Test Monitor HP Omen 32
7/7

5
43968

Bewertung

Keine Angaben
3.6

BEFRIEDIGEND

Fazit

Das Fazit des Omen by HP 32 fällt nicht gerade leicht, da das Display im Grunde einer falschen Zielgruppe zugeordnet ist. Aber von Anfang an.

Das Design des Monitors ist gefällig und spricht durch seine Schnörkellosigkeit Minimalisten an. Auch die Verarbeitung weiß zu gefallen und zeigt eine gute Qualität. Ergonomisch fällt das Display allerdings durch, da einzig eine Anpassung der Neigung geboten wird.

Für Hobbyfotografen lohnt sich ein Blick auf den Omen by HP 32, da bereits vor der Kalibrierung der sRGB-Farbraum zu 99 Prozent abgedeckt wird. Es sollte aber ein Kalibriergerät zur Verfügung stehen, da erst nach der Kalibrierung die notwendige Farbgenauigkeit erreicht wird. Dann aber zeigt das Display eine gute Leistung bei einem tollen Schwarzwert.

Cineasten werden diesen Schwarzwert ebenso zu schätzen wissen, da so auch düstere Szenen stimmungsvoll wiedergegeben werden. Die Blickwinkelstabilität zeigt sich auch in einem erträglichen Rahmen, falls die Runde etwas größer ausfallen sollte. Richtiges Popcornfeeling will aber trotzdem nicht aufkommen, da 24 Hz verweigert werden und der Bildschirm schwarz bleibt.

Eigentlich richtet sich das Display aber an die Spielerfraktion, denn der Omen by HP 32 wird explizit als Gaming-Display beworben. Tragischerweise kann der Monitor hier überhaupt nicht überzeugen und verfügt über zu träge Pixel, die einfach kein scharfes bewegtes Bild zeigen wollen. Auch die hohe Latenz ist für schnelle First-Person-Shooter kontraproduktiv. Zu allem Überdruss zeigt auch FreeSync eine mäßige Performance bei einer viel zu geringen Bandbreite von nur 12 Hz.

HP hätte besser daran getan, den Omen als Büromonitor zu bewerben, denn hier zeigt er eine ordentliche Leistung. Für Gamer ist der Monitor dagegen die falsch Wahl. Gemessen an dem sehr großen Bildschirm und der ordentlichen Bildqualität scheint uns der momentane Straßenpreis von 449 € noch angemessen zu sein.

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5 KOMMENTARE

    • Du klickst im Inhaltsverzeichnis auf Sound und voilà dort steht kurz und knapp, dass er keine hat. Sorry aber erst einmal den Test lesen und dann fragen.

  1. Damit Freesync mit 48-75 Hz läuft muss neben der Monitoreinstellung „Spiel“ auch noch in Windows unter „erweiterte Anzeigeeinstellung–>Adaptereigenschaften anzeigen–>Monitor“ auf 75 Hz umgestellt werden. Die 48-75 Hz werden dann auch unter den Radeon Einstellungen korrekt angezeigt.

    Als einziges schnelles Spiel habe ich mit diesem Monitor bisher Shadow Warrior 2 intensiv gespielt und Tearing ist mir dabei nur im Vorspann, der auf 30 FPS gelocked ist, begegnet.

  2. Hallo JJJT,

    ich bin der Testredakteur dieses Tests. Mir hat die Grafikkarte die Range angezeigt (siehe Bild „Subjektive Beurteilung“ -> „Freesync“. Darauf verlasse ich mich natürlich nicht komplett, sondern beurteile das ganze noch aktiv, während des Spiels. Die Spiele die ich dafür benutze sind allerdings auch eine echte Probe für das Tool, da „Project Cars“ und „Titanfall“ extremes Tearing produzieren. Bei „Titanfall“ versagte Freesync komplett, während bei „Project Cars“ nur bedingt ein Effekt beobachtet werden konnte, und zwar nur in der genannten Range.
    Wir können natürlich auch nicht mit jedem Spiel testen, sondern stellen den „Worst Case“ her. Damit kam Freesync eben nicht zurecht. Bei welchem Spiel konnte das Tool denn selbst bei 75Hz Tearing vermeiden?

    Viele Grüße
    Oliver

  3. Erstmal vielen Dank für den Test.

    Ich habe mir den Bildschirm jetzt gekauft und mein Exemplar kann Freesync zwischen 48Hz und 75 Hz.
    Der Kritikpunkt der kleinen Freesync-Range kann ich also nicht nachvollziehen. Hattet ihr ein defektes Modell, oder ist beim Test etwas schief gelaufen?

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