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TESTBERICHT: Asus MX279H Teil 5


Vergleich sRGB-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Nach dem Reset im OSD sind folgende Werte vorgegeben: Bildmodus Standard, Farbeinstellung Benutzer mit RGB jeweils 100, Helligkeit 100 und Kontrast 80.

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung Standard.

Mit 7015K Farbtemperatur wirkt das Bild in der Werkseinstellung ein wenig kühler als die Vorgabe 6500K. Zwischen 30 und 90 Prozent Grau wird das Bild um etwa 300K wärmer, was zu erhöhten deltaC-Abweichungen führt, auch der Rangewert ist erhöht. Bei den Farben sind die Abweichungen teils gering, teils hoch. Die Gammakurve verläuft abenteuerlich.

Die sRGB-Vorgaben werden hier nur zufriedenstellend eingehalten. Für Office und Internet bringt dies keinerlei Einschränkung mit sich. Bei hobbymäßigen Fotoarbeiten sollte man aber die Wirkung des Gammaverlaufs beachten.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des sRGB-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe in der sRGB-Einstellung.

Der sRGB-Modus hält sich auch nur wenig mehr an die Vorgabe, signifikant sind die Unterschiede nicht. Die Abweichungen bei den Graustufen und Farben bleiben erhöht, und auch in diesem Modus bleibt die Gammakurve ziemlich ungewöhnlich.

Die sRGB-Vorgaben werden hier bestenfalls zufriedenstellend eingehalten, für farbverbindliches Arbeiten empfehlen kann man diese Einstellung nicht. Zudem ist der Helligkeitsregler gesperrt, die vorgegebene Helligkeit von 180 cd/m² ist zum dauerhaften Arbeiten zu hoch.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Vor der Kalibrierung mit iColor 3.8 und Xrite’s Colorimeter i1 Display Pro haben wir zunächst den Weißpunkt im Anwendermodus justiert, dafür musste nur der Blau-Regler um zwei Punkte abgesenkt werden. Leider reagieren die Regler ausgesprochen grob. Der Gammawert nach der Justierung war mit 2,25 in Ordnung, wir hätten ihn andernfalls aber auch nicht mit Bordmitteln beeinflussen können. Für die Farbkorrektur des Colorimeters wählten wir das beigepackte White-LED Profil.

Die Charts zeigen, dass die Kalibration gute Ergebnisse bringt. Der lange Blau-Balken ist weit verbreitet bei Panels mit White-LED-Technik. Die Farb- und Grauabweichungen sind jetzt durchweg gering, auch die Gammakurve ist glatt. Leider geht der Kontrastwert durch die Kalibrierung von 970:1 auf 710:1 zurück. Zusammen mit der guten Abdeckung von 96 Prozent sRGB und der geringen Blickwinkelabhängigkeit kann der MX279 nach der Kalibrierung zumindest im sRGB-Farbraum auch für farbkritische Anwendungen verwendet werden. Die Anschaffung eines Colorimeters ist für den Einsatz in den Bereichen Grafik und Fotografie durchaus sinnvoll.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Die Einstellung des Bildformats gestaltet sich relativ einfach. Auflösungen im 16:9-Format werden automatisch als Vollbild angezeigt. Wechselt man zu einer Auflösung mit einem anderen Seitenverhältnis, muss manuell eingegriffen werden. Ohne manuelle Änderung wird das Bild ungeachtet des abweichenden Seitenverhältnisses hochskaliert. Stellt man das Format auf 4:3 um, so erhält man ein gutes Ergebnis. Das Bild wird auf die maximale Höhe skaliert und horizontal zentriert dargestellt.

Bei 16:9-Auflösungen unterhalb der maximalen Auflösung von 1.920 x 1080 entsteht ein leichter Unschärfe-Eindruck. Hier entpuppt sich die Einstellmöglichkeit im OSD als sehr effektiv. Die Einstellung auf 80 bot eine sehr gute Schärfe bei nur sehr geringen Artefakten, die sich besonders neben dunkler Schrift auf hellem Hintergrund zeigten.

Die Möglichkeit, die Schärfe manuell zu beeinflussen, besteht am digitalen Eingang, laut Anwenderhandbuch ist diese Möglichkeit bei allen Anschlussmöglichkeiten gegeben. Die Funktion konnte am VGA-Eingang leider nicht getestet werden. Die Wirkung des Reglers ist schnell sichtbar. Dabei fiel auf, dass für die maximale Auflösung von 1.920 x 1080 die Werkseinstellung ein sehr gutes Ergebnis liefert. Änderungen in Richtung unscharf oder scharf führten recht schnell zu einem Bild, was nicht mehr natürlich, sondern künstlich überschärft aussah. Dies fiel besonders bei Auflösungen im 4:3-Format auf.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

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2 Kommentare vorhanden


Hallo,

ließe sich der Bildschirm bereits für die Bildbearbeitung empfehlen oder weicht er farbverbindlich zu weit ab? Dies wird mir aus dem Fazit nicht ganz klar, inwiefern das Banding stört.

Gruß
Also für den Haugebrauch sicherlich alles im grünen Bereich. Für professionelle EBV aber sicher nicht so geeignet.

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