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TESTBERICHT: Philips 328P6VJEB

Einleitung

Für die 4K-Auflösung muss man bislang noch vergleichsweise tief in die Tasche greifen. Das gilt erst recht für Display-Diagonalen von 27 Zoll und größer. Insofern haben wir diesmal mit dem Philips 328P6VJEB ein besonders spannendes Gerät im Test.

Der Philips 328P6VJEB kann mit einer UltraClear-4K-Auflösung (3840 × 2160 Pixel) auf einem gigantischen 32-Zoll-Display im 16:9-Format aufwarten. Die verwendete VA-Technologie soll einerseits für hohen Kontrast (3000:1) und gleichzeitig für extra weite Blickwinkel von 178° (v/h) sorgen.

Dank UltraColor-Technologie ist ferner das Farbspektrum etwas erweitert (95 % NTSC-Farbraum, anstatt der üblichen 72 %). UltraColor soll vor allem für natürlichere Grüntöne, lebendige Rottöne und tiefere Blautöne sorgen, indem es die Farbpalette erweitert, die der Anwender auf dem Display wahrnimmt. Dies geschieht interessanterweise durch die Änderung der Chemie des Panels, anstatt einer softwarebasierten Feinabstimmung der Farbeinstellungen. Die interne Videoverarbeitung des 10-Bit-Displays erfolgt sogar in 12 Bit. Für ein farbverbindliches Arbeiten im Adobe-RGB-Farbraum reicht die 89%ige Abdeckung allerdings noch nicht.

Darüber hinaus bringt der Philips 328P6VJEB nicht nur umfangreiche Ergonomiefunktionen und zahlreiche Anschlüsse mit, sondern hat auch einige Zusatz-Features wie PiP, Flicker-free-Technologie, einen USB-3.0-Hub mit Schnelladefunktion etc. an Bord.

Gedacht ist der Philips 328P6VJEB insbesondere für Anwender, die hohe Ansprüche an detaillierte Daten für professionelle CAD-Lösungen stellen, 3D-Grafiken verwenden oder mit riesigen Tabellenkalkulationen arbeiten.

Das Ganze ist dabei auch noch mehr als erschwinglich. Zum Zeitpunkt der Testerstellung ist der Philips 328P6VJEB für ca. 750 EUR im Handel erhältlich und dürfte aktuell mit Abstand die günstigste Möglichkeit sein, an ein 32-Zoll-4K-Display zu kommen.

Hands on Video zum Philips 328P6VJEB

Lieferumfang

Trotz des günstigen Preises fällt der Lieferumfang schon mal ausgesprochen großzügig aus. Neben Strom- und USB-Kabel liegen auch Kabel für alle Anschlüsse (DP, HDMI, VGA und Audio) mit im Paket.

Lieferumfang mit Übersicht aus dem Philips-Handbuch

Handbuch, Treiber und Standard-ICC-Profil sind auf der CD zu finden. Treiber und ICC-Profil werden aber zumindest unter Windows 10 ohnehin automatisch beim ersten Start blitzschnell im Hintergrund installiert. Das Gerät wird somit sowohl im Gerätemanager als auch im Grafikkarten-Treiber auf Anhieb richtig erkannt.

Philips war in der Vergangenheit immer für besonders nutzerfreundliche Geräte bekannt, die bereits beim Auspacken Spaß machen. Auch wenn der Hersteller die Monitorproduktion aufgegeben hat und die Monitore jetzt von MMD als Markenlizenzpartner gefertigt werden, merkt man hier keinen Unterschied.

Bereits das "Erlebnis" beim Auspacken ist Philips-typisch angenehm geblieben. Auch das Handbuch ist sehr verständlich geschrieben.

Optik und Mechanik

Trotz der Display-Größe ist die Montage einfach und schnell erledigt. Lediglich zur Befestigung des Standbeins an der Display-Rückseite muss man einen Schraubendreher bemühen. Der Drehteller wird dann nur noch aufgesteckt und mit einer Flügelschraube fixiert. Die Bohrungen entsprechen dem VESA-Standard (100 x 100 mm) und können natürlich auch für eine Wandmontage oder einen Schwenkarm genutzt werden.


Einfache Montage des Standbeins

Aufgestellt macht der Philips 328P6VJEB nicht nur aufgrund seiner Größe gleich richtig was her. Die dezente Zierleiste am Rahmen unten bewirkt optisch einen eleganten Eindruck – ohne dabei im Betrieb durch Reflexionen zu stören. Insgesamt erinnert das Design fast ein wenig an einen Fernseher. Mit Standbein wiegt das Gerät knapp 10 kg, lässt sich aber dennoch auch beim Transport gut handhaben.

Ansichten: Vorne und hinten in der höchsten Stellung

Ansichten: Vorne und hinten in der niedrigsten Stellung

Verarbeitung und verwendete Materialien des Philips 328P6VJEB sind vielleicht nicht High End, machen aber andererseits nicht nur angesichts der Preisklasse einen hochwertigen und vor allem grundsoliden Eindruck. Die Rückseite ist eher schnörkellos gehalten und dafür umso pflegeleichter.

Von vorne betrachtet wirkt das Gerät durch seinen breiten Rahmen (oben und seitlich: ca. 2 cm; unten: ca. 2,5 cm) noch mächtiger. Besonders beeindruckend sind auch die Ergonomiefunktionen – nicht nur im Umfang, sondern vor allem auch in der tollen Umsetzung. Die Höhenverstellung fällt mit 18 cm sehr großzügig aus. Die seitliche Drehung ist mit je 170 Grad in beide Richtungen und damit fast um die eigene Achse möglich. Die Abbildungen unten zeigen ca. 45-Grad-Drehungen.

Ansichten: Drehung nach links und rechts

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