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TESTBERICHT: Asus PB279Q

Einleitung

Der ASUS PB279Q besitzt ein IPS-Panel (AHVA) mit einer Ultra-HD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln, welches zudem den sRGB-Farbraum zu 100 Prozent abdecken soll. Er besitzt eine Helligkeit von 300 cd/m², einen Kontrast von 1000:1 und eine Reaktionszeit von fünf Millisekunden. Angeboten wird er trotz dieser guten Eigenschaften zu einem Preis von unter 700 Euro, was vor wenigen Wochen noch undenkbar erschien.

Gepunktet werden soll neben der hohen Auflösung auch mit sehr vielen Anschlüssen: Gleich vier HDMI-Anschlüsse und zwei DisplayPorts stehen zur Verfügung. Passend dazu werden auch ein Bild-in-Bild- und ein Bild-neben-Bild-Modus (Splittscreen) angeboten, mit denen bis zu vier Signale gleichzeitig angezeigt werden können.

Der Standfuß ist sehr flexibel, wodurch auch ein Pivotmodus möglich wird. Der Monitor soll zudem flickerfrei betreibbar sein, und vordefinierte Modi wie zum Beispiel der Lesemodus das Arbeiten erleichtern. Auch an die Spieler wurde gedacht und Zielkreuze sowie Timer aus der Gaming-Serie des Herstellers implementiert.

Hands on Video ASUS PB279Q.

Lieferumfang

Das Gerät wurde in einem recht schmalen Karton verpackt. Das Zubehör und der Standfuß wurden dabei von zwei großen Styroporteilen voneinander getrennt.

Lieferumfang des ASUS PB279Q.

Beigelegt wurden dem Gerät eine Kurzanleitung, Garantiebestimmungen, ein HDMI-, ein DisplayPort-, ein Strom- und ein Audiokabel. Der ASUS PB279Q kann daher direkt in Betrieb genommen werden. Ein ausführliches Handbuch gibt es nur auf der Hersteller-Homepage, eine CD wird nicht mitgeliefert. Software gehört entsprechend ebenfalls nicht zum Lieferumfang.

Optik und Mechanik

Das Standbein ist schon am Monitor installiert worden, befestigt werden muss daher nur noch der Standfuß. Die dafür benötigte Schraube besitzt eine Lasche, um die Montage auch ohne Werkzeug durchführen zu können. Der Standfuß ist matt, das Bein besitzt dagegen einen mittigen spiegelnden Streifen, der einen leichten Akzent zu dem ansonsten sehr schlichten Design setzt.

Im oberen Bereich des Standfußes wurde zudem der Hinweis angebracht, wie stark sich der Standfuß verstellen lässt. Dieser Hinweis wurde aufgedruckt und lässt sich daher nicht entfernen. In der Regel ist das im Betrieb nicht sichtbar; da der Hersteller beim restlichen Design aber sehr dezent vorging, können wir die dortige Anbringung nicht ganz nachvollziehen.

Standbein mit montiertem Standfuß.

Der Standfuß besitzt mittig vier gummierte Bereiche und außen vier filzartige Füße. Der Monitor lässt sich so um 60 Grad in beide Richtungen drehen. Beachtet werden muss dabei allerdings, dass der gesamte viereckige Bereich des Standfußes mitgedreht wird und entsprechend Platz auf dem Schreibtisch vorhanden sein muss.

Standfuß von unten.

Die Bildschirmfläche des ASUS PB279Q ist matt, und auch der Frontrahmen wurde matt gestaltet. Der seitliche Rahmen ist nur schmale einen Zentimeter dick, hinzugerechnet werden muss aber der Innenrahmen, der etwa drei Millimeter misst. Optisch wirkt das Gerät dadurch sehr modern.

Unten links wurden die drei Anschlussoptionen DisplayPort, HDMI und MHL mit ihrem Logo abgedruckt, mittig das Herstellerlogo und im rechten Bereich Punkte zur Orientierung für die OSD-Steuerung.

Matter, schlichter sowie dünner Frontrahmen.

Die Rückseite des ASUS PB279Q besitzt im oberen und unteren Teil das gleiche matte Material der Frontseite. Die restlichen Materialen bestehen ebenfalls aus schwarzem Plastik, wirken durch die Gestaltung aber ähnlich wie Karbon, was dem Gerät das gewisse Etwas verleiht.

Erkennbar ist zudem, dass der Standfuß an den VESA100-Bohrungen befestigt wurde. Unten links befinden sich außerdem die Knöpfe zur Bedienung des OSDs.

Standfuß befestigt an den VESA100-Bohrungen.

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13 Kommentare vorhanden


Hatte den Monitor auch hier, was mir daran garnicht gefallen hat ist, dass der Monitor im Standardmodus das Bild künstlich nachgeschärft hat und man das auch nicht verändern konnte. Ist euch das auch aufgefallen?
Mmmh, jetzt noch mal den Dell P2715Q testen, damit man einen Vergleich hat, wo der Asus bzw. der Dell steht. Dann steht wohl die nächste Anschaffung an.
Bis DP1.3 und angemessene 5K Displays in ±27" auf den Markt kommen, vergehen noch 1-3 Jahre.
Mhh, ich frag mich jetzt wie die hier auf so ein doch sehr anderes Kontrastverhältnis kommen: http://hexus.net/tech/reviews/displays/77693-asus-uhd-pb279q/ .

Das ist nämlich das was mich bisher eher zu TN getrieben hat.
Also wer einen Wert von 0,00 ermittelt und Kontrastwerte von mehr als 14000:1 nennt, hat etwas grundsätzliches bei der Messung missverstanden. Hier reicht die Qualität der Sonde einfach nicht mehr aus. Ich persönlich finde die Werte im PRAD-Test plausibler.
Das stimmt wohl. Allerdings hatte ich bei den anderen IPS 4k Displays in der Preisklasse ähnliche Werte (~650:1) gefunden.

Daher bin ich erfreut, aber auch etwas vorsichtig.
Ich hatte PB287Q schon hier, war aber nicht 100% zufrieden.. als Update von meinem guten alten 205BW.

Da ich viel Spiele, aber auch Foto- und Videobearbeitung mache, bin ich auf einen gewissen Kompromiss angewiesen. ;)
@sasparilla
Der Effekt ist mir nicht aufgefallen, ansonsten hätten ich ihn auch beschrieben. Überschärft ist mir das Bild im allgemeinen Betrieb daher ebenfalls nicht aufgefallen.
Guten Tag. Was für eine Software benutzt ihr für die Messungen, insbesondere die Homogenitäts-Messungen ? Danke !
Wir nutzen CCalc, eine Software die für uns speziell entwickelt wurde.
Hallo,
ich hatte sehnlichst auf diesen Test gewartet, um zu erfahren wie es sich um den Adobe-RGB-Farbraum verhält. Das der Monitor 100% sRGB kann wissen wir ja vom Hersteller schon zu genüge. Für professionelle Bildbearbeitung ist doch annähernd 100% Adobe-RGB notwendig, oder sehe ich das falsch?
PS:ASUS bewirbt ja auch die professionelle größere Version (ASUS PA328Q) mit 100% Adobe-RGB-Farbraum.
Danke für eine erliche Antwort ;-)
Da dieser Monitor keinen erweiterten Farbraum besitzt macht es keinen Sinn damit im AdobeRGB Farbraum zu arbeiten.
Würden 2560x1440 auch mit einem Macbook Pro Retina Mitte 2012 funktionieren? Asus Support sagt: geht, Apple Support sagt: geht nicht. 4k ist klar, dass es nicht gehen würde. Das Handbuch führt die 2560x1440 Auflösung auf. Mir ist nicht klar, woran es scheitern könnte. Kann dazu jemand etwas sagen?

Vielen Dank!
(Ich hoffe, die Kommentarfunktion nicht falsch verwendet zu haben.)
http://support.apple.com/kb/sp653

Dort steht bis 2560 x 1600. Ich würde ein Minidisplayportkabel verwenden. Das passt ja auch in die Thunderbolt-Ports.
Danke!

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