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TESTBERICHT: Iiyama ProLite XB2783HSU-B1 Teil 8


Backlight

Die Hintergrundbeleuchtung des Iiyama XB2783HSU arbeitet mit LED. Für die Helligkeitsregelung wird ein kontinuierliches Verfahren eingesetzt.

Das Backlight leuchtet bei jeder Stellung des Helligkeitsreglers kontinuierlich. Im Chart zeigen wir drei markante Einstellungen: volle Helligkeit (100 %, rot), 140 cd /m² am Arbeitsplatz (45 %, gelb) und kleinste Reglerstellung (0 %, violett). In allen Fällen ist der Helligkeitsverlauf glatt, von der PWM-typischen Rechteckschwingung ist nichts zu sehen.

Sehr gut: Backlight-Flimmern kann beim Iiyama XB2783HSU nicht auftreten.

LED-Backlight mit kontinuierlicher Helligkeitsregelung.

Subjektive Beurteilung

Im Test waren bei schnellen Spielen zwar ganz leichte Schlieren zu beobachten, diese treten aber bei allen Modellen auf, die nicht auf die 120Hz- oder gar 144Hz-Technik setzen. Ansonsten waren keine Einschränkungen zu beobachten.

Die für ein VA-Panel sehr guten Messergebnisse konnten somit auch dem subjektiven Eindruck standhalten. Für Gelegenheitsgamer ist der Monitor daher uneingeschränkt zu empfehlen, bei der Kategorie Hardcoregamer ziehen wir eine Note ab, da kein 120 Hz Modus vorhanden ist und auch keine weiteren für Gamer nützliche Features implementiert wurden.

Sound

Tonsignale können per Klinkenstecker oder über den HDMI-Anschluss an die internen Lautsprecher des Monitors weitergeleitet werden. Sie lassen sich über einen zweiten Klinkenstecker auch an externe Ausgabequellen weiterleiten.

Die beiden zwei Watt Lautsprecher sind nur für Windowssounds und kurze Videoclips geeignet. Bei einem per Blu-Ray-Player zugespieltem Film musste die Lautstärke auf die volle Leistung gestellt werden, um in einem Raum mit geringen Umgebungsgeräuschen einen angemessen lauten Ton hören zu können, Reserven nach oben sind daher nicht vorhanden.

Die Wiedergabe wirkte zudem recht dumpf, wodurch Actionszenen kaum zur Geltung kommen und auch bei einfachen Dialogen das Gefühl entsteht keinen besonders dynamischen Ton zu erhalten. Von der Tonqualität die aktuelle TV-Geräte besitzen sind die verbauten Lautsprecher daher weit entfernt und es sollte möglichst ein externes Soundsystem verwendet werden.

DVD und Video

Der Monitor besitzt zwei digitale Eingänge, so dass neben dem PC am DVI-Anschluss noch ein Blu-Ray-Player oder eine Spielekonsole am HDMI-Eingang angeschlossen werden kann. Standardmäßig wählt der Monitor das Eingangssignal automatisch, sind zwei Geräte angeschlossen, muss entsprechend manuell per OSD gewechselt werden. Als Schnelltaste für die Wahl des Eingangssignals gfungiert die "Auto", welche 3 Sekunden lang gedrückt werden muss.

Test der Videoeigenschaften.

Das Full-HD-Video vom Blu-Ray Player wirkt etwas blass, aber grundsätzlich gut. Für viele Filmliebhaber stehen farbechte Darstellungen nicht im Vordergrund, beim Filmgenuss werden stattdessen eher kräftigere Farben bevorzugt. Der vorhandene Kinomodus lässt die Farben aber nicht wie üblich etwas kräftiger wirken, sondern blasst diese zusätzlich aus, zudem wirken auch die anderen Einstellen für den Filmgenuss nicht förderlich, die angepassten Standardeinstellungen sollte daher auch bei der Betrachtung von Filmen verwendet werden.

Der Schwarzwert und der Kontrast können dagegen überzeugen und auch in schnellen Szenen waren keine auffälligen Nachzieheffekte beobachtbar. Die geringe Blickwinkelabhängigkeit ermöglicht auch seitlichen Zuschauern ein gutes Bild, die allerdings mit einem gewissen Kontrastverlust leben müssen. Typische Farbverfälschungen müssen dagegen nicht befürchtet werden.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Die kleinere HD-Auflösung 720p skaliert der Monitor am HDMI-Eingang überraschenderweise korrekt als Vollbild. Über den DVI-Anschluss im PC-Betrieb war keine korrekte Darstellung dieser Auflösung möglich. Da im PC-Betrieb diese Aufgabe aber der interne Player übernimmt, sind für die Videowiedergabe generell keine Nachteile zu befürchten. 4:3-Auflösungen konnten über die seitengerechte Anzeige mit schwarzen Balken an den Seiten ebenfalls korrekt dargestellt werden.

Halbbilder nimmt der ProLite XB2783HSU an, doch zitterte das Bild schon im Menü leicht. Auch wenn der Juddertest bei 50 Hz bestanden werden konnte, gehen wir nicht davon aus, dass kein Deinterlacer verbaut wurde. Dieser Job muss daher vom Player übernommen werden.

Eine 24 Hz Einstellung konnte weder vom externen Player noch über die Grafikkartentreiber erzwungen werden.

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15 Kommentare vorhanden


Eine Schnelltaste für die Wahl des Eingangssignals gibt es sehr wohl! Einfach die Taste "Auto" für 3 Sekunden gedrückt halten. Steht so auch im Handbuch.
Danke für den Hinweis, das wurde tatsächlich übersehen. Der Test wurde dahingehend geändert.
Super Test, vielen Dank!
Ich hoffe, dass das 24 Zoll Modell auch auf eine kontinuierliche Backlight-Regelung zurückgreift.
Jetzt habe ich mich extra angemeldet und den Test gekauft - aufgrund der nahezu durchweg positiven und praktisch problemfreien Test-Ergebnisse dann auch den Monitor gekauft und seit Tagen Probleme...

Der nicht einstellbare Gamma schneidet untenrum bei 90° Blickwinkel deutlich die untersten schwarz/grau- Stufen ab und die Blickwinkelstabilität ist sooo schwach, daß egal von wo man auf den Monitor schaut sich Farbe und Kontrast derart verändern, daß das Bild inhomogen erscheint.
Schaue ich also gerade auf die Fläche kann ich dunkle Bilddetails nicht mehr sehen, die in allen Richtungen zu den Rändern hin sichtbar sind.

Die leichte Unschärfe strapaziert ständig die Augen und stellt man sie eine Stufe höher, sieht man starke Doppelkonturen etc. - also Schärfeeinstellung viel zu grob abgestuft.

Das größte Problem ergibt sich aber mit der Farbwiedergabe - die für mich mit ein Kaufkriterium war und laut Test schon von Werk brauchbar seien soll.
Damit der VA-bedingte Blauschleier verschwindet und die Farben korrekt erscheinen, muss ich im Treiber (aktuelle Radeon) EDID aktivieren.
Dies bewirkt aber, daß Videoprogramme - z.B. VLC-Player nur schwarze mit Grundfarben verzerrte Bilder wiedergeben, sofern ich keinen unüblichen Renderer (OpenGL) einstelle, der wiederum verzehrte Bildfolgen (Tearing) oder ständige Ruckler mit sich bringt. Die Deinterlacing-Optionen im Treiber und auch im Programm greifen leider nicht.

Überall in den iiyama Unterlagen (Homepage, Download) wird auch Treiberunterstützung für Windows-Versionen älter, als Win7 proklamiert. Jedoch sind sie im Treiberpaket von iiyama nicht enthalten.

Der Monitor macht einiges besser, als meine alten TN-Panels und ist in der Preisklasse ein überdurschnittlich gutes Angebot, aber daß das trotzdem derart viele, auffällige Kompromisse und sogar unerwähnte Probleme mit sich bringt, finde ich sehr enttäuschend...

Nach 3 Tagen stundenlanger Versuche der Fehlerbehebung (Farbe->Video) und ärgern über den schlecht gelösten Kontrast/Blickwinkel denke ich an Rückgabe...



Ich habe bis heute ca. 10 Tage versucht den Monitor einzustellen.

Erhöhe ich nicht den Gamma erheblich, sehen Bilder selbst bei Sonnenschein, im Schatten aus, als sei Nacht!

Langsam glaube ich, ich habe ein fehlerhaftes Gerät erhalten...
es gibt schon ein treiberpaket+farbprofil auf der iiyama seite und auf digitalversus gibt es auch ein profil, damit mal probiert?
Wie schlägt sich denn der Monitor im Vergleich zum XB2779QS (http://www.prad.de/new/monitore/test/2013/test-iiyama-xb2779qs-s1.html)?

Ich suche einen Bildschirm, denn ich zur (Hobbymäsigen) Bildbearbeitung sowie zum Betrachten von Videos verwenden möchte. Was sind eventuell die Nachteile der hohen Auflösung?

Viele Grüße

Der BibaButzemann
Eine höhere Auflösung fordert die Grafikkarte mehr, wobei das eigentlich kein Problem darstellen sollte. Und die Schrift ist nativ natürlich schon deutlich kleiner als bei 24 Zoll und das strengt beim Lesen schon mehr an.
Eine frage an die Tester bei prad.
ich habe auch diesen Monitor und muss feststellen, daß bei dunklen Darstellung ein schwarzer Kreis in der Mitte des Bildschirm dominiert, umgeben von einem gräulichen schwarz. Damit bringt der tolle schwarzwert wohl wenig. Anbei sind Fotos vom Bildschirm. Dieser wurde schon ausgetauscht womit ein defekt wohl ausgeschlossen werden kann. Könnt ihr mir nun sagen ob das normal ist, was auf den Bildern zu sehen ist?

http://www.fotos-hochladen.net/view/img7918pl9giv4he0.jpg

http://www.fotos-hochladen.net/view/img7934u38pazoilw.jpg

http://www.fotos-hochladen.net/view/img7938o1z4plfw9k.jpg
img7938o1z4plfw9k.jpg

Ich Danke schon mal


Habe ich so noch nie gesehen. Wenn noch Rückgabe möglich (14 Tage), wieder zurück schicken und neu bestellen. Ansonsten den Iiyama Support bemühen.
das gerät wurde schon ausgetauscht, doch das Problem besteht wieder. Ein schwarzer Kreis der mit den Blickwinkel wandert.

Es heißt das sei normal für ein amva planen?
Kann ich bei unseren Fotos aber nicht erkennen. Ich werde den Testredakteur mal ansprechen.
Das wäre echt super
Der hat im Forum ja schon auf Deinen Beitrag geantwortet.
Ich habe das Gerät vor ein paar Wochen gekauft, hab es mit meinem Spyder2 justiert und bin sehr zufrieden. Die hier genannten Probleme habe ich nicht. Insbesondere bei dem Spottpreis kann ich mich nicht beklagen. Ich hatte zuvor seinen Vorgänger 2775, der 40 EUR mehr kostete, aber bei Farben und Schaltzeiten weniger leistete. Gruß

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