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TESTBERICHT: Asus PQ321QE Teil 11


Subjektive Beurteilung

Trotz des wenig idealen sRGB-Modus bleibt dem Benutzer eine allzu bunte Spielewelt erspart – ein Resultat des limitierten Farbumfangs. Die Darstellung ist auch abseits der reinen Farbreproduktion ordentlich, selbst wenn das Panel des Asus PQ321QE nicht zu den absoluten Sprintern zählt. Overdrive-Artefakte, die oft in gleichem Umfang wie sichtbare Schlieren stören, können wir in keiner Situation ausmachen.

Die hohe native Auflösung fordert natürlich ihren Tribut: Unsere nVidia GeForce GTX 780 ist in aktuellen Spielen mit der Ausgabe von 3840x2160 Pixeln mehr als ausgelastet. So verlangt ein durchgängig flüssiges Spielerlebnis im Multiplayer-Modus von Battlefield 3 ein Herabsetzen auf die mittlere Detailstufe. Szenen mit hoher Partikeldichte führen bisweilen dennoch zu einem Einbruch auf etwa 30 Bilder/s.

Die Pixeldichte von 140 ppi verbessert die Bildqualität sichtbar, allerdings reicht das beim üblichen Sichtabstand nicht aus, um Kantenglättungsmaßnahmen überflüssig zu machen. Die sind aber in modernen Spielen zumindest mit nur einer High-End-Grafikkarte derzeit kaum sinnvoll einsetzbar.


Bewertung
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Kein Preis verfügbar
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Der Asus PQ321QE kann vor allem durch sein großes Panel in Verbindung mit einer derzeit ungewöhnlich hohen Auflösung punkten. Mit geeigneten Maßnahmen auf Ebene des Betriebssystems bzw. sauber programmierten Anwendungen kommen die Vorzüge der mehr als acht Millionen Pixel voll zur Geltung. Gleiches gilt auch für die Wiedergabe von Spielen – einen entsprechend potenten Rechner vorausgesetzt.

Die Werksabstimmung ist bis auf den mäßigen sRGB-Modus gelungen. Der 31,5-Zoll große Bolide überzeugt durch seine neutrale Darstellung. Leider kann die Flächenhomogenität da nicht mithalten: Deutlich sichtbare Verfärbungen sollten in diesem Segment nicht auftreten, auch wenn sie sich vornehmlich auf die Randbereiche beschränken. Zusammen mit dem durch die W-LED-Hintergrundbeleuchtung eingeschränkten Farbumfang bleibt dem PQ321QE damit eine Empfehlung für farbkritische Arbeiten verwehrt. Angesichts der erstaunlich guten Blickwinkelstabilität wird hier Potential verschenkt.

Trotz der in Summe nicht rekordverdächtigen Schaltgeschwindigkeit ist die Bewegtbilddarstellung des ASV-Panels solide. Keine Selbstverständlichkeit: Signale mit verschiedensten Bildfrequenzen werden nicht nur unterstützt, sondern auch judderfrei dargestellt. Das ist besonders für die Wiedergabe von Videos interessant, auch wenn europäische Kunden auf HDMI-Eingänge zur Verbindung externer Player verzichten müssen.

Der Straßenpreis des Asus PQ321QE wird sich zunächst bei über 3000 Euro einpendeln. Das ist im Vergleich zu anderen, teils seit geraumer Zeit nicht mehr erhältlichen, 4K-Monitoren günstig und führt zu einer guten Gesamtbewertung. Wer mit halb so vielen Pixeln leben kann, bekommt dafür allerdings schon echte EBV-Profis mit vergleichbarer Bildschirmdiagonale.

Gesamturteil: GUT

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10 Kommentare vorhanden


Entschuldigung aber hat Asus neuerdings den ***** offen ? Die bauen ein 3000 Euro 32" 4K Display mit so´ner PWM Steuerung ?
Ist doch einfach nur noch lächerlich !
1) Saudumm, dass HDMI fehlt. Diverse Geräte unterstützen 4k nur über HDMI. (z.B. Mac Mini)

2) Wie kann ein Monitor mit einem so krassen Gelbstich noch als gut bezeichnet werden ? Delta-Werte von 7 und mehr sind eine Katastrophe. Pfui Teufel.
Zu 2) Das entsprechende Ergebnis der Flächenhomogenität ist transparent in der Gesamtbewertung aufgeführt (--). Bitte auch berücksichtigen, dass unsere äußeren Messpositionen deutlich näher an den Rändern liegen, als beispielsweise in ISO 12646 definiert.
Hallo Denis,

darf ich fragen was du für ne Kamera verwendest?

lg
Das war eine Blackmagic Cinema Kamera (2.5K) – allerdings nicht meine.
Haha habe ich mir gedacht! Echt das erste, woran ich dachte: Boah der Dynamik-Bereich!

ich habe die kamera selbst nicht aber mit sehr viel Bild-Material davon gespielt. Wollte sie mir ursprünglich kaufen aber es muss ein sinnvolle Mount-Variante kommen statt Canon.
Woher stammt denn die Information, es liege beim verbauten Panel VA-Technologie zugrunde? Auf offiziellen ASUS-Seiten wird dazu nichts angegeben, die Panel-Spezifikation weist lediglich den Marketingbegriff "ASV" aus, der an keine Technologie gebunden ist und auch in der jüngeren Vergangenheit schon für IPS-Mode Displays in Mobilgeräten in Gebrauch war. Die hier vorgestellten Ergebnisse zu ANSI-Kontrast und Blickwinkelcharakteristik sprechen sogar eindeutig für eine IPS-Variante! Das halte ich beim Bewertungsmaßstab für eine wichtige Grundlage, die in einer so renommierten Testredaktion wie PRAD nicht leichtfertig verwechselt werden sollte.
Was bedeutet denn ASV? Advanced Super View, was auch unter der Bezeichnung ASVA (Axially Symmetric Vertical Alignment) geläufig ist. http://en.wikipedia.org/wiki/Thin-film-transistor_liquid-crystal_display#Advanced_super_view_.28ASV.29
Diese Bedeutung ist mir schon bekannt, allerdings wird der Begriff ASV eben doch nicht nur für die im Wikipedia-Artikel aufgeführte Technologie verwendet, sondern bei Sharp neuerdings auf alles draufgeschrieben, was größere Blickwinkel bietet. Daher kann ich nur http://de.wikipedia.org/wiki/Ententest entgegenhalten. Ein vermeintliches VA-Panel, was aussieht wie ein IPS-Panel und sich verhält wie ein IPS-Panel, wirft doch Fragen auf.

Weitere klare Indizien hier: http://www.youtube.com/watch?v=BecSS-fnKhU
Leichtfertig wurde hier nichts verwechselt, zumal die Bewertung von Blickwinkelstabilität und Kontrastumfang davon unberührt bliebe. Mir liegen derzeit zwei widersprüchliche Angaben vom Hersteller selbst vor. Sobald wir eine eindeutige Klärung haben, wird das nachgereicht.

Im Bericht wurde deutlich auf die sehr guten Blickwinkeleigenschaften des Panels hingewiesen. Das spricht – zusammen mit dem mäßigen Kontrastumfang – tatsächlich für eine IPS-Variante (besonders die ausbleibenden Gradationsverschiebungen). Die hohe Kontraststabilität kann man eher mit einem VA-Panel in Verbindung bringen. Spezielle Polarisationsfolien, die auch bei IPS-Varianten starke Verbesserungen erzielen, führten bislang immer zu charakteristischen "Farbflecken", die hier nicht auftreten.

http://www.prad.de/new/monitore/test/2012/test-eizo-cg246-teil8.html#Blickwinkel

Wir bleiben dran.

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