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TESTBERICHT: NEC SpectraView Reference 271 Teil 6


Juddertest

Um die vom NEC SpectraView Reference 271 unterstützten Frequenzen und Wiedergabeeigenschaften zu testen, haben wir ihn an einen Videoprozessor angeschlossen.

Der iScan VP50 bietet unter anderem variable Ausgabefrequenzen und ein Testmuster in Form eines durch das Bild laufenden Balkens an, mit dem ein einfacher Juddertest durchgeführt werden kann. Die Auflösung beträgt 1920x1080 Pixel.

Juddertest am NEC SpectraView Reference 271.

Signale mit 24 Hz und 48 Hz werden nicht unterstützt. Die Wiedergabe bei einer Frequenz von 50 Hz gelingt, ist aber nicht frei von Mikrorucklern. Dieses Verhalten belegt eine feste Panelupdatefrequenz von 60 Hz. Entsprechende Signale werden einwandfrei dargestellt.

Deinterlacing

Ein Deinterlacer ist nicht verbaut. Entsprechend kann nicht in Halbbildern zugespielt werden.

Unterstützte Farbmodelle und Signalpegel

Der NEC SpectraView Reference verarbeitet ausschließlich digitale RGB-Signale, die den vollen Dynamikbereich nutzen (PC-Level, Tonwertumfang bei 8bit Präzision: 0-255). Während der Zuspielung über einen externen Player muss das Signal daher geeignet gespreizt werden.

Ausleuchtung

Die Ausleuchtung ist sehr gut. Mit bloßem Auge sind auch bei voller Helligkeit keinerlei Unregelmäßigkeiten sichtbar. Aufnahmen mit langer Belichtungszeit lassen minimale Störungen allenfalls erahnen. Die paneltypischen Aufhellungen sind von dieser Betrachtung ausgenommen.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75%, 50% und 25% Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung (linkes Bild; Prozent) und Farbreinheit (rechtes Bild; DeltaC) überprüft – ColorComp aus.

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung (linkes Bild; Prozent) und Farbreinheit (rechtes Bild; DeltaC) überprüft – ColorComp aus.

Die Flächenhomogenität ist dank ColorComp gut. Helligkeits- und Farbabweichungen werden signifikant reduziert. Unser Testgerät verpasst eine sehr gute Bewertung in dieser Kategorie nur knapp. Die notwendigen Eingriffe basieren auf ab Werk ausgemessenen Segmenten in verschiedenen Helligkeitsstufen. Das reduziert den Weißpegel und damit den Kontrastumfang zwangsläufig leicht. Mit deaktivierter Funktion reicht es übrigens immerhin noch zu einem befriedigenden Ergebnis.

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