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TESTBERICHT: Formac Gallery 1900 raven black Teil 5


Da der Formac Gallery 1900 raven black nur über einen DVI-D Anschluss verfügt, kann das Display nur an einer Grafikkarte mit digitalem Anschluss betrieben werden. Das sollte heute aber kein Problem mehr darstellen, da die meisten Grafikkarten mindestens über einen DVI-I Ausgang verfügen.

Der USB-Anschluss gehört zu einem integrierten 2fach USB-Hub, welcher an der Gehäuserückseite gut zu erreichen ist. Wir haben die Funktion des USB-Hub mit einer Digitalkamera überprüft und dieser funktioniert einwandfrei.

USB-Hub

Bedienung

Der Formac Gallery 1900 raven black hat kein OSD (On Screen Display) und verfügt nur über drei Sensortasten. Eine Sensortaste zum Ein- und Ausschalten und zwei weitere um die Helligkeit einzustellen.

Sensortasten

Da beim Einstellen weder ein Balken noch eine Prozentangabe eingeblendet wird, ist eine genaue Justierung praktisch unmöglich. Die Sensortasten sind insgesamt gewöhnungsbedürftig, weil sie bei der kleinsten Berührung reagieren und dies die exakte Einstellung erschwert.

Der Kontrast, die Farbtemperatur oder die RGB-Farben lassen sich nur über die Treibereinstellung der Grafikkarte vornehmen. Auch wenn Formac dies genau so konzipiert hat, fehlt uns das OSD doch merkbar. Der Gallery 1900 raven black ist zwar in erster Linie für den Einsatz an einem Mac konzipiert, wird aber auch im PC-Bereich vermarktet und muss sich der Konkurrenz stellen.

Auch andere Hersteller verfolgen den minimalistischen Ansatz, wie zum Beispiel Samsung. Samsung bietet bei seinem Buttonless Design lediglich eine Sensortaste an. Dafür liefert der koreanische Hersteller aber auch eine Screenmanager Software mit dem Monitor aus und dies würden wir uns auch für den Formac wünschen. Letztendlich kann der Monitor über die Grafikkarte justiert werden, wenn auch weniger komfortabel als mit einer Screenmanager Software.

Das Konzept überzeugt uns abschließend betrachtet nicht und so fällt die Bewertung zu Bedienung und OSD leider mit schlecht aus. Dennoch möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass Formac diesen Weg absichtlich beschreitet und die Arbeit an einem Mac ein anderes Ergebnis ermöglichen könnte. Wir haben unsere Erfahrungen allerdings nur an einem PC machen können.

Bildqualität

Im Formac Gallery 1900 raven black ist ein MVA-Panel von AUO verbaut, was eine gute Bildqualität liefert. Feine Farb- und Graustufenverläufe werden sauber aufgelöst. Der Blickwinkel des MVA-Panels beträgt 170° und der Kontrast von 800:1 liefert einen guten Schwarzwert. Die Helligkeit wird von Formac mit 300 Candela pro m² angegeben. Wir haben die Helligkeit des Gallery 1900 raven black nachgemessen und minimal 37 cd/qm und maximal 260 cd/qm ermittelt. Damit erreicht das Display nicht ganz die von Formac angegeben 300 cd/qm, allerdings sind 260 cd/qm Helligkeit mehr als ausreichend.

Das Panel des Formac Gallery 1900 raven black zeigt eine gute Ausleuchtung und hat weder Pixel- noch Subpixelfehler.

Mit dem Colorimeter Silver Haze Pro (x-rite Modell DTP94) und der iColor Software von Quatographic, wurde der Formac Gallery 1900 raven black farblich kalibriert. Anschließend wurde der anzeigbare Farbraum und die Farbausgabequalität gemessen. Der Gallery 1900 raven black deckt zwar einen recht großen Farbraum ab, ist allerdings was die farbtreue anbelangt nicht so exakt, wie dies insbesondere von Grafikern oder zur professionellen Bildbearbeitung benötigt wird.

Farbraum Farbtreue

Messdiagramme: Zur Vergrößerung und Erläuterung die Grafiken anklicken

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