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TESTBERICHT: Samsung C24FG70FQU Teil 6


Laut Datenblatt erreicht der Samsung C24FG70FQU eine Leuchtdichte von 350 cd/m². Wir messen bei nativem Weißpunkt und 100 % Helligkeit mit 361 cd/m² unwesentlich mehr. Auch nach den notwendigen Anpassungen, um auf D65 zu kommen, bleiben wir mit 351 cd/m² noch leicht über den Herstellerangaben. Das Arbeiten in sehr dunkler Umgebung ist mit dem Display problemlos möglich, da es sich mit 41 cd/m² sehr weit herunterregeln lässt.

Aufgrund des eingesetzten VA-Panels zeigt der C24FG70FQU beeindruckende Werte beim Kontrastverhältnis. Samsung gibt ein Kontrastverhältnis von 3000:1 im Datenblatt an. Der von uns gemessene Durchschnittswert von 2899:1 wird durch den Peak von 4100:1 bei vollkommen abgeregelter Helligkeit leicht verschönt, da das Messgerät nur zwei Nachkommastellen erfasst. Bei drei Nachkommastellen wäre der Ausschlag nicht ganz so prägnant. Im Mittel sind diese Werte aber so zu unterstreichen. Zieht man den letzten Wert ab, bleibt trotzdem noch ein hohes Kontrastverhältnis von 2780:1 übrig. Auch wenn der Wert etwas unterhalb der Herstellerangaben liegt, ist dies noch ein sehr gutes Ergebnis, was auch nach der Kalibrierung mit einem Kontrastverhältnis von 2830:1 gehalten wird.

Bildhomogenität

Links Helligkeitsverteilung in Prozent, rechts Farbreinheit in Delta C des Samsung C24FG70FQU

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (d. h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Mit einer maximalen Abweichung von 17,36 % gelingt dem Display ein durchschnittliches Ergebnis. Im Mittel ergibt sich eine Abweichung von 7,79 %, was ebenfalls ein befriedigendes Ergebnis darstellt. Auffallend sind die erhöhten Abweichungen am oberen Bildrand auf der rechten Seite. Von der Sichtbarkeitsgrenze liegen die Abweichungen aber noch etwas entfernt.

Schlechter ist es um die Farbreinheit bestellt. Mit einem maximalen Delta C von 5,61 und einem durchschnittlichen Delta C von 2,76 liefert der Monitor nur eine unzureichende Leistung ab.

Coating

Links das Coating des Samsung C24FG70FQU, rechts das Referenzbild

Das Panel des Samsung C24FG70FQU zeigt eine Mischung aus semiglossy bis seidig und eine weniger aggressive Entspiegelung. Das hat den Vorteil, dass die Farben insgesamt etwas brillanter wirken, als bei seinen Pendants mit aggressiver Entspiegelung. Die lichtschluckende Komponente wird aber auch bei dieser Variante nicht vollkommen außer Acht gelassen. Direktes Sonnenlicht sollte allerdings vermieden werden, da dann doch störende Reflexionen entstehen.

Blickwinkel

Das Foto zeigt den Bildschirm des Samsung C24FG70FQU bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 75 Grad und vertikalen von +60 und -45 Grad. Schaut man seitlich oder von oben auf das Panel, verlieren die Farben stark an Brillanz und das Bild wirkt durch den Kontrastverlust flau. Zusätzlich legt sich ein gelblicher Schleier über das Bild. Dieser Effekt ist bei der Ansicht von unten nicht so stark ausgeprägt. Bis auf die hellen Grautöne, die ins Gelbliche driften, und die etwas blassere Darstellung ist farbtechnisch keine Verschiebung erkennbar. Hier zeigt sich die beworbene Krümmung des Displays eher nachteilig, da das blickwinkelempfindliche Panel an den Außenseiten sowieso schon leicht schräg vor dem Benutzer steht. Aus Sicht der Redaktion ist die Blickwinkelqualität gerade noch befriedigend.

Horizontale und vertikale Blickwinkel

Interpolation

Um auch ältere Anwendungen wie Spieleklassiker oder möglicherweise veraltete Bürosoftware ordentlich darzustellen, die mit HD nichts anfangen können, ist es notwendig, dass der Monitor über eine anständige Interpolationsfähigkeit verfügt. Das funktioniert über zusätzlich eingefügte graue Bildpunkte, die den hinzugewonnenen Platz bei geringerer Auflösung auffüllen.

In puncto Flexibilität weiß das OSD-Menü unter "Bildgröße" zu überzeugen. Neben der voreingestellten Option "Breit" stehen noch "Auto" und verschiedene Display-Größen, die in unterschiedlichen Seitenverhältnissen simuliert werden, zur Verfügung. Zu den Simulationen zählen 17" (43,2 cm) (4:3), 19" (48,3 cm) (4:3), 19" (48,3 cm) Breit (16:10), 21,5" (52,6 cm) Breit (16:9), 22" (55,9 cm) Breit (16:10) und 23" (58,4 cm) Breit (16:9). Bei diesen Auswahlen wird das Bild in einem Fenster entsprechend der angegebenen Dimensionen ausgegeben, wirkt dann aber verwaschen und leicht unscharf. Zusätzlich bietet das Gerät einen AV-Modus an. Ist dieser aktiviert und liegt ein externes Signal an, so steht anstatt "Breit" und "Auto" die Option "4:3", "16:9" oder "Bildanpassung" zur Auswahl. Ein 1:1-Modus ist leider nicht verfügbar.

Weist man dem Monitor verschiedene Auflösungen zu, spielt es anscheinend keine Rolle, ob nun "Auto" oder "Breit" vorausgewählt ist, da das Bild bei beiden Modi immer seitengerecht auf die volle Display-Höhe skaliert wird.

Bei nativer Auflösung ist das Bild erwartungsgemäß sehr scharf und löst auch feinste Strukturen detailreich auf. Die kleinere HD-ready-Auflösung mit 1280 x 720 Bildpunkten setzt unserer Testgrafik sehr zu und lässt das Bild matschig erscheinen. Hier geht die Interpolation zu heftig ans Werk.

Testgrafik: Links nativ, rechts 1280-x-720

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