Test Monitor Acer B223W
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Anschlüsse

Senkrecht an der Gehäuserückseite befinden sich die Anschlüsse des Acer B223W. Dabei geht es sehr übersichtlich zu: Ein HDCP-tauglicher DVI-D- und ein analoger D-Sub-Eingang versorgen das Panel mit Bildsignalen.

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Standardkost: Ein digitaler DVI-D- und ein analoger D-Sub-Eingang.

Neben dem Netzanschluss samt Netzschalter findet man noch zwei 3,5 Zoll-Klinkenstecker, die Tonsignale entgegennehmen und über die integrierten Boxen abspielen bzw. an externe Lautsprecher durchschleifen.

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Netzstecker, Power-Schalter und Audioeingang des Acer B223W

Einen USB-Anschluss oder -Hub sucht man vergeblich. Peripheriegeräte müssen also weiter direkt am Rechner angeschlossen werden.

Bedienung und OSD

Die Bedienung des Bildschirms erfolgt über sechs Tasten, die in der unteren rechten Bildschirmecke angebracht sind. Druckpunkt und Haptik sind eher mäßig und die Beschriftung bei schlechter Beleuchtung kaum zu erkennen. Aufgrund der überwiegend fixen Belegung der Tasten ist das allerdings kein großer Nachteil. Die Funktionen sind schnell eingeprägt.

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Die Tasten zur Steuerung des Acer B223W fallen durch den schlechten Druckpunkt auf.

Ganz rechts, neben der Power-LED befindet sich die Power-Taste. Daran schließen sich zwei Tasten an, mit denen durch das Onscreen-Menü (OSD) navigiert werden kann. Dieses wird über die benachbarte und entsprechend beschriftete Taste aufgerufen und dient auch zur Bestätigung einer getroffen Auswahl bzw. Änderung.

Die „Auto-Taste“ ist bei aufgerufenem OSD für das Abbrechen einer Auswahl bzw. Änderung zuständig. Bei Anschluss per DVI-D, d.h. im „digitalen Betrieb“, bleibt die Taste ohne eigenständige Funktion. Nutzt man die Zuspielung per D-Sub-VGA, wird bei Betätigung eine Auto-Justage ausgeführt, die bei Bedarf im Menü weiter verfeinert werden kann.

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Die Bildpresets der Acer B223W werden über ein eigenes OSD aufgerufen

Die letzte Taste des Blocks ruft ein zweites OSD auf, das einen Direktzugriff auf die fünf Bildmodi erlaubt (User, Text, Standard, Graphik und Film). Sobald eine Änderung von Helligkeit oder Kontrast in einem der Modi über das OSD erfolgt, befindet man sich automatisch im User-Modus, die Bildmodi lassen sich also nicht anpassen.

Im folgenden Bilder und Informationen zu den Funktionen des Menüs:

Hauptmenü

Das Hauptmenü besteht aus zehn Piktogrammen, mit denen die einzelnen Einstellparameter aufgerufen werden können. Obwohl dieses Menü zunächst umfangreiche Eingriffsmöglichkeiten suggeriert, ist der tatsächliche Funktionsumfang recht überschaubar.

Helligkeit/ Kontrast

Nach dem Aufruf dieses Menüpunktes wird zunächst eine Auswahl zwischen dem „Acer eColorManagement“, hinter dem sich nichts anderes als die Auswahl der vordefinierten Bildmodi verbirgt, und Benutzereinstellungen angeboten. Diese ermöglichen die Justage von Helligkeit und Kontrast. Zusätzlich kann der dynamische Kontrast aktiviert und deaktiviert werden.

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Feinabstimmung/ Bildlage

Beide Menüpunkte stehen nur im analogen Betrieb zur Verfügung und dienen der exakten Positionierung des Bildes, sowie der optimalen Abstimmung auf das zugespielte Signal.

Farbeinstellungen

Tatsächlich ist an dieser Stelle kein um 180 Grad gedrehtes Blindensymbol gemeint, sondern die Auswahl zweier vordefinierter Farbtemperaturen: 6000K (warm) und 10000K (kalt). Zusätzlich eröffnet der Benutzermodus die Möglichkeit, die RGB-Kanäle individuell zu regeln. Die hier getroffenen Einstellungen gelten für alle Bildmodi.

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Sprache

Hier kann aus acht Menüsprachen gewählt werden.

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OSD

Diese Optionen steuern das Verhalten des Menüs, das frei auf dem Bildschirm angeordnet werden kann. Auch die Anzeigedauer kann von voreingestellten 10 Sekunden bis auf 2 Minuten verlängert werden.

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Signal

Eine Umschaltung zwischen den beiden Signaleingängen DVI-D und D-Sub erfolgt bei Auswahl dieses Menüpunktes. Gleichzeitig kann die Kommunikation des TFT-Monitors mit der Grafikkarte (und umgekehrt) aktiviert oder unterbunden werden.

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Information

Aktuelle Signalparameter (Auflösung, Horizontal- und Vertikalfrequenz, ausgewählter Eingang und Seriennummer des Gerätes) werden dem Benutzer nach entsprechender Auswahl präsentiert.

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Reset

Über diesen Menüpunkt wird der Bildschirm auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Achtung! Eine Warnung bzw. Sicherheitsabfrage erfolgt nicht.

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Acer eDisplay Managementnn

Für die komfortable Bedienung vom Rechner aus liegt dem Acer B223W die Software „eDisplayManagement“ bei. Alle Bildeinstellungen können hier geändert werden.

Es besteht auch die Möglichkeit, eine Kalibrierung per Augenmaß anhand einiger Testbilder durchzuführen. Zusätzlich wird ein Pivot-Treiber installiert, mit dem ein Betrieb im Hochkantmodus möglich wird, falls der Grafikkartentreiber dies nicht ohnehin unterstützt.

Im Folgenden die (Zusatz-)Funktionen von Acer eDisplayManagement:

Anpassen

Über diesen Menüpunkt können Auflösung, Helligkeit und Kontrast eingestellt bzw. überprüft werden. Für die Auflösung stehen Testbilder zum Überprüfen der pixelgenauen Zuspielung zur Verfügung.

Die Einstellung der korrekten Helligkeit wird durch die Anzeige eines groben Graukeils unterstützt. die beste Einstellung für den Kontrast soll durch die Anzeige grauer Ziffern auf weißem bzw. leicht gräulichem Hintergrund gefunden werden.

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Acer B223w Monitor Acer B223w Acm Helligkeit
Acer B223w Monitor Acer B223w Acm Kontrast
Das Bild oben links zeigt die Überprüfung des 1:1-Pixelmapping, das Bild oben rechts zeigt die Einstellung der gewünschten Helligkeit und das untere Bild hilft bei der Einstellung des korrekten Kontrastwertes.
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... ist seit 2008 dabei und hat Medieninformatik sowie Druck-/ Medientechnik studiert. Es ist für die Bereiche Farbmesstechnik, -metrik und -management zuständig und entwickelte die PRAD-Test-Software. Nach wie vor verfasst er Testberichte über Grafik-Monitore.

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