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TESTBERICHT: HP Omen 32 Teil 7


Messungen nach Kalibration und Profilierung

Für die nachfolgenden Messungen wurde der Omen by HP 32 aus Quato iColor Display heraus kalibriert (Bildmodus "Text") und profiliert. Die angestrebte Helligkeit lag bei 140 cd/m². Als Weißpunkt wurde D65 gewählt.

Beides stellt keine allgemeingültige Empfehlung dar. Das gilt auch für die Wahl der Gradation, zumal die aktuelle Charakteristik im Rahmen des Farbmanagements ohnehin berücksichtigt wird.

Profilvalidierung

Validierung der Monitorkalibrierung

Der Omen by HP 32 zeigt keine auffälligen Drifts oder unschönen Nichtlinearitäten. Das Matrix-Profil beschreibt seinen Zustand sehr exakt. Eine Wiederholung der Profilvalidierung nach 24 Stunden ergibt keine signifikant erhöhten Abweichungen. Alle Kalibrationsziele wurden erreicht. Die Graubalance zeigt ein sehr gutes Ergebnis, während die Farbwerte ein gutes Ergebnis abliefern.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)


Farbwiedergabe nach der Kalibrierung

Unser CMM berücksichtigt Arbeitsfarbraum- und Bildschirmprofil und führt auf dieser Basis die notwendigen Farbraumtransformationen mit farbmetrischem Rendering-Intent durch. Nach der Kalibrierung zeigt das Panel bei den Grauwerten ein durchschnittliches Delta C von 0,28 und eine Range von 1,11. Auch die bunten Farben konnten eingefangen werden und zeigen mit einem Delta E94 von 0,64 ein sehr gutes Ergebnis. Einzig die Range der Grauwerte ist dafür verantwortlich, dass das Display eine sehr gute Bewertung verpasst. Die Gammakurve weicht der Normkurve nun auch nicht mehr von der Seite. Für ein Gaming-Display ist das ein erstklassiges Ergebnis.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Reaktionsverhalten

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Der Messwert CtC (Color to Color) geht über die herkömmlichen Messungen von reinen Helligkeitssprüngen hinaus – schließlich sieht man am Bildschirm auch in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die längste Zeitspanne gemessen, die der Monitor benötigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren. Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb – jeweils mit 50 % Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunktes gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.

Im Datenblatt wird eine Reaktionszeit von 5 ms (GtG) genannt. Eine Beschleunigungsoption (Overdrive) ist vorhanden und ist unter "Bildsteuerung -> Reaktionszeit zu finden. Hier gibt es die Stellungen "Standard", "Schnell", "Schneller" und "Am Schnellsten". Vorausgewählt ist "Standard".

60 Hz, Overdrive "Standard"

Moderate Schaltzeiten und unauffälliger Helligkeitsverlauf.

Bei deaktiviertem Overdrive und 60 Hz benötigt das Display für den Schwarz-Weiß-Wechsel 11,4 ms, für den schnellsten Grauwechsel 9,1 ms. Der Durchschnittswert an 15 Messpunkten wird in langsamen 24,7 ms absolviert, und auch der CtC-Wert gewinnt mit 16,2 ms keinen Geschwindigkeitsrekord.

Der Helligkeitsverlauf zeigt bei solchen Schaltzeiten erwartungsgemäß keine Auffälligkeiten.

60 Hz, Overdrive "Schnell"

Schaltzeiten gewinnen nur minimal an Beschleunigung

Bei leichtem Overdrive mag noch immer keine wirkliche Beschleunigung eintreten. Der Schwarz-Weiß-Wechsel wird sogar noch etwas langsamer und mit 12 ms gemessen. Der schnellste Grauwechsel gewinnt nur unbedeutend mit 8,6 ms. Der Durchschnittswert unserer 15 Messpunkte wird zwar auch etwas schneller, rutscht jedoch gegen andere Displays, die wir bisher getestet haben, ins Nirwana ab. Genauso sieht es beim CtC-Wert aus, der mit 13,2 ms gemessen wurde.

Auch hier zeigt sich der Helligkeitsverlauf unauffällig.

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3 Kommentare vorhanden


Erstmal vielen Dank für den Test.

Ich habe mir den Bildschirm jetzt gekauft und mein Exemplar kann Freesync zwischen 48Hz und 75 Hz.
Der Kritikpunkt der kleinen Freesync-Range kann ich also nicht nachvollziehen. Hattet ihr ein defektes Modell, oder ist beim Test etwas schief gelaufen?
Hallo JJJT,

ich bin der Testredakteur dieses Tests. Mir hat die Grafikkarte die Range angezeigt (siehe Bild "Subjektive Beurteilung" -> "Freesync". Darauf verlasse ich mich natürlich nicht komplett, sondern beurteile das ganze noch aktiv, während des Spiels. Die Spiele die ich dafür benutze sind allerdings auch eine echte Probe für das Tool, da "Project Cars" und "Titanfall" extremes Tearing produzieren. Bei "Titanfall" versagte Freesync komplett, während bei "Project Cars" nur bedingt ein Effekt beobachtet werden konnte, und zwar nur in der genannten Range.
Wir können natürlich auch nicht mit jedem Spiel testen, sondern stellen den "Worst Case" her. Damit kam Freesync eben nicht zurecht. Bei welchem Spiel konnte das Tool denn selbst bei 75Hz Tearing vermeiden?

Viele Grüße
Oliver
Damit Freesync mit 48-75 Hz läuft muss neben der Monitoreinstellung "Spiel" auch noch in Windows unter "erweiterte Anzeigeeinstellung-->Adaptereigenschaften anzeigen-->Monitor" auf 75 Hz umgestellt werden. Die 48-75 Hz werden dann auch unter den Radeon Einstellungen korrekt angezeigt.

Als einziges schnelles Spiel habe ich mit diesem Monitor bisher Shadow Warrior 2 intensiv gespielt und Tearing ist mir dabei nur im Vorspann, der auf 30 FPS gelocked ist, begegnet.

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