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TESTBERICHT: NEC EX231Wp

Einleitung

Mit dem EX231Wp bietet NEC einen Monitor mit PVA-Panel und LED-Backlight an. Durch die verwendete Technik ist ein dünner Monitor mit geringem Stromverbrauch möglich. Auf umfangreiche Verstellmöglichkeiten muss trotzdem nicht verzichtet werden. Auffällig ist der hohe Kontrast von 3000:1, die restlichen Werte sind mit einer 16:9 Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und einer Helligkeit von 250 cd/m² eher als standardmäßig zu bezeichnen. Punkten möchte NEC hingegen mit zwei verbauten Sensoren, die das Arbeiten angenehmer und den Stromverbrauch geringer machen sollen. Der eine Sensor soll die Helligkeit immer optimal zur Arbeitsumgebung einstellen, der andere erkennt, ob sich eine Person vor dem Monitor befindet und reduziert die Helligkeit ansonsten auf ein Minimum.

Etwas aufpassen muss man bei der Bezeichnung des Monitors. NEC bietet mit dem EX231W nämlich auch eine Variante mit TN-Panel an, das "p" am Ende der Bezeichnung ist daher entscheidend. In diesem Test geht es ausschließlich um die "Wp" Version.

Die im Test veröffentlichten Ergebnisse wurden am digitalen DVI-Ausgang einer AMD Radeon HD 6970 von Asus ermittelt. Für die farbmetrischen Messungen wurden die iColor-Software sowie die Software Colorimetre HCFR in Verbindung mit einem Spektralfotometer (EyeOne Pro) verwendet. Der minimale Schwarzwert wurde mit dem Colorimeter DTP94 ermittelt. Die externe Zuspielung von Videomaterial wurde vom Blu-Ray-Player Sony BDP-S350 übernommen, angeschlossen wurde der Player über einen DVI/HDMI-Adapter und einem HDMI-Kabel.

Lieferumfang

Wie üblich wird der eigentliche Bildschirm separat vom restlichen Zubehör durch Styroporplatten geschützt, damit er beim Transport nicht beschädigt werden kann. Das Zubehör besteht neben den nachfolgend aufgelisteten Gegenständen auch aus einem Standfuß, der am Monitor montiert werden muss.

NEC EX231Wp: Mitgeliefertes Zubehör.

Im Lieferumfang befinden sich ein DVI-Kabel, ein DVI-VGA-Kabel, ein USB-Kabel, ein Netzteil, Halterungen und eine CD. Ein DisplayPort-Kabel wird nicht mitgeliefert. Auf der CD befinden sich eine ausführliche Anleitung sowie das Programm NaViSet.

Optik und Mechanik

Vor dem Betrieb muss der Standfuß am Monitor befestigt werden. Das Standbein wird dazu in die Rückseite des Monitors eingeklickt und rastet dort fest ein. Der untere Teil des runden Fußes wird an das Bein geschraubt. Durch eine Lasche an der Schraube ist aber auch dies ohne Werkzeug zu bewältigen. Durch die Gummierungen hat der Monitor einen festen Stand und kann zudem in beide Richtungen um fast 180 Grad gedreht werden.

Standfuß von oben und unten.

Die Front besteht genau wie die Rückseite und der Standfuß aus einem matten weißen Material. Der Monitor ist allerdings auch mit einer matten schwarzen Lackierung erhältlich. Neben den üblichen Eigenschaften eines Monitors fallen vor allem zwei schwarzen Punkte im unteren Rahmen des Monitors auf. Da sich die Statusleuchte weiter rechts bei der Beschriftung für das OSD befindet, sind diese an der Stelle ungewöhnlich. Es handelt sich dabei um zwei Sensoren: der erste Sensor regelt die Helligkeit automatisch und der zweite Sensor kontrolliert ob sich ein Anwender vor dem Monitor befindet.

Die Höhe des NEC EX231Wp lässt sich stufenlos um bis zu elf Zentimeter verstellen. Wie der Test zeigt, ist in der niedrigsten Einstellung der Monitor noch etwa zehn Zentimeter von der Schreibtischplatte entfernt.

NEC EX231Wp in der niedrigsten und höchsten Position.

Die Rückseite des Monitors besteht aus dem gleichen matten Material wie der Frontbereich. Auf der Rückseite des Standfußes wurde dezent das Herstellerlogo angebracht. Besonders ist ansonsten nur der kleine viereckige Kasten am oberen Rand, dort wurde ein USB-Anschluss integriert.

Bei entferntem Standfuß kommen die VESA 100 Bohrungen zum Vorschein, wodurch auch ein alternativer Standfuß oder eine Wandhalterung angebracht werden kann.

Rückseite des Monitors und Vesa Bohrungen.

Ebenfalls stufenlos lässt sich die Neigung des Monitors verstellen. Der Hersteller gibt für diesen Bereich keine genauen Daten an, wir ermitteln einen maximal einstellbaren Winkel von etwa 5 Grad nach vorne und etwa 20 Grad nach hinten.

Maximaler Neigungswinkel des NEC EX231Wp nach hinten und nach vorne.

In den Pivotmodus lässt sich der Monitor ebenfalls drehen und dabei auch noch leicht in der Höhe verstellen. Gedreht werden kann er dabei ohne die Neigung verstellen zu müssen, die Einstellung erfolgt wieder stufenlos, er rastet an keinem Punkt ein.

NEC EX231Wp im Pivotmodus.

Die Mechanik und auch die Verarbeitung des Monitors konnte uns im Test überzeugen, alle erdenklichen Einstellungsmöglichkeiten waren möglich, zudem wirkte der Monitor durch den schmalen Rahmen und relativ kleinen Standfuß nicht so klobig wie viele Konkurrenzprodukte. Der USB Platz am oberen Rahmen ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig, aber letztendlich wohl auch eine Geschmackssache.

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