Albatron bringt optischen Touchscreen-Monitor (OTM) auf den Markt

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Üblicherweise wird der Firmenname Albatron Technology mit Grafikkarten und Mainboards in Zusammenhang gebracht. Nun macht der Grafik- und Monitorspezialist aber mit einem Touchscreenmonitor von sich reden. Die Besonderheit an dem Gerät ist, dass es sich nicht um ein berührungsempfindliches Kapazitivdisplay im handelsüblichen Sinn handelt.

Berührungsempfindlicher Riese: Albatrons optischer Touchscreenmonitor (Bild: Albatron)

Stattdessen werden Bewegungen der Hand von Kameras und optischen Sensoren erkannt. Auf diese Weise will Albatron große berührungsempfindliche Displays günstiger fertigen, als es bei Geräten mit der herkömmlichen Touchscreen-Technologie möglich wäre. Die um das Vielfache teurere Technik bedient sich in das Panel integrierter Widerstands-Sensoren, die auf Dauer Schaden durch den Druck nehmen – die Anzahl der Klicks ist endlich.

Dieser Problemstellung begegnet der Albatron-OTM mit infrarotbasierten Sensoren, die im Displayrahmen verbaut sind. Sie ermöglichen nach Angaben des Herstellers sensiblere und genauere Klicks. Darüber hinaus soll das Display zu einer farbenfroheren Darstellung imstande sein. Da der Monitor mit einer Bildschirmdiagonalen von 42-Zoll von Microsofts aktuellem Betriebssystem, Windows 7, unterstützt wird, kommen seine künftigen Nutzer in den Genuss der Multi-Touch-Funktion.

Der Albatron-Bildschirm verfügt über volle High-Definition-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten im 16:9-Format. Seine Konnektivität beruht auf einem USB-, einem DVI- und einem D-Sub-Anschluss, die Helligkeit beträgt 700 Candela pro Quadratmeter. 120 Hertz Bildwiederholfrequenz, ein Kontrastverhältnis von 1.000:1 und neun Millisekunden Reaktionszeit runden die bis dato bekannten technischen Details ab.

Keine Angaben machte der Hersteller zum voraussichtlichen Marktstart sowie zum geplanten Verkaufspreis.

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