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TESTBERICHT: Asus PG279Q Teil 13


Sound

Der PG279Q verfügt über zwei kleine Lautsprecher mit jeweils 2 Watt Nennleistung. Sie strahlen auf der Rückseite nach oben ab, sind aber nicht sichtbar. Für die geringe Leistung ist deren Klang sogar akzeptabel, aber kann natürlich kein Soundsystem ersetzen. Für ein YouTube-Video zwischendurch oder zum Skypen sind sie aber durchaus zu gebrauchen.

DVD und Video

Anders als sein Vorgänger verfügt der PG279Q neben der DisplayPort-Schnittstelle auch noch über einen HDMI-Eingang, an den man HD-Zuspieler wie Spielekonsolen, HDTV-Empfänger und BD-Player anschließen kann. Der Ton wird entweder an die internen Lautsprecher oder an den 3,5-mm-Klinkenanschluss, wenn dieser belegt sein sollte, weitergegeben.

In den GameVisual-Einstellungen existiert ein Kinomodus, der sich aber mit sehr kühlen 9430 K nicht dafür eignet, Menschen mit einer gesunden Hautfarbe abzubilden. Die Werkseinstellungen sind hierfür besser geeignet, einzig die Helligkeit ist wie bei fast allen Consumer-Monitoren zu hoch eingestellt. Eine Verringerung in den Bereich um 35 ist eine gute Wahl. Bei diesen Einstellungen werden Hauttöne in einer ordentlichen Farbe wiedergegeben. Auch die Durchzeichnung sowohl in hellen als auch in dunklen Passagen ist ordentlich.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Über BD-Player wird auf Anhieb das richtige Format gewählt. Bei 720p und 1080p als Vollbild und bei SD-Auflösungen mit Balken an den Seiten. Laut Handbuch wird kein Halbbildmaterial angenommen. Angeschlossen an einen HDTV-Empfänger wird das Auswahlmenü auch um die Interlaced-Varianten ergänzt. Am BD-Player lässt sich zwar 1080i auswählen, dies zittert aber so stark, dass wir sofort wieder ausschalteten. Damit erübrigen sich andere Tests, um zu überprüfen, ob dem PG279Q ein Deinterlacer spendiert wurde.

Über HDMI können einzig 59 und 60 Hz wiedergegeben werden. Sämtliche anderen Auflösungen lassen sich erst gar nicht einstellen. Über DisplayPort lassen sich auch 24 Hz einstellen, die in unserem Test aber nicht ohne Judder waren. Einen Film kann man jedoch ohne weitere Einschränkungen am Computer bei 24 Hz genießen.

Overscan

Eine Overscan-Funktion bietet das Gerät nicht an.

Farbmodelle und Signallevel

Einstellmöglichkeiten für den korrekten RGB-Signalumfang und das verwendete Farbmodell am HDMI-Eingang sind nicht vorhanden. Im Test passten die Werte am PC und am Blu-ray-Player automatisch, das muss aber nicht für jede praktische Kombination gelten.


Bewertung
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785,19 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Mit dem ROG Swift PG279Q gelingt ASUS eine tolle Weiterentwicklung des PG278Q. Das detailreiche Design blieb nahezu unverändert und wartet mit sämtlichen ergonomischen Möglichkeiten auf, um physisch auch für längere Gaming-Sessions gewappnet zu sein.

Die Umorientierung von einem TN- auf ein IPS-Panel kommt der Bilddarstellung klar zugute. Bereits ab Werk kann der PG279Q mit einem Farbraumvolumen von 97 % sRGB, das sich nach Kalibration auf 99 % steigert, und einer guten Farbgenauigkeit punkten. Somit eignet sich der Monitor auch für die Bearbeitung der Urlaubsfotos. Neben der sehr guten Blickwinkelstabilität passen Ausleuchtung und Bildhomogenität im Grunde gar nicht zu diesen tollen Ergebnissen. Beides ist völlig misslungen, so dass bereits mit dem bloßen Auge Unregelmäßigkeiten bei einem weißen Bild sichtbar sind.

Nachgebessert wurde an der Konnektivität, die ein großer Schwachpunkt seines Vorgängers war. Neben DisplayPort steht nun auch eine HDMI-Schnittstelle zur Verfügung und lässt den ROG Swift Entertainment-Geräten verbinden. Popcornfeeling wird an dieser Schnittstelle aber trotzdem nicht aufkommen, da einzig 60 Hz unterstützt wird.

Aber in erster Linie ist der ASUS ROG Swift PG279Q ein Gaming-Display ohne Wenn und Aber. Hier liefert er auch sehr gute Leistungen ab. Gemessen an der Geschwindigkeit haben wir in den optimalen Einstellungen bislang keinen Monitor erleben dürfen, der eine so hohe Bildqualität liefert. Ob der 165-Hz-Modus nun einen praktischen Nutzen gegenüber 144 Hz hat, lassen wir einmal dahingestellt. Werbewirksam ist er auf jeden Fall und bildet erneut ein Alleinstellungsmerkmal, das ihn von der breiten Masse abhebt. Auch das G-Sync-Modul verrichtet seinen Dienst wie ein Uhrwerk und leistet sich keinerlei Aussetzer. Dabei gibt es einen Vorteil gegenüber seinem direkten Konkurrenten, dem MG279Q: Während das AMD Pendant in der Bandbreite von 35 bis 90 Hz beschnitten ist, kann der ROG Swift von 30 bis 165 Hz aus dem Vollen schöpfen. Zu guter Letzt wurde noch der ULMB-Modus als wirksame Waffe gegen Bewegungsunschärfe vom Vorgänger übernommen. Es stellt sich allerdings die Frage, warum der 3D-Modus nicht übernommen wurde. Uns hat er definitiv gefehlt.

Lohnt sich nun der Wechsel vom ROG Swift PG278Q auf das neuere Modell?

Wenn man das Display alleine für den Gaming-Betrieb nutzen will: Ganz klar nein, da der 165-Hz-Modus so gut wie keinen Mehrwert darstellt und die Performance bereits beim Vorgänger sehr gut abgeschnitten hat. Außerdem verliert man die 3D-Funktionalität. Wer eine gute Blickwinkelstabilität als Muss ansieht und einen zusätzlichen Eingang (HDMI) benötigt, für den könnte sich die Anschaffung lohnen.

Mit einem Straßenpreis von derzeit rund 850 € erhält man ein Gaming-Display, das auch abseits des Spielbetriebs eine gute Figur macht. Die Performance im Spielbetrieb ist anderen Displays erneut eine Nasenlänge voraus, was den Preis auf jeden Fall rechtfertigt. Als Gaming Monitor kann hier nur eine sehr gute Wertung herausspringen. Selbst die sehr schlechte Farbreinheit, von der man subjektiv nichts sieht und nur bei einem Grafik-Monitor ein K.o. Kriterium darstellt, hätte uns nicht dazu bewegt eine Abwertung vorzunehmen. Die schlechte Ausleuchtung verhindert jedoch die Bestnote.

Gesamturteil: GUT


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