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TESTBERICHT: Dell U2715H Teil 6


Richtig verwirrend wird es dann, wenn innerhalb eines bestimmten Wiedergabemodus zusätzliche Optionen auftreten, etwa im Modus "Film": Hier kann der Anwender auch noch am Parameter "Farbton" herumregeln und, so das Handbuch von Dell, "den Grün- oder Lilawert des Videobildes anpassen", das Ganze in Einserschritten zwischen 0 und 100. Dieser Konfigurations-Overkill führt bei der Mehrheit der Nutzer eher zu Frustrationen als zu brauchbaren Farbeinstellungen – weniger ist dann oft mehr.

Ausgehend von diesen Überlegungen, hat der Dell U2715H bei sehr moderaten Anpassungen in allen Szenarien überzeugend abgeschnitten: Die Flächenausleuchtung war gleichmäßig und homogen, der Kontrastumfang hoch, die Farben stellte der Monitor neutral dar, weder übersättigt noch zu flau. Die Schärfe des Displays ist sehr gut, sowohl bei Textdarstellung als auch bei der Wiedergabe von Fotos und bewegten Bildern. Auch die Video-Zuspielung über den BD-Player via HDMI (Bildmodus »Standard«) lieferte ein klares, durchgezeichnetes Bild mit ausreichenden Tiefen in hellen Szenen und umgekehrt genügend Lichtern in düsteren Action-Sequenzen.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 50, Kontrast 50, Bildmodus Standard, Schärfe 50. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf des Dell U2715H in der Werkseinstellung wirkt sehr gleichmäßig, speziell zu den Tiefen hin; bis in die letzte Dunkelstufe hin stellt der Monitor den Verlauf fein differenziert dar, ohne in den Tiefen abzusaufen. Eine abrupte Stufenbildung (Banding) ließ sich nicht feststellen. In den Lichtern hingegen reißt der Verlauf ab Stufe 20/21 ab.

Graustufen und -verlauf

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Das Schwarzbild des Dell U2715H weist einige Inhomogenitäten auf, wirkt leicht marmoriert. Abrupte Übergänge zwischen dunklen und helleren Arealen treten nicht auf, die Übergänge wirken eher wolkiger, sanfter, sind aber erkennbar. Bei seitlichen und zugleich vertikalen Betrachtungswinkeln tritt ein deutlicher IPS-Glow auf.

Gut erkennbar ist der IPS-Glow beim seitlichen Blick auf den Monitor.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die maximale Helligkeitsangabe des Herstellers von 350 cd/m² wurde mit 319 cd/m² nicht ganz erreicht. Auch für lichtdurchflutete Räume sollten die Helligkeitsreserven aber mehr als ausreichen. Die minimale Helligkeit lag bei 28 cd/m² und ermöglicht damit auch ein angenehmes Arbeiten in stark abgedunkelten Räumen.

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Die Schwarzwerte sind typisch für IPS-Panels, sie liegen zwischen 0,03 und 0,36 cd/m². Der Kontrastwert des IPS-Panels liegt im Schnitt bei 881:1, was ein gutes Ergebnis darstellt. Den höchsten Einzelwert messen wir mit 933:1 bei der Minimalhelligkeit.

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4 Kommentare vorhanden


Hallo PRAD-Team,

gibt es einen Grund warum die Kaufberatung noch den
Dell U2713HM gegenüber diesem Modell vorzieht?

Vom Testurteil und Preis her scheinen sie mir recht gleichwertig zu sein mit leichten Vorteilen für den U2715H.

Ist die Zeit für die U2715H noch nicht reif?

Doch in jedem Fall und beim nächsten Update wird das auch sicherlich berücksichtigt.
Hat der Monitor echte 8 Bit, oder nur 6 Bit + FRC?
ich verstehe das Vorgehen im Test nicht. Warum fehlt hier ein UGRA-Test? Auch der Test von anderen Farbräumen wie z.B. ISO Coated oder ECI-RGB v2 fehlt. Zwecks Vergleichbarkeit sollte man sich vielleicht mal ein standardisiertes Vorgehen überlegen. Der Test des U2713H ist wesentlich ausführlicher.

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