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TESTBERICHT: Philips 298P4QJEB Teil 8


Backlight

Die Hintergrundbeleuchtung des 298P4QJEB arbeitet mit White LED. Die Helligkeitsregelung arbeitet nicht mit dem verbreiteten PWM-Verfahren, sondern mit einer kontinuierlich wirkenden Technik.

Ob voll aufgedreht (rote Kurve) oder abgeregelt auf 140 cd/m² am Arbeitsplatz (gelbe Kurve) oder gar bei niedrigster Reglerstellung (0%, violette Kurve) – stets leuchtet das Backlight kontinuierlich, von der PWM-typischen Rechteckschwingung ist hier nichts zu sehen. Backlight-Flimmern kann beim 298P4QJEB nicht auftreten.

LED-Backlight mit kontinuierlicher Regelung.

Subjektive Beurteilung

Nachzieheffekte oder Bewegungsunschärfen waren beim 298P4QJEB nicht zu entdecken – schnelle Actionszenen in Spielfilmen, krasse Lichtwechsel und flotte Kamerafahrten stellte der Monitor problemlos dar.

Sound

Für die Tonwiedergabe sind im 298P4QJEB zwei Lautsprecher à 2 Watt zuständig, die nach unten abstrahlen. Der Klang konnte uns dagegen nicht überzeugen. Für echten Kinosound ist ein externes Soundsystem unumgänglich.

Trotz 2 Watt konnten die Lautsprecher im Test keine Glanzpunkte setzen.

21:9 Bildformat in der Praxis

Am meisten fallen am 298P4QJEB natürlich sein ungewöhnliches Seitenverhältnis von 21:9 und die daraus resultierende Bildschirmdiagonale auf. In der praktischen Anwendung kann das Format aber durchaus sinnvoll genutzt werden, etwa bei Anwendungen für die Bildbearbeitung wo viele Paletten angezeigt werden oder beim Filmschnitt, wo man nie genug Platz auf dem Monitor haben kann.

Hier macht der 298P4QJEB den sonst obligaten Zweitmonitor fast schon überflüssig, beschert dem Nutzer aber zumindest eine gute Portion Extra-Platz. Immerhin bietet der 298P4QJEB den Platz von zwei 19 Zoll Monitoren, ohne die störende Trennung des Bildinhalts durch die jeweiligen Rahmen.

Dieses zusätzliche Platzangebot lässt sich auch sehr gut im Pivot-Betrieb nutzen – Programmierer etwa, die möglichst viele Code-Zeilen auf einmal überblicken möchten, werden diese Option dankbar zu nutzen wissen.

Der 298P beschert dem Nutzer viel Platz und Arbeitsfläche.

Philips hat den 298P4QJEB zudem mit einer "MultiView" genannten Option ausgestattet, die Bild-im-Bild bzw. Bild-neben-Bild-Funktionalitäten aufweist. Allerdings muss hierfür eine der bildgebenden Signalquellen die Bilddaten über den DisplayPort einspeisen (etwa DisplayPort + HDMI), sonst funktioniert die Technik leider nicht.

Abschließend ist noch die beigefügte Bediener-Software "SmartControl Premium" zu erwähnen, die neben den üblichen Grundeinstellungen einige Gimmicks bietet – etwa die Aufteilung des Bildschirmes in mehrere Partitionen. Die Software ist allerdings nur für Windows verfügbar, Nutzer anderer Betriebssysteme bleiben außen vor.

Der Startbildschirm der Software SmartControl Premium.

DVD und Video

HD-Zuspieler wie Blu-Ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen können direkt an die beiden HDMI-Buchsen des 298P4QJEB angeschlossen werden. Lautsprecher für den Ton mit einer Leistung von 2 x 2 Watt sind eingebaut.

Test der Videoeigenschaften.

Die SmartImage-Option des 298P4QJEB bietet auch eine Entertainment-Einstellung an, laut Handbuch werden dabei gleichzeitig die Einstellungen SmartContrast und SmartResponse aktiviert. Diese Einstellung wird sich an Gamer richten, doch was sich hinter der Movie-Einstellung verbirgt, ist leider nicht dokumentiert.

Wieder einmal verlassen wir uns lieber auf die ausgemessenen Modi ohne unberechenbare Zusatzoptionen. Für das Testvideo hätten wir gerne die sRGB-Einstellung im OSD gewählt, was wegen der vollen Helligkeit aber nicht in Frage kam. Also wurde es die Werkseinstellung 6500K mit unverändertem Gamma 2.2, nur den Overdrive haben wir auf Schneller eingestellt.

Full-HD-Videos am PC und am BluRay-Player bringen erwartungsgemäß ein sehr scharfes Bild, ohne überschärft zu wirken. Die Farben wirken kräftig, aber natürlich und nicht überzeichnet. Auch blasse Hauttöne werden ausgewogen wiedergegeben. Schwarzwert und Bildkontrast sind sehr gut, in dunklen wie in hellen Szenen ist die Detailzeichnung einwandfrei. Nachzieheffekte bei schnellen Szenen konnten wir nicht beobachten.

Sehr positiv ist die geringe Blickwinkelabhängigkeit der Farbwiedergabe. Auch mit mehreren Zuschauern machen Filme – nicht zuletzt wegen der riesigen Bilddiagonalen - richtig Spaß. Weiter außen Sitzende bekommen trotzdem kräftige Farben bei gutem Kontrast zu sehen, allerdings ist der typische IPS-Glow in sehr dunklen Szenen nicht zu übersehen.

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