.

Die Ausleuchtung des NEC EX231Wp bei 1/10 (links) und 1/2 (rechts) Sekunde Belichtungszeit.

Blickwinkel

Beim Test des Blickwinkels schlägt das PVA-Panel einen Monitor mit TN-Panel deutlich. Die Farben werden auch bei größeren Blickwinkeln nicht verfälscht wiedergegeben, allerdings nimmt der Kontrast relativ schnell ab, so dass die Farben verblassen. Gerade bei schwarzen Flächen ist dies schnell bemerkbar, das eigentlich satte Schwarz wird dabei mit einer Art Grauschleier überzogen.

Verschiedene Blickwinkel auf dem NEC EX231Wp.

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