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TESTBERICHT: Philips BDM4065UC Teil 4


Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des Philips BDM4065UC.

Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum rund 272 cd/m². Das liegt etwas unter der Herstellerangabe von 300 cd/m². Mit einer Minimalhelligkeit von 30 cd/m² kann der Philips BDM4065UC ungewöhnlich stark heruntergeregelt werden und zeigt dabei immer noch überragende Kontrastwerte von über 3000:1. Damit ist ein Arbeiten in absoluter Dunkelheit problemlos möglich.

Dabei ist die Helligkeitsanpassung nahezu linear regelbar. Das Kontrastverhältnis des VA-Panels liegt im Durchschnitt bei überragenden 5692:1 und nach der Kalibrierung bei einem Spitzenwert von 7053:1. Hier zeigt sich der klare Vorteil eines VA-Panels, wobei Philips ein wirklich überragendes Exemplar zum Einsatz bringt.

Bildhomogenität

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität beim weißen Testbild.

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte DeltaC (also die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Die Helligkeitsverteilung ist mit einem Durchschnittswert von 6,1 Prozent befriedigend, der Maximalwert mit 10,6 Prozent hingegen gut. Auch subjektiv ist die Ausleuchtung gut gelungen. Die Farbhomogenität lieferte mit einem gemittelten DeltaC von 1,85 ein befriedigendes Ergebnis und auch die Maximalwerte liegen noch in einem befriedigenden Bereich.

Für eine bessere Flächenhomogenität besitzt der Philips BDM4065UC noch die Option SmartUniformity. Schaltet man diese Option an, verbessert sich die Helligkeitsverteilung.

Die Verbesserung ist zwar nur geringfügig, dennoch reicht es bei der Helligkeitsverteilung jetzt für ein gut. Bei der Farbhomogenität bleibt das Ergebnis befriedigend.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Coating des Philips BDM4065UC.

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der Philips BDM4065UC besitzt ein semi-glossy Display, das für eine brillante Farbdarstellung sorgt, wobei jedes einzelne Subpixel anscheinend aus zwei Farbpixeln besteht. Offenbar nutzt Philips diese Struktur zur wechselseitigen Aktivierung beider Farbpixel, um das Einbrennen von statischen Bildern auf dem Bildschirm zu vermeiden, was im OSD-Menü mit der Technik der Bildpunktumkreisung aktiviert werden kann.

Blickwinkel

Die Blickwinkelstabilität des BDM4065UC ist gut. Das VA-Panel liefert im Blickwinkelbereich bis zirka 60 Grad gute Ergebnisse. Danach wird eine Aufhellung des VA-Panels stärker sichtbar, auch wenn die Farbwerte weitgehend neutral bleiben. Farbverschiebungen treten nicht auf. Eine Kontrastaufhellung wird lediglich bei größeren Blickwinkeln über 60 Grad sichtbar. Hier sind IPS-Panels immer noch die Referenz in Sachen Blickwinkelstabilität. Das Foto zeigt den Bildschirm des BDM4065UC aus verschiedenen Blickwinkeln bei +/- 75 Grad horizontal und +45/-30 Grad vertikal.

Blickwinkelstabilität beim BDM4065UC.

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2 Kommentare vorhanden


Hallo,

ihr schreibt bei dem Kapitel Technik - Auch bei abgeregelter Helligkeit war keinerlei Brummen oder Pfeifen zu hören.

Ich habe leider schon das 2. Gerät bei dem das nicht so ist. An der Unterseite des Gerätes kommt nach einer Betriebszeit ab ca. 20-30 Minuten ein leises Pfeifen hervor. Das wird mal etwas lauter und leiser. Es ist in einem Abstand von ca. 60 cm gut hörbar, solange keine Nebengeräusche vorhanden sind.
Der Monitor ist wie bei euch über Displayport 1.2 angebunden (60HZ). Eine Veränderung der Helligkeit bringt keine Abhilfe. Auch das Zurücksetzen aller Einstellungen hilft nicht. Werde mich jetzt mal den Support von Philips wenden.
Nutze den Monitor auch für normale Büroarbeit bzw. für die Uni. Da stört es beim Schreiben von Arbeiten etc.
Gruß
Habe bei dem Monitor das Problem, das wenn der Monitor in den Ruhezustand geht und wieder aufwacht alle Fenster aud ein Minimum zurückgesetzt werden. Läuft am Displayport in voller Auflösung mit 60 Hz. So kann man natürlich nicht produktiv arbeiten.

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