Test Philips BDM4065UC: Erster Ultra-HD-Monitor mit 40 Zoll
2/7

2
15 545

Anschlüsse

Die Anschlüsse des Philips BDM4065UC sind seitlich auf der rechten Rückseite des Displays angebracht: VGA, DP, MHL-HDMI, Mini DisplayPort, HDMI und ein RS-232-Eingang lassen kaum Wünsche offen. Über HDMI kann die volle Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln nur bei 30 Hertz angezeigt werden. Für eine Wiedergabe der vollen Auflösung mit 60 Hz ist der DP-Eingang zu benutzen und im Menü DisplayPort 1.2 zu wählen.

Philips Bdm4065uc Monitor Anschluesse 1
Philips Bdm4065uc Monitor Anschluesse 2
Anschlüsse des BDM4065UC für Audio, Monitor, RS-232 und USB-Geräte.

Wird der Monitor per USB 3.0 mit einem Rechner verbunden, lässt sich der Bildschirm auch als USB-Hub für vier USB-3.0-Ports nutzen. Diese sind gut zugänglich auf der Rückwand des 40-Zöllers angebracht. Ein USB-3.0-Port ist mit einer Schnellladefunktion versehen. Eine Klinkenbuchse für einen Audio-Eingang und eine weitere für einen Audio-Ausgang zum Anschluss von Boxen oder eines Kopfhörers sind dort ebenfalls vorhanden.

Bedienung

Die Bedienung des Philips BDM4065UC erfolgt über eine einzige Bedientaste, die unauffällig auf der rechten unteren Rückseite des Monitors angebracht ist und als kleiner Joystick mit einem Finger bedient werden kann. Der untere Display-Rand kann dabei als Auflage für den Handballen genutzt werden. Wird der kleine Joystick nach rechts gedrückt, erscheint das OSD-Menü. Nach links können das Menü und einzelne Menüpunkte wieder verlassen werden.

Mit dem Druck nach oben und unten können die Werte von Parametern verändert oder unmittelbar die Audio-Signalquelle oder die Art des Multi-Monitorbetriebs angepasst werden. Ein drücken auf den Joystick schaltet den Monitor ein oder aus. Die Einstellung des Monitors gelingt damit sehr angenehm und komfortabel, denn ein Suchen benachbarter Tasten entfällt.

Zur Betriebsanzeige dient eine kleine punktförmige LED, die mittig am unteren Display-Rahmen unmittelbar vor dem Philips-Schriftzug angebracht ist. Bei eingeschaltetem Monitor leuchtet sie weiß und im Stand-by-Zustand blinkt sie. Wird der Monitor mit der rückseitigen Ausschalttaste abgeschaltet, erlischt sie komplett.

OSD

Die Gestaltung des Menüs ist übersichtlich und gut leserlich. Mit einem sanften Druck nach rechts auf den kleinen Joystick gelangt man unmittelbar in die erste Einstellungsebene mit den fünf Bereichen Eingang, Bild, PiB/PbP, Audio und Farbe. Durch mehrfachen Druck des Joysticks nach unten gelangt man zu den weiteren Menüpunkten Sprache, OSD-Einstellungen und Einrichtung.

Philips Bdm4065uc Monitor Osd 1
OSD-Hauptmenü (aus: Handbuch Philips).

In jedem Untermenü werden maximal zehn Einstellungen angezeigt. Gelegentlich muss man blättern, um weitere Menüpunkte zu sehen. Je nach Betriebsart oder nach Anzahl der angeschlossenen Geräte können einige Funktionen ausgegraut sein. So sind die Bild-in-Bild-Funktionen und die Wahl der Audio-Signaleingänge erst bei Anschluss einer zweiten Signalquelle nutzbar.

Im Menü „Bild“ kann der Gammawert in fünf Schritten von 1,8 bis 2,6 justiert werden. Die Funktion Bildpunktumkreisung ist werksmäßig aktiviert und soll das Einbrennen eines für längere Zeit angezeigten Standbildes verhindern. Für die Farbtemperatur werden im Menü „Farbe“ die sechs Werte 5.000, 6.500, 7.500, 8.200, 9.300 und 11.500 K angeboten. Dort kann auch der sRGB-Farbraum aktiviert oder für eine Kalibration eine benutzerdefinierte Anpassung der RGB-Farben vorgenommen werden.

Philips Bdm4065uc Monitor Osd 2
Philips Bdm4065uc Monitor Osd 3
Links: Menü Audio; rechts: Menü Bild in Bild (PiP/PbP).

Bei Nutzung des Multi-Monitor-Betriebs können insgesamt bis zu vier verschiedene Signalquellen gleichzeitig auf dem Bildschirm angezeigt werden. Dabei wird jeder Signalquelle ein Viertel des Bildschirmes zugewiesen. Bei der Darstellung von zwei Bildschirminhalten ist auch die Einblendung eines kleineren Bildschirminhaltes möglich. Die Nutzung der RS-232-Schnittstelle als auch die Nutzung von DisplayPort 1.2 für den 60-Hertz-Betrieb der UHD-Auflösung müssen im Menü „Einrichtung“ aktiviert werden.

Mit dem erstmaligen Druck des Joysticks nach links gelangt man unmittelbar in das SmartImage-Menü, das zur schnellen Bildschirmanpassung die Bildmodi „Büroarbeit“, „Foto“, „Film“, „Spiel“, „Sparmodus“, „SmartUniformity“ und „Aus“ anbietet.

Bildqualität

Die Bildqualität des hochauflösenden Panels macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Das Bild wirkt leuchtend hell und kontrastreich, die Farben kräftig. Die geringe Entspiegelung des Displays sorgt für hohe Kontraste und brillante Farben. Seitlich einfallendes Licht oder auch ein Betrachter mit heller Kleidung kann, je nach Helligkeit und Umgebung, deutlich sichtbare Reflexionen auf dem Bildschirm erzeugen. Dies wird insbesondere bei der Wiedergabe dunkler Bildinhalte offensichtlich.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 50, Schärfe 50, Gamma 2,2 und sRGB-Farbe 6.500 K. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf gelingt dem BDM4065UC in der Werkseinstellung gut. Dithering ist nicht zu erkennen. Ein leichtes Banding tritt hingegen in den dunklen Schwarzwerten auf. Hier macht sich bei dem kontrastreichen Display die begrenzte 8-Bit-Tonwertdifferenzierung bemerkbar. Farbschimmer treten nicht auf.

Philips Bdm4065uc Monitor Grau
Graustufen und -verlauf.

Bei der Graustufendifferenzierung schneidet der BDM4065UC sehr gut ab: die hellsten und auch die dunkelsten Stufen werden sehr gleichmäßig differenziert. Sie sind ab Stufe 2 beziehungsweise bis Stufe 254 wahrnehmbar. Alle Tonwerte erhalten bei seitlicher Betrachtung, wie für VA-Panels typisch, einen leicht silberfarbenen Schimmer, was zu einer stärkeren Aufhellung und besseren Differenzierung der untersten Tonwerte führt.

2 KOMMENTARE

  1. Habe bei dem Monitor das Problem, das wenn der Monitor in den Ruhezustand geht und wieder aufwacht alle Fenster aud ein Minimum zurückgesetzt werden. Läuft am Displayport in voller Auflösung mit 60 Hz. So kann man natürlich nicht produktiv arbeiten.

  2. Hallo,

    ihr schreibt bei dem Kapitel Technik – Auch bei abgeregelter Helligkeit war keinerlei Brummen oder Pfeifen zu hören.

    Ich habe leider schon das 2. Gerät bei dem das nicht so ist. An der Unterseite des Gerätes kommt nach einer Betriebszeit ab ca. 20-30 Minuten ein leises Pfeifen hervor. Das wird mal etwas lauter und leiser. Es ist in einem Abstand von ca. 60 cm gut hörbar, solange keine Nebengeräusche vorhanden sind.
    Der Monitor ist wie bei euch über Displayport 1.2 angebunden (60HZ). Eine Veränderung der Helligkeit bringt keine Abhilfe. Auch das Zurücksetzen aller Einstellungen hilft nicht. Werde mich jetzt mal den Support von Philips wenden.
    Nutze den Monitor auch für normale Büroarbeit bzw. für die Uni. Da stört es beim Schreiben von Arbeiten etc.
    Gruß

Diskussion: Neuen Beitrag verfassen

* Sie müssen das Kästchen aktivieren, ansonsten können Sie keinen Kommentar erstellen. Sollten Sie dennoch versuchen Ihren Kommentar zu posten, ohne akzeptiert zu haben, wird eine neue Seite geöffnet und Sie erhalten einen Hinweis. Alle eingetragenen Daten, inklusive des Kommentars, gehen dabei verloren!