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TESTBERICHT: LG 38UC99-W Teil 10


Die externe Zuspielung klappt immer dann sehr gut, wenn auch die Zuspieler technologisch auf neuestem Stand sind. Halbbildmaterial nimmt der LG 38UC99 nicht entgegen, eine analoge Bildversorgung fällt von vorneherein flach. BD-Spielfilme im 21:9-Format können mit der Seitenverhältnis-Option "Cinema 1" von den schwarzen Balken befreit werden. Dann kommt man in den kinoreifen Genuss der vollen Display-Fläche.

Filme im 16:9-Format – also ohne schwarze Balken – werden am besten mit der Option "Original" seitengerecht skaliert. Man kann dann zwar den Platz rechts und links nicht vollständig ausnutzen, erhält aber eine verzerrungsfreie Wiedergabe mit einem immer noch sehr großen Bild. Da die native Zeilenhöhe des LG 38UC99 (1600 Pixel) keinem gängigen Format entspricht, kann bei der Wiedergabe von Standard-BD-Filmen (Zeilenhöhe 1080 Pixel) nicht mit einem ganzzahligen Skalierungsfaktor gearbeitet werden (ca. 1,48). Dem LG 38UC99 gelingt das zwar trotzdem erstaunlich gut, das Ergebnis kann aber nie optimal sein.

Der LG 38UC99 bietet zusätzlich eine PiP-Funktion zur gleichzeitigen Darstellung zweier unterschiedlicher Signalquellen. Am HDMI-Eingang kann auch der Schwarzpegel angepasst werden.

In Summe ist der LG 38UC99 damit sehr gut für die Videobearbeitung und Wiedergabe am Windows-PC/Mac geeignet. Als Spezialist ist seine Tauglichkeit für die Wiedergabe von externen Playern, TV-Tunern, Spielekonsolen etc. aber sehr stark vom Zuspieler und dem zugespielten Material abhängig.


Bewertung
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1.257,93 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Der LG 38UC99 gibt sich in unserem Test in keinem Bereich eine echte Blöße. Der Käufer erhält ein qualitativ hochwertiges und sehr gut verarbeitetes Gerät, das mit seinem eleganten Design auf jedem Schreibtisch zum Blickfang wird. Überzeugen kann beim LG 38UC99 insbesondere auch das innovative Gesamtkonzept bei der Bedienung, das gleichermaßen schlüssig, durchdacht und vor allem ausgereift wirkt.

Das Blickwinkel-stabile IPS-Panel deckt wie versprochen den sRGB-Farbraum praktisch vollständig ab und kann mittels Software-Kalibrierung von den bereits guten Werkseinstellungen zu einem sehr guten Ergebnis getunt werden.

Sein hervorstechendstes Merkmal ist sicher das gigantische 38-Zoll-Display im extrabreiten 21:9-Format. Es wird all diejenigen begeistern, die möglichst viel Platz in ein und derselben Anwendung benötigen. Selbstverständlich macht auch die Arbeit mit mehreren Fenstern richtig Freude, zumal sie von LG mit der Softwarelösung "OnScreen-Control" vortrefflich unterstützt wird.

Während der LG 38UC99 einerseits eher als Allrounder aufgestellt ist, macht das 21:9-Format ihn doch eher zu einem Spezialisten. Zwar kann man Panorama-Aufnahmen nicht besser bearbeiten und präsentieren, doch ist es für Fotografen, die häufig im Hochformat arbeiten, nicht optimal. Einen Vorteil bei der Videowiedergabe hat man nur bei entsprechenden Spielfilmen. Das Sichtfeld in Spielen (mit entsprechender Unterstützung) ist dagegen wieder optimal.

Richtig schlimm wird es, wenn man den LG 38UC99 nach ein paar Tagen wieder vom Schreibtisch entfernt und zu einem Büromonitor in Standardgröße zurückwechselt. Man hat das Gefühl, einen uralten Spielzeug-Monitor vor sich zu haben, und fragt sich unweigerlich, wie man mit so wenig Platz bisher überhaupt leben konnte.

Wer maximale Bildfläche in einer Anwendung braucht oder wenig Stellfläche hat, kommt um den LG 38UC99 derzeit kaum herum. Der derzeitige Marktpreis von etwa 1.500 EUR ist sicherlich kein Schnäppchen. Alternativen im 38-Zoll-Segment sucht man allerdings vergeblich. Eine klare Kaufempfehlung erhält der LG 38UC99 in jedem Fall.

Gesamturteil: SEHR GUT


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