Test Monitor NEC LCD1535VI

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Garantie LCD/Backlight (Jahre): 3/3 incl. Vor-Ort-Austauschservice
max. Pixelfehler (nach ISO 13406-2): Klasse II
Panelgröße: 15″
Pixelgröße [mm]: 0.297
Standardauflösung: 1.024 x 768
Sichtbare Bildgröße/-diagonale [mm]: 302 x 228 / 380
Videoeingang, Stecker: Sub-D analog, DVI-I analog & digital
Bildfrequenz [Hz]: 50 – 75
max. Zeilenfrequenz/Videobandbreite [kHz/MHz]: 30 – 60 / 80
Farbmodi Preset/User: 6 / 4
LCD drehbar/Portrait Modus: Nein / Nein
LCD Display Arm Option: Ja
Ausstattung: Sub-D Kabel, Netzteil intern, Netzkabel
Monitormaße (B x H x T) [mm]: 349 x 368 x 260
Gewicht [kg]: 4,8
Prüfzeichen: TCO99, ISO 13406-2, CE
Leistungsaufnahme On/Stand-by/Off [Watt]: < 32 / < 3 / –

Einleitung

Mit dem NEC LCD 1535VI testen wir den ersten 15″ TFT Monitor, da bisher nur 18″ oder 19″ TFTs von uns begutachtet wurden.

Bei diesem Gerät steht das Design nicht im Vordergrund. Der in Ivory gehaltene Monitor ist ein typischer Computerbildschirm mit einer durchdachten Kabelführung. Besonders positiv fällt das integrierte Netzteil auf und der seitlich angebrachte Netzschalter.

Lieferumfang

Neben dem Monitor werden ein Handbuch, ein Netzkabel und ein analoges Signalkabel geliefert. Ein digitales Signalkabel sucht man vergeblich. Treiber oder zusätzliche Software sind nicht vorhanden. Treiber können aber von der Homepage herunter geladen werden.

Wir verbinden das Gerät digital mit der Grafikkarte. Die Kabel können über einen Kabelschacht durch den Standfuß geführt werden. Somit liegen keine Kabel auf dem Schreibtisch. Der Monitor kann lediglich nach oben und unten geneigt werden. Weitere Funktionen bietet der Standfuß nicht.

Bildqualität

Der Bildschirm liefert ein farbenfrohes Bild, mit starkem Blauanteil. Die Stabilität des vertikalen Blickwinkels ist lediglich befriedigend. Das führt dazu, dass deutliche Farbveränderungen erkennbar sind. Dies ist bei einem Blickwinkel von 110 Grad auch nicht verwunderlich.

OSD

Hier ist NEC ein großer Wurf gelungen und bietet umfangreiche Möglichkeiten das Gerät optimal einzustellen. Die Bedienung erfolgt zwar über mehr als 2 Tasten, aber die Menüführung ist durchdacht und schon nach kürzester Zeit kommt man mit dem OSD gut zurecht. Folgende Funktionen sind vorhanden:

1. Helligkeit und Kontrast, automatische Einstellung
2. Automatische Einstellung (nur analoger Eingang)
3. Bildposition: Links/Rechts, Unten/Oben, Bildbreite, Optimierung
4. Farbsteuerung: Rot, Gelb, Grün, Cyan, Blau und Magenta
5. Hilfefunktion 1: Schärfe, Zoom, Signalwahl
6. Hilfefunktion 2: Sprache, OSM-Einstellund, Auflösungs- und Werkseinstellung
7. Information

Die Anzeige erfolgt leider über Balken und nicht über konkrete Zahlen, sonst wäre das OSD perfekt.

Reaktionsverhalten

Eine Schlierenbildung ist so gut wie nicht auszumachen. Die Spiele Quake III Arena, Quake III Team Arena und Jedi Knight 2 sind sehr gut zu spielen. Auch beim 3DMark2001SE machte das Gerät eine ausgezeichnet Figur. Es ist keine Schlierenbildung erkennbar. Bei UT2003 Demo ist eine geringe Schlierenbildung erkennbar. Das Spiel ist aber gut bis sehr gut spielbar. Aus diesem Grund sollten sich Spieler dieses Gerät in jedem Fall einmal näher betrachten.

Zum Abspielen von DVDs ist der Monitor ebenfalls gut geeignet und lässt auch bei Filmen mit schnellen Bildwechseln keine Schwäche erkennen.

Farbverläufe stellt das Gerät befriedigend dar. Insbesondere von Rot zu Blau waren deutliche Stufen sichtbar. Der Blickwinkel ist mit vertikal 110 Grad leider zu gering um Farb- und Helligkeitsveränderungen auszuschließen. Der horizontale Blickwinkel ist mit 150 Grad gut. Beim Scrollen z.B. auf Internetseiten sind deutliche Farbveränderungen erkennbar.

Analog angeschlossen stellt der Monitor das Bild perfekt ein. Kleinere Auflösungen werden vollflächig dargestellt. Die Qualität des interpolierten Bildes, insbesondere bei Schrift, ist befriedigend.

Fazit

Der NEC 1535VI ist für Anwendungen mit einer schnellen Bildaufbauzeit wie Spiele oder DVD ausgezeichnet geeignet. Das OSD bietet umfangreiche Einstellmöglichkeiten und lässt so gut wie keine Wünsche offen. Auch die Farben, die Helligkeit und der hohe Kontrast können durchaus überzeugen. Allerdings sind die Farben durch den geringen vertikalen Blickwinkel sehr winkelabhängig und auch die Farbverläufe werden nicht optimal aufgelöst. Wer mit dem geringen vertikalen Blickwinkel leben kann, sollte sich diesen Monitor in jedem Fall einmal näher betrachten.

Technische Spezifikation: NEC LCD1535VI

Bewertung

Bildstabilität:
(digital)
(analog)
Blickwinkelabhängigkeit:
Kontrasthöhe:
Farbraum:
Subjektiver Bildeindruck:
Graustufenauflösung:
Helligkeitsverteilung:
Interpoliertes Bild:
Gehäuseverarbeitung/Mechanik:
Bedienung/OSD:
Geeignet für Gelegenheitsspieler:
Geeignet für Hardcorespieler:
Geeignet für DVD/Video:
Preis [incl. MWSt. in Euro]: Keine Angaben
4.1

GUT

 

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