BenQ BL3200PT: ergonomischer 32 Zoll Monitor mit angenehmer Schriftsgröße und 100 % sRGB Farbraumabdeckung (Prad.de)

  • Hab jetzt den 4. seit Montag hier. Der hat keine Verunreinigungen im Display, Pixelfehler habe ich auch keine entdeckt, Streifen in der Hintergrundbeleuchtung sind minimalst bis nicht zu erkennen und das Flackern konnte ich bisher zum Glück nicht reproduzieren (auf Holz klopf).


    Nichts desto trotz finde ich die ausgelieferte Qualität bei benq bezogen auf dieses Display generell nicht i.O. Auch wenn sich alle Fehler nach der Pixel Policy von benq als "im erlaubten Rahmen" befanden. Ich habe alle auftretenden bekannten Fehler mit Videos und Screens an den benq Support übermittelt.


    Ansonsten habe ich das erste und das vierte Gerät kalibriert. Auch dabei sieht man recht deutliche Serienschwankungen.


    1. Gerät:
    Helligkeit 8
    R96, G94, B100


    4. Gerät:
    Helligkeit 12
    R95, G90,B100


    Da sieht man aber auch mal wieder, dass es überhaupt keinen Sinn macht kalibrationswerte von Tests oder anderen Leuten zu übernehmen.


    Ach ja und ich habe ein schwarzes Schaf unter den Händlern ausgemacht. Ich hatte das Display keine 15 Minuten in Betrieb und das Zubehör (Fuß, Kabel usw. Überhaupt nicht ausgepackt). D.h. in einem besseren Zustand kann das Gerät nicht zurück kommen. Jetzt verweigert Der Händler den Widerruf, weil angeblich der Fuß zerkratzt ist und der Rücktransport angeblich nicht ordnugsgemß erfolgt ist (letzteres wäre eh nicht mein Problem, wenn er einen Transportschaden nicht direkt beim Transportunternehmen geltend macht). Ich habe ihn darauf hingewiesen, dass es den Widerruf nicht verweigern kann, das ich Rechtschutzversichert bin und auch gerne an Eides statt Aussage, dass ich den Fuß nicht ausgepackt und oder benutzt habe.


    Da hätte ich wohl bei der Preissuchmaschine nicht nur auf die Gesamtwertung (besser als 2) schauen sollen, sondern auch auf die Detailbewertunfen von AGB und Verhalten nach dem Kauf. Je nach Reaktion des Händlers geht das dann direkt zum Anwalt. Aber da das bei dem Händler scheinbar eine Standardmasche ist, wird er es wohl darauf ankommen lassen. Ich denke mal als nächstes kommt ein Rückerstattungsangebot mit mindestens 10% Abschlag, in der Hoffnung, dass ich für die 50€ keine Lust auf einen Rechtsstreit habe.


    Witzigerweise hat der 1. Händler nichts abgezogen (bei dem wäre es durchaus legitim gewesen, weil ich das Gerät einige Stunden in Betrieb hatte, bis ich den Fehler bemerkt habe). Da hätte ich die 10% Abzug locker akzeptiert.

  • Also bist du mit dem Gerät jetzt zufrieden und behälst es auch?


    Ich finde die beiden Einstellungen nach der Kalibrierung recht ähnlich und halte das nicht für starke Schwankungen. Werte aus Tests können nie eine richtige Kalibrierung ersetzen, aber Tendenzen aufzeigen und die sieht man bei dir ja auch. Ob man Helligkeit 8 oder 12 einstellt, dürfte z.B. kaum einen Unterschied machen, egal bei welchen von den beiden Geräten.

  • Ja, so ist der Plan. ;)


    Mindestens 10cd sind es schon. Und auch etwas Farbabweichung. Aber ist auch nicht so, dass ich übermäßig viel Erfahrung mit Serienstreuung hätte. :)


    Jetzt ist er zumindest bei der Farbabweichung bei einem Delta von durchweg <2 - zu großen Teilen sogar im Bereich 0,5. Das Farbdreieck sieht auch ziemlich gut aus, wenn auch nicht ganz perfekt. Die Gammakurve hat bei 10% einen leichten Ausreißer (1,9). Darüber ist sie i.O. (also etwas über 2,2 mit der Einstellung 2). Das kann man nur per Softwarekalibration beheben. Das sind aber alles sehr gute Daten, wie ich finde.


    Ich kalibriere übrigens auf 80cd - viele werden wohl mehr drauf legen und eher Richtung 120 gehen.


    Das Gerät kostet auch nicht mal 600€ - das sollte man beachten...


    Und bevor das irgendwen verunsichert. Wer keine Bildverarbeitung macht, wird mit den Standardeinstellungen gut leben können außer bei der Helligkeit. Das Gerät stammt übrigens auch aus der September Batch. Gibt wohl doch einzelne gute Geräte. Ich hoffe es straft mich nicht noch Lügen - unterdessen ist eine gewisse Skepsis vorhanden. ;)

  • Hab seit ca. einer Woche ein Ersatzgerät für mein Streifenhörnchen erhalten. Der neue Monitor ist auch von September und hat auch die vertikalen Streifen auf homogenen Flächen, die der erste hatte. Allerdings sind sie deutlich schwächer ausgeprägt als beim Erstgerät. Zum Flackern konnte ich ihn bisher nicht bringen, was mir beim ersten je nach Bildinhalt manchmal gelang.


    Perfekt ist er nicht, aber auch nicht so übel. Bin in den letzten Tagen mit ihm gut ausgekommen.

  • Ich habe meinen - wie angekündigt behalten und bin nach wie vor zufrieden.


    Der Händler von einem zurückgeschickten Gerät (fängt mit A an und kommt aus Berlin) - lt. dem ich angeblich den Fuß beim Auspacken zerkratz hatte, obwohl ich den Fuß nicht ausgepackt habe, hat sich nach Androhung von Anwalt, Erwähnung von Rechtschutzversicherung, Fristsetzung und Hinweis auf Bereitschaft zur Aussage an Eides statt doch noch zur Vernunft bringen lassen und hat mir sogar die Frachtkosten für Versandkosten überwiesen. Von einem Extrem ins andere...


    Ansonsten noch der Hinweis auf den Test des Samsung SD32D850T. Ich hab allerdings Zweifel, dass beim Benq die Reaktionszeit bei Prad korrekt ermittelt wurde. In anderen Tests sieht sie besser aus und mein 2707er Dell ist sogar langsamer gewesen bei 1920x1200 - wurde aber deutlich spieletauglicher bewertet. Der Samsung verwendet das gleiche Panel. Lediglich die Ansteuerelektronik kann sich somit unterscheiden.

  • Einen Messfehler kann man deshalb weitgehend ausschließen, weil die Latenz bei jeder Overdrivestellung erneut gemessen wird. Diese ist bei allen drei Messungen identisch. Das Testprocedere ist ebenfalls bei allen unseren Tests identisch. Tatsächlich ist die Signalverzögerung beim angesprochenen Samsung tatsächlich schneller.

  • Wurde denn damals beim Dell 2707 noch mit anderen Maßstäben gemessen oder ist das noch mit der heutigen Gamingbewertung vergleichbar? Welcher Eingang wird denn getestet und kommt es bzgl. der Eingänge möglicherweise zu Unterschieden? Ich benutze den Display Port Eingang. Am Dell halt DVI - der hat ja nichts anderes.

  • Nein die Ergebnisse sind nicht vergleichbar, das war 2007. Seitdem haben wir die Messmethode zweimal angepasst. wir messen immer den hochwertigsten Anschluss, also momentan in der Regel DP, wenn vorhanden. Das steht aber auch in jedem Test!

  • Ich habe heute den BENQ BL3200PT bekommen, nachdem ich zuletzt einen LG34UM95P hatte.
    Der LG war eigentlich TOP, die volle Auflösung wurde am Win7 PC über DP sofort erkannt.
    Am Mac Mini Late 2012 und OSX Yosemite war nach einem kurzen Eingriff ins System auch dort die volle Auflösung per HDMI möglich. Da mir die Schrift aber zu klein war habe ich ich den LG zurückgeschickt und mich für den BENQ entschieden.
    Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden. Unter Win7 per DP ist wieder alles wie es sein soll.
    Leider bekomme ich per HDMI (2 verschiedene Kabel ausprobiert) per Win7 und MacMini nur eine Auflösung von 1920x1080 hin.
    Eine höhere Auflösung ist nicht möglich. Irgendwas mache ich falsch. Kann mir bitte jemand helfen?

  • Das Problem hat sich erledigt. Ich hatte noch einen Samsung S32D850T hier. Der hatte die gleichen Probleme.
    Auch ein für 1440p zertifiziertes DP->HDMI Kabel brachte kein Ergebnis.
    Ich habe mir jetzt das Erato Thunderbolt 2 Dock besorgt. Dort gibt es per HDMI die 1440er Auflösung. Außerdem kann ich so den Thunderbolt-Anschluss für mein Audiointerface benutzen.
    Anstatt DVI, HDMI und VGA Anschlüsse bereitzustellen sollte die Anzahl der DP Anschlüsse verdoppelt werden. Was nutzen mir die Anschlüsse, wenn dort keine volle Auflösung möglich ist. Das 1920x1080p Bild ist natürlich schön groß aber leider auch schön unscharf.
    Da es scheinbar keinen vergleichbaren Monitor gibt der meinen Anforderungen genügt, habe ich daher den BENQ behalten. Trotzdem muss ich dem Samsung S32D850T als auch dem BENQ eine eher schwache Leistung attestieren.
    Für MacMini meines Erachtens nicht wirklich geeignet. Außer man investiert in eine teure Zusatzlösung, wenn man den Thunderbolt-Anschluss anderweitig benötigt. Das Erato Thunderbolt 2 Dock ist dagegen uneingeschränkt empfehlenswert.

  • Hi


    Habe ewig nicht mehr hier gepostet denke aber das diese Info für einige Leute intressant ist.


    So ziemlich alle BenQ dieses Modells weisen bis Herstellungsdatum September das Flickerproblem auf.


    Ab November wurde eine neue Firmware verwendet die dieses Problem löst, falls ihr euch also daran stört bzw. das Problem bei euch auftritt könnt ihr euch an den Kundenservice wenden.


    Es wird auch berichtet das das Banding bei den November+ Monitoren so gut wie nicht mehr auftritt.

  • Wo gibt es denn sowas?
    Soweit ich weiß ist das unmöglich passiv DP auf HDMI bei 2560*1440 @ 60 Hz zu konvertieren.


    Bei Amazon, das Kabel von CSL-Computer. Die meinten, auch telefonisch, dass das funktionieren müsste.
    Ich habe vom MacMini aus auch per HDMI den LG34UM95P mit 3560x1440 befeuert gekriegt. Ich weiss aber nicht mehr mit wieviel Hertz.
    Für meine Office-Ansprüche war das jedenfalls ein Superbild, nur die Bildhöhe war mir zu klein, schwer zu lesen damit.

  • Am Telefon gerne aber schriftlich ist dann doch was anderes:
    Hier seh ich immer nur 1920 × 1080 bei allen Displayport nach HDMI Kabeln.


    HDMI selbst kann durchaus mehr als 1920 × 1080 aber nicht passiv von Displayport gewandelt, hab ich jedenfalls noch nicht gesehen.


    Trotzdem würde mich ein Link zu dem Kabel interessieren.

  • Wäre ja interessant zu wissen, ob eine ähnliche Änderung der Firmware auch bei den Konkurrenzprodukten von Acer und Samsung vorgenommen wurde oder wird. Die sollen ja die gleichen Probleme haben.


  • Anstatt DVI, HDMI und VGA Anschlüsse bereitzustellen sollte die Anzahl der DP Anschlüsse verdoppelt werden. Was nutzen mir die Anschlüsse, wenn dort keine volle Auflösung möglich ist. Das 1920x1080p Bild ist natürlich schön groß aber leider auch schön unscharf.
    Da es scheinbar keinen vergleichbaren Monitor gibt der meinen Anforderungen genügt, habe ich daher den BENQ behalten. Trotzdem muss ich dem Samsung S32D850T als auch dem BENQ eine eher schwache Leistung attestieren.


    Sowohl der HDMI als auch DVI Eingang am Benq unterstützen die volle Auflösung mit 60Hz. Wenn deine Quelle das auf den Anschlüssen nicht kann, ist das ein anderes Thema. Ein weiter Displayportanscgluss hätte natürlich nicht geschadet.

  • Sorry, aber das ist Bockmist. Natürlich kann meine Quelle das.
    Nochmal im Detail.
    Ein MacMini mit HD4000 ist die Quelle.
    Ich habe den MacMini jetzt über ein Elgato TB Dock per HDMI und 60Hz angeschlossen. Das Dock "schleift" das Signal also nur durch.
    Trotzdem ist es mir nicht gelungen über MiniDP->DVI oder HDMI die volle Auflösung zu bekommen. Genausowenig über HDMI->DVI oder HDMI.
    Und nochmal zur Erinnerung. Dieser MacMini hat den LG 34UM95P mit voller Auflösung angesteuert.