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TESTBERICHT: Philips BDM4065UC Teil 6


Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)

Unser CMM berücksichtigt Arbeitsfarbraum- und Bildschirmprofil und führt auf dieser Basis die notwendigen Farbraumtransformationen mit farbmetrischem Rendering-Intent durch. Das gelingt für den Philips BDM4065UC gut. Sein Farbumfang reicht aus, um größere Abweichungen durch "Out-of-Gamut"-Farben zu vermeiden. Bei den Blau- und Rotwerten ist die Farbabweichung leicht erhöht. Insgesamt ist damit das Ergebnis nach der Kalibrierung gut.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Der Philips BDM4065UC löst nativ mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf. Eine Interpolation geringerer Auflösungen kann bei älteren Programmen oder Spielen mit begrenzter Auflösung sinnvoll sein und zur Entlastung schwächerer Grafikkarten beitragen. Auch beim Anschluss von Notebooks oder Handys oder auch im Multi-Monitor-Betrieb ist die Interpolationsfähigkeit des Monitors gefragt.

Die Interpolation von 16:9-HD-Formaten gelingt erwartungsgemäß gut. Allerdings nur bei den gängigen Auflösungen. Bei Notebook-Auflösungen von 1.600 x 900 oder 1.366 x 768 treten teilweise deutliche Unschärfen auf. Ebenso gemischt sind die Ergebnisse bei 4:3-Auflösungen. Zwar werden hier die Bilder sauber interpoliert. Große Auflösungen von 2.048 x 1.536 und 1.600 x 1.200 werden jedoch im 4:3-Format ausgegeben, während kleinere Auflösungen auf Vollbild skaliert werden.

Im Menü "Bild Bildformat" ist eine Anpassung des Seitenverhältnisses anderer Auflösungen auf Vollbild, 4:3- und 1:1-Bildverhältnisse möglich. Dabei ist bei diesem Monitor zu beachten, dass die Pixelbreite und Pixelhöhe nicht identisch sind, sondern geringfügig voneinander abweichen (1,7 %). Wer auf pixelgenaues Arbeiten und insbesondere auf grafische Proportionen Wert legt, sollte dies bedenken. So fällt zum Beispiel die Höhe eines Kreises mit 2.000 Pixeln Durchmesser rund 1 cm geringer aus, als seine Breite.

Die Bildschärfe ist mit dem voreingestellten Wert von 50 gut gewählt. Eine weitere Schärfung bringt keine sichtbaren Vorteile. Die Textinterpolation des Philips arbeitet auch bei diesem Modell eher rudimentär und etwas kantig. So wird beispielsweise der Buchstabe X bei reduzierten Auflösungen trotz der Vielzahl an verfügbaren Pixeln wie das jeweilige Original recht blockförmig wiedergegeben.

Testgrafik: links: nativ; rechts: 1.280 x 720.

Textwiedergabe: links: nativ; rechts: bei 1.280 x 720 px.

Die Schärfe bei nativer Auflösung ist erwartungsgemäß sehr gut. Bei anderen Auflösungen im 16:10- oder im 4:3-Format treten in feinen Strukturen leichte Interferenzen und Unschärfen auf. Die Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln gibt der Monitor recht sauber wieder. Das Modell besitzt genügend Pixel, um auch andere Auflösungen meistens gut und nahezu ohne störende Artefakte zu interpolieren.

Die zusätzlich eingefügten grauen Bildpunkte führen zwangsläufig zu etwas fetteren Konturen und zu einem etwas unscharfen Bildeindruck. Farbsäume treten nicht auf. Bei fast allen interpolierten Auflösungen sind die Lesbarkeit von Texten und die Abbildung der Testgrafik – dem Skalierungsfaktor entsprechend – gut bis sehr gut.

Reaktionsverhalten

Den Philips BDM4065UC haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DisplayPort-Eingang untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt wird eine GtG-Reaktionszeit von 8,5 Millisekunden, mit aktivierter SmartResponse-Funktion gar von 3,5 Millisekunden angegeben. Der Philips besitzt vier Reglerpositionen ("Aus", "Schnell", "Schneller" und "Am Schnellsten"). In der Werkseinstellung ist die Option "Aus" aktiviert.

Der Color-to-Color (CtC) Messwert geht über die herkömmlichen Messungen von reinen Helligkeitssprüngen hinaus – schließlich sieht man am Bildschirm auch in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die längste Zeitspanne gemessen, die der Monitor benötigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren.

Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb – jeweils mit 50 % Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunkts gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.

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2 Kommentare vorhanden


Hallo,

ihr schreibt bei dem Kapitel Technik - Auch bei abgeregelter Helligkeit war keinerlei Brummen oder Pfeifen zu hören.

Ich habe leider schon das 2. Gerät bei dem das nicht so ist. An der Unterseite des Gerätes kommt nach einer Betriebszeit ab ca. 20-30 Minuten ein leises Pfeifen hervor. Das wird mal etwas lauter und leiser. Es ist in einem Abstand von ca. 60 cm gut hörbar, solange keine Nebengeräusche vorhanden sind.
Der Monitor ist wie bei euch über Displayport 1.2 angebunden (60HZ). Eine Veränderung der Helligkeit bringt keine Abhilfe. Auch das Zurücksetzen aller Einstellungen hilft nicht. Werde mich jetzt mal den Support von Philips wenden.
Nutze den Monitor auch für normale Büroarbeit bzw. für die Uni. Da stört es beim Schreiben von Arbeiten etc.
Gruß
Habe bei dem Monitor das Problem, das wenn der Monitor in den Ruhezustand geht und wieder aufwacht alle Fenster aud ein Minimum zurückgesetzt werden. Läuft am Displayport in voller Auflösung mit 60 Hz. So kann man natürlich nicht produktiv arbeiten.

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