Acer Nitro XV270U Z3 mit WQHD und 275 Hz
Acers IFA-Auftritt beinhaltet neben Neuheiten wie dem Mini-LED-gestützten Nitro XV275U Z2 (PRAD-News) auch den ebenfalls an PC-Spieler gerichteten Nitro XV270U Z3. Der 27-Zöller beherbergt ein IPS-Panel, scheint auf Mini-LED-Technologie zu verzichten und stellt nativ die WQHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel, 16:9) bei bis zu 275 Hz dar.

Wahlweise auch FHD360 oder HD520 möglich
Über den vorhandenen Triple-Modus ist es möglich, jederzeit auf Full HD (1920 x 1080 Pixel, 16:9) bei maximal 360 Hz oder auf HD (1280 x 720 Pixel, 16:9) bei bis zu 520 Hz umzuschalten. Laut Ankündigung sei außerdem mit 0,5 ms Reaktionszeit (Grau zu Grau), 250 cd/m² Helligkeit, 10 Bit Farbtiefe (8 Bit + FRC) und 90 Prozent DCI-P3-Abdeckung zu rechnen.
FreeSync Premium und kein echtes HDMI 2.1
FreeSync Premium ist gegen Tearing im Einsatz. Im Übrigen kann auf zwei 2 Watt schwache Klanggeber zurückgegriffen werden. Die beworbene HDR10-Unterstützung dürfte wegen der mäßigen Leuchtdichte und des fehlenden Dimmings niemanden vom Hocker hauen können. Mit Blick auf die Anschlüsse finden sich zwei HDMI-Eingänge (Fake-2.1, siehe unten), ein DisplayPort 1.4 und ein Kopfhörerausgang.
Der Acer Nitro XV270U Z3 lässt sich neigen, seitlich drehen, um 150 mm in der Höhe verstellen sowie in Pivot versetzen, bringt eine VESA-Aufnahme (100 x 100 mm) mit sich und soll ab dem 1. Quartal 2027 in Europa erhältlich sein. Kostenpunkt (UVP): 299 Euro.
PRAD-Einschätzung
Wir wollen zum Schluss auf ein paar Besonderheiten eingehen. Wie oben bereits angedeutet, wird zwar mit HDMI 2.1 geworben, doch sind an den Schnittstellen nicht die vollen Bildwiederholraten möglich. Stattdessen muss man sich abseits des DisplayPorts mit WQHD144, FHD240 und HD360 begnügen. Folglich handelt es sich um verkappte HDMI-2.0-Buchsen. Bemerkenswert ist auch der Preispunkt, der nur 30 Euro unter dem eingangs genannten Mini-LED-Schwestermodell mit echtem HDMI 2.1, höherer DCI-P3-Abdeckung und einer DisplayHDR-1000-Zertifizierung liegt. Der Nitro XV270U Z3 ist folglich ziemlich hoch bepreist – Triple-Hz-Modus hin oder her.
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