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TESTBERICHT: LG 38UC99-W Teil 7


Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)

Monitor kalibriert.

Unser CMM berücksichtigt Arbeitsfarbraum- und Bildschirmprofil und führt auf dieser Basis die notwendigen Farbraumtransformationen mit farbmetrischem Rendering-Intent durch. Im Vergleich zum Werksmodus sieht man deutlich, wie sich die Farbgenauigkeit durch eine Kalibration nochmals steigern lässt. Die Graubalance ist beinahe sehr gut und wird nur durch einen kleinen Ausreißer geschmälert. Die Farbwerte sind sehr gut und ohne Auffälligkeiten. Auch die Gammakurve verläuft weitgehend normgerecht. Die Farbraumabdeckung ist wie von LG versprochen mit 99 % exzellent.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Reaktionsverhalten

Den LG 38UC99 haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz und 75 Hz am DisplayPort untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Der Messwert CtC (Color to Color) geht über die herkömmlichen Messungen von reinen Helligkeitssprüngen hinaus – schließlich sieht man am Bildschirm auch in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die längste Zeitspanne gemessen, die der Monitor benötigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren. Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb – jeweils mit 50 % Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunktes gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.

Im Datenblatt wird eine Reaktionszeit von 5 ms für GtG genannt. Eine Beschleunigungsoption (Overdrive) ist vorhanden. Hier gibt es die Stellungen "Aus", "Langsam", "Normal" und "Schnell". Als Standardwert ist "Normal" voreingestellt.

60-Hz-Overdrive "Aus"

Bei 60 Hz und ausgeschaltetem Overdrive messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 18,2 ms und den schnellsten Grauwechsel ebenfalls mit 18,2 ms. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 26,8 ms, und der CtC-Wert wird mit 17,2 ms ermittelt.

Wenn auch sehr dezent, sind hier überraschenderweise bereits Überschwinger zu beobachten. Vollständig abschalten lässt sich der Overdrive offensichtlich nicht. Auch hier findet eine Beschleunigung statt.

60 Hz (Overdrive "Aus"): Langsame Schaltzeiten und dezente Überschwinger

60-Hz-Overdrive "Normal"

In der Werkseinstellung "Normal" bei 60 Hz messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel unverändert mit 18,2 ms und den schnellsten Grauwechsel mit 14,6 ms. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt gemächliche 19,7 ms. Ein CtC-Wert von 16,4 ms ist ebenfalls mittelmäßig.

Die Schaltzeiten werden also effektiv verkürzt – ohne die Situation bei den Überschwingern zu verschlechtern.

60 Hz (Overdrive "Normal"): Mittelmäßige Schaltzeiten, dezente Überschwinger

60-Hz-Overdrive "Schnell"

In der höchsten Stellung "Schnell" bei 60 Hz messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 14,9 ms und den schnellsten Grauwechsel mit 8,2 ms. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 12,3 ms. Ein CtC-Wert von 6,6 ms ist kurz.

In der Overdrive-Stellung "Schnell" können somit recht ordentliche Schaltzeiten erreicht werden, während die Überschwinger gleichzeitig noch in Grenzen bleiben.

60 Hz (Overdrive "Schnell"): Flotte Schaltzeiten, akzeptable Überschwinger

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