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TESTBERICHT: Philips BDM4065UC Teil 8


Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim Philips BDM4065UC messen wir bei der Einstellung "Am Schnellsten" mit 6,4 Millisekunden bei 60 Hz eine recht kurze Signalverzögerung. Die halbe mittlere Bildwechselzeit ist mit 2,2 Millisekunden ebenfalls sehr zügig. Mit insgesamt 8,6 Millisekunden wie auch mit 10,7 Millisekunden in der Einstellung "Schnell" erreicht der Philips ein ansprechendes Ergebnis.

Backlight

Die Hintergrundbeleuchtung des Philips BDM4065UC arbeitet mit White LED. Die Helligkeit wird mit dem verbreiteten PWM-Verfahren (Pulsweitenmodulation) gesteuert. Nur bei 100 % Helligkeit leuchtet die Hintergrundbeleuchtung kontinuierlich. Bei einer Helligkeit von 140 cd/m² beträgt die Frequenz 238 Hz. Empfindliche Personen können bei diesem Wert eventuell ein Flackern wahrnehmen.

LED-Backlight mit PWM-Helligkeitsregelung.

Subjektive Beurteilung

Im Praxistest waren bei einfachen Spielen und Videos keine ungewöhnlichen Nachzieheffekte oder Bewegungsunschärfen zu sehen. Das Bild wirkt auch bei schnellen Bewegungen sehr sauber, und im PixPerAn-Lesbarkeitstest konnten wir problemlos Stufe 9 erreichen, was ein sehr guter Wert ist und selbst von guten Gaming-Monitoren kaum erreicht wird. Die Schlierenbildung fällt auch bei schnellen Bewegungen gemäßigt aus.

Etwas flüssiger wirken die Bewegungen, wenn man den Overdrive deaktiviert. Mit der Einstellung "Schneller" und "Am Schnellsten" werden hingegen deutliche Halo-Effekte sichtbar. Für ein VA-Panel schlägt sich der BDM4065UC überraschend gut. Ambitionierte Spieler werden möglicherweise eine etwas schnellere Reaktionszeit und weniger Halo-Effekte bei aktiviertem Overdrive wünschen. Dieser Monitor beeindruckt hingegen mit einem sehr detailreichen und farbintensiven Bild.

Bewegungsunschärfe und Schlierenbildung bei sehr schnellen Bewegungen.

Die Verschlusszeit beider Fotos beträgt 1/60-Sekunde und wurde entsprechend der Bildwiederholrate des Monitors gewählt. Dabei wählen wir in PixPerAn die maximale Geschwindigkeitseinstellung 16. Die Anzahl der dargestellten Rennwagen und der Schlieren-Texte bleibt verblassend gering, so dass selbst bei schnellen Bewegungen noch eine hohe Detailtreue und Lesbarkeit gewährleistet bleiben.

Sound

Tonsignale empfängt der BDM4065UC über den Audio-, den HDMI-, den MHL-HDMI-, den DP- oder den Mini-DP-Eingang. Sie können über den Kopfhörer-Ausgang oder über die zwei eingebauten Lautsprecher mit einer Leistung von 2 x 7 Watt wiedergegeben werden. Der Klang ist deutlich besser als bei den gängigen Business-Monitoren. Wer satte Bässe und CD-Qualität erwartet, sollte sich dennoch um ein Soundsystem bemühen. Audiobezogene Funktionen zur Lautstärkeregelung oder zur Auswahl des gewünschten Tonsignals bei mehreren angeschlossenen Quellen sind im OSD-Menü vorhanden.

DVD und Video

Für den Anschluss von HD-Zuspielern wie Blu-ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielkonsolen kann der HDMI-Eingang genutzt werden. Dabei muss das zugespielte Bildsignal eine Wiederholfrequenz von 60 Hz aufweisen. 24 Hz werden leider nicht unterstützt.

Das auf Vollbild interpolierte Bild wirkt klar und kontrastreich. Es ist interpolationsbedingt leicht unscharf. Für die Betrachtung von Videofilmen hat uns die Einstellung "Film" gut gefallen. Hier wirken die Farben und auch die Hauttöne von Schauspielern lebendiger. In dieser Konfiguration haben wir ein HD-Video am PC betrachtet.

Der Philips BDM4065UC zeigt dabei ein sehr detailreiches Bild mit kräftigen und natürlich wirkenden Farben. Schwarzwert und Bildkontrast sind sehr gut. Nachzieheffekte traten nicht auf. Bei sich rasch ändernden Bildszenen wurden Bildunschärfen sichtbar. Die Farbwiedergabe gefiel uns auch in rasch bewegten Szenen gut.

Gute Wiedergabe von schnell bewegten Szenen.

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2 Kommentare vorhanden


Hallo,

ihr schreibt bei dem Kapitel Technik - Auch bei abgeregelter Helligkeit war keinerlei Brummen oder Pfeifen zu hören.

Ich habe leider schon das 2. Gerät bei dem das nicht so ist. An der Unterseite des Gerätes kommt nach einer Betriebszeit ab ca. 20-30 Minuten ein leises Pfeifen hervor. Das wird mal etwas lauter und leiser. Es ist in einem Abstand von ca. 60 cm gut hörbar, solange keine Nebengeräusche vorhanden sind.
Der Monitor ist wie bei euch über Displayport 1.2 angebunden (60HZ). Eine Veränderung der Helligkeit bringt keine Abhilfe. Auch das Zurücksetzen aller Einstellungen hilft nicht. Werde mich jetzt mal den Support von Philips wenden.
Nutze den Monitor auch für normale Büroarbeit bzw. für die Uni. Da stört es beim Schreiben von Arbeiten etc.
Gruß
Habe bei dem Monitor das Problem, das wenn der Monitor in den Ruhezustand geht und wieder aufwacht alle Fenster aud ein Minimum zurückgesetzt werden. Läuft am Displayport in voller Auflösung mit 60 Hz. So kann man natürlich nicht produktiv arbeiten.

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