Test Monitor Asus PG279Q
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ASUS GamePlus

Mit GamePlus besteht die Wahl zwischen Fadenkreuz, Timer und fps-Zähler. Das Fadenkreuz ist für diejenigen interessant, die First-Person-Shooter erlernen und das Zielen aus der Hüfte üben wollen. Ausgewählt werden kann zwischen zwei Arten sowie in den Farben Rot und Grün.

Asus Pg279q Monitor Gameplus
ASUS GamePlus (aus Handbuch ASUS)

Der Timer ist für Echtzeit-Strategiespiele interessant und auf 30, 40, 50, 60 und 90 Minuten einstellbar. Sowohl Fadenkreuze als auch Timer können frei auf dem Monitor mittels Joystick platziert werden. Diese Funktionen waren bereits bei dem Vormodell verfügbar.

Eine weitere Funktion ist hinzugekommen und nennt sich „fps-Zähler“. Wird dieser aktiviert, erscheint oben in der rechten Ecke die aktuell eingestellte Aktualisierungsrate des Monitors. Bei aktiviertem G-Sync sieht man in Echtzeit die variierenden fps, ähnlich wie bei der Software „Fraps“.

Asus Pg279q Monitor Fps Zaehler
Asus Pg279q Monitor Fps Zaehler 165
„GamePlus“ Einstellung „fps-Zähler“: links bei aktivem G-Sync, rechts bei 165 Hz

Turbo-Schnelltaste

Auch die Turbo-Schnelltaste gab es bereits beim Vorgänger und ermöglicht ein schnelles Umschalten der Aktualisierungsrate des Monitors außerhalb der G-Sync-Funktion. Bei Tastendruck schaltet die Aktualisierungsrate eine Stufe hoch, beginnend von 60 Hz auf 120 Hz und anschließend auf 144 Hz. Oder aber es wird die gewählte Overclocked-Variante zwischen 150 und 165 Hz berücksichtigt.

Asus Pg279q Monitor Turbo Taste
Dedizierte Taste lässt Bildraten-Einstellung während des Spiels zu (aus Handbuch ASUS)

ULMB

Auch die Funktion „Ultra Low Motion Blur“ wurde vom Vorgänger übernommen und beseitigt Bewegungsunschärfe auf CRT-Bildschirmniveau. Die Funktion lässt sich jedoch nicht mit G-Sync zugleich betreiben und funktioniert nur bei Aktualisierungsraten von 85, 100 und 120 Hz. Ihre Intensität wird über eine Skala gesteuert, die anfangs auf 100 steht und bis auf 10 in Einserschritten heruntergeregelt werden kann. Je weiter heruntergeregelt wird, desto dunkler wird das Bild. Der Effekt ist bemerkenswert.

Im PixPerAn-Lesetest wird das Ergebnis nicht wie üblich durch unleserliche Buchstaben aufgrund von Bewegungsunschärfe limitiert, sondern durch die Augen, die den rasenden Buchstaben irgendwann nicht mehr folgen können, obwohl sie noch klar zu erkennen sind.

Sound

Der PG279Q verfügt über zwei kleine Lautsprecher mit jeweils 2 Watt Nennleistung. Sie strahlen auf der Rückseite nach oben ab, sind aber nicht sichtbar. Für die geringe Leistung ist deren Klang sogar akzeptabel, aber kann natürlich kein Soundsystem ersetzen. Für ein YouTube-Video zwischendurch oder zum Skypen sind sie aber durchaus zu gebrauchen.

DVD und Video

Anders als sein Vorgänger verfügt der PG279Q neben der DisplayPort-Schnittstelle auch noch über einen HDMI-Eingang, an den man HD-Zuspieler wie Spielekonsolen, HDTV-Empfänger und BD-Player anschließen kann. Der Ton wird entweder an die internen Lautsprecher oder an den 3,5-mm-Klinkenanschluss, wenn dieser belegt sein sollte, weitergegeben.

In den GameVisual-Einstellungen existiert ein Kinomodus, der sich aber mit sehr kühlen 9430 K nicht dafür eignet, Menschen mit einer gesunden Hautfarbe abzubilden. Die Werkseinstellungen sind hierfür besser geeignet, einzig die Helligkeit ist wie bei fast allen Consumer-Monitoren zu hoch eingestellt. Eine Verringerung in den Bereich um 35 ist eine gute Wahl. Bei diesen Einstellungen werden Hauttöne in einer ordentlichen Farbe wiedergegeben. Auch die Durchzeichnung sowohl in hellen als auch in dunklen Passagen ist ordentlich.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Über BD-Player wird auf Anhieb das richtige Format gewählt. Bei 720p und 1080p als Vollbild und bei SD-Auflösungen mit Balken an den Seiten. Laut Handbuch wird kein Halbbildmaterial angenommen. Angeschlossen an einen HDTV-Empfänger wird das Auswahlmenü auch um die Interlaced-Varianten ergänzt. Am BD-Player lässt sich zwar 1080i auswählen, dies zittert aber so stark, dass wir sofort wieder ausschalteten. Damit erübrigen sich andere Tests, um zu überprüfen, ob dem PG279Q ein Deinterlacer spendiert wurde.

Über HDMI können einzig 59 und 60 Hz wiedergegeben werden. Sämtliche anderen Auflösungen lassen sich erst gar nicht einstellen. Über DisplayPort lassen sich auch 24 Hz einstellen, die in unserem Test aber nicht ohne Judder waren. Einen Film kann man jedoch ohne weitere Einschränkungen am Computer bei 24 Hz genießen.

Overscan

Eine Overscan-Funktion bietet das Gerät nicht an.

Farbmodelle und Signallevel

Einstellmöglichkeiten für den korrekten RGB-Signalumfang und das verwendete Farbmodell am HDMI-Eingang sind nicht vorhanden. Im Test passten die Werte am PC und am Blu-ray-Player automatisch, das muss aber nicht für jede praktische Kombination gelten.

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