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TESTBERICHT: BenQ RL2450HT (b) Teil 6


Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Nach der Kalibrierung bewegen sich fast alle Bereiche nah an ihren optimalen Werten. Die Farbwerte weichen aufgrund der zu geringen Farbabdeckung noch etwas ab, die Grauwerte sind hingegen sehr gut. Der Weißpunkt wird ebenfalls fast genau getroffen und die Gammawerte liegen auf der Ideallinie. Der Kontrast ist mit 870:1 etwas abgesunken, bewegt sich damit aber noch in einem guten Bereich.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Bei der Interpolation kann der Monitor mit sehr vielen Einstelloptionen punkten. Neben den üblichen Einstellungen Vollbild, Seitengerecht und 1:1 lassen sich auch die Formate 17 Zoll (4:3), 19 Zoll (4:3), 19 Zoll B (16:10), 21,5 Zoll (16:9), 22 Zoll B (16:10) und 23 Zoll B (16:9) einstellen, die jeweils mittig mit schwarzen Balken an den Seiten angezeigt werden.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, oben: nativ; unten: 1.280 x 720 Vollbild.

Die guten Interpolationsergebnisse erfordern eigentlich keinen Einsatz des Schärfereglers. Die Schärfe ist allerdings auf der höchsten Stufe voreingestellt und wirkt damit auch bei nativer Auflösung zu hoch. Ein mittlerer Wert bei fünf bis sechs hat uns bei allen Auflösungen besser gefallen.

Durch die vielen Einstellmöglichkeiten und die gute Interpolationsleistung hat sich der Monitor in diesem Bereich die Bestnote verdient. Alle Einstellungen funktionierten wie angegeben und lieferten gute und scharfe Ergebnisse.

Reaktionsverhalten

Den BenQ RL2450HT haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DVI-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den schnellsten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt wird die Reaktionszeit mit 2 Millisekunden (GtG) und 5 Millisekunden (tr + tf) angegeben. Mit aktiviertem Overdrive (Option AMA ein) messen wir tatsächlich sehr schnelle 3,0 Millisekunden für den schnellsten Grauwechsel und 5,3 Millisekunden für Schwarz-Weiß.

Die über alles gemittelte Bildaufbauzeit (hin und zurück) für unsere 15 Messwerte ist mit 4,6 Millisekunden ebenfalls sehr kurz. Die gemessenen Helligkeitsverläufe zeigen eine sehr kräftige Beschleunigung mit starken Überschwingern an allen Messpunkten.

Werkseinstellung AMA ein: sehr kurze Schaltzeiten, große Überschwinger.

Sobald die Overdrive-Option im OSD deaktiviert wird (AMA aus), ergibt sich eine völlig andere Charakteristik: eine Beschleunigung ist nicht mehr feststellbar, die Anstiegszeiten verfünffachen sich auf Werte um 18 Millisekunden herum. Typisch für TN-Panels ist, dass die Abfallzeiten davon kaum betroffen sind. Dafür treten nun keinerlei Überschwinger mehr auf.

AMA aus: Sehr lange Anstiegszeiten, keine Beschleunigung.

Schade ist, dass BenQ – wie schon beim Gamer-Monitor XL2420T – auch hier keine mittlere Overdrive-Option spendiert, die die Anstiegszeiten für den Videogenuss mit einer neutraleren Beschleunigung ohne Überschwinger auf etwa 8 Millisekunden verkürzt.

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