Test Monitor NEC LCD1920NX

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Garantie LCD/Backlight (Jahre): 3/3 incl. Vor-Ort-Austauschservice
max. Pixelfehler (nach ISO 13406-2): Klasse II
Panelgröße: 19″
Pixelgröße [mm]: 0.294
Standardauflösung: 1.280 x 1.024
Sichtbare Bildgröße/-diagonale [mm]: 376 x 301 / 483
Videoeingang, Stecker: Sub-D analog und DVI-D digital
Bildfrequenz [Hz]: 56 – 75
max. Zeilenfrequenz Videobandbreite [kHz/MHz]: 31,5 – 80 / –
Farbmodi Preset/User: 3 / 2
LCD drehbar/Portrait Modus: Ja / Nein
LCD Display Arm Option: Ja
Ausstattung: Sub-D Kabel, DVI-D Kabel, Netzkabel, Netzteil intern
Monitormaße (B x H x T) [mm]: 434,5 x 423 x 205
Gewicht [kg]: 8,0
Prüfzeichen: TCO99, TÜV GS, ISO 13406-2, CE
Leistungsaufnahme On/Stand-by/Off [Watt]: < 60 / – / < 3

Einleitung

Der NEC LCD 1920NX hat auf den ersten Blick zumindest optisch wenig zu bieten. Das Testgerät in Ivory sieht aus wie ein typischer Standard-Monitor. Mittlerweile sind am Markt attraktivere Displays erhältlich. Das Gerät ist drehbar und kann nach vorne und hinten geneigt werden. Auf den zweiten Blick überzeugt das Gerät aber mit einem tollen Bild und das sollte bei einem Monitor auch im Vordergrund stehen.

Dies ist der erste Test an unserer neuen Gainward 750 XP Geforce4 Titanium Grafikkarte. Die Karte bietet 2 DVI-I Ausgänge und ermöglicht den direkten Vergleich zu unserem Referenzmodell Samsung 191T. Das Gerät wird am 2. DVI-I Ausgang digital angeschlossen. Unter Windows XP Prof. wird das Gerät gleich viermal in der Systemsteuerung angezeigt. Woran dies liegt, konnte leider nicht ermittelt werden.

Lieferumfang

Geliefert wird neben dem Display ein ausführliches Handbuch, ein D-Sub Kabel, ein Netzteil mit Kabel und eine CD-Rom mit Treiber und Handbuch im PDF Format. Das PDF-Handbuch unterscheidet sich durch die Angaben zu den technischen Werten und einer Erklärung zu TCO 95 und 99. Ein digitales Kabel sucht man vergeblich.

Nach dem Anschalten erscheint ein einwandfreies farbenfrohes kontrastreiches, allerdings etwas zu helles Bild. Die Bildausleuchtung ist gut und gleichmäßig. Auch nach der automatischen Kontrasteinstellung erscheint das Bild etwas überstrahlt. Nachdem wir eine Gammakorrektur an der Grafikkarte vorgenommen haben und den Rot- und Blauwert am Monitor geringfügig zurückreguliert haben, erscheint ein perfektes kontrastreiches Bild mit satten Farben. Die Blickwinkelstabilität ist ausgezeichnet. Ein rein schwarzes Bild erscheint jedoch etwas zu hell.

OSD

Das Menü ist ausgesprochen einfach zu bedienen und bietet folgende Einstellmöglichkeiten:

1. Helligkeit, Kontrast, automatische Kontrasteinstellung und Signalwahl

2. Farbeinstellung RGB

3. PC/MAC, horizontale Größe und Lage, vertikale Lage, Feinabgleich bei kleinen Schriften, Auto-Sync (alle digital nicht verfügbar)

4. Sprache

5. Auflösungsanzeige, OSD horizontale und vertikale Lage, Glätten, Unsichtbar, Information und Werkseinstellung

Für weniger versierte Anwender wird über die Auflösungsanzeige sofort angezeigt, wenn der Monitor nicht in der empfohlenen Auflösung betrieben wird. Diese Funktion kann aber auch deaktiviert werden. Die Einstellungen werden leider nur als Balken und nicht als Wert dargestellt.

Direkt am Monitor kann Autoadjust, Autokontrast und die Signalwahl ausgewählt werden.

Im Ersten Vergleich mit dem 191T verwenden wir den im Prad.de Board lang diskutierten Test, der ermittelt ob alle Frames dargestellt werden. Dies ist der Fall und die Schlierenbildung ist gering und etwas besser als beim Samsung.

Die Spiele Quake III Team Arena, UT2003 und der Benchmark 3DMark2001SE wurden einwandfrei dargestellt und es konnte nur ein geringes Schlieren ermittelt werden. Auch Spieler kommen somit voll auf ihre Kosten. Das Abspielen von DVDs ist ebenfalls problemlos möglich. Selbst schnellste Bildwechsel wie beispielsweise bei Matrix machen dem Gerät nichts aus.

Fazit

Der Monitor hinterlässt einen überzeugenden Eindruck. Die Bildqualität ist gut und die Einstellmöglichkeiten im OSD überzeugen ebenfalls. Als Kritikpunkte sind das fehlende digitale Kabel, das unspektakuläre Design und die fehlende Möglichkeit Bilder auch direkt 1:1 darstellen zu können, anzumerken. Eine 1:1 Darstellung kann natürlich meist auch über die Grafikkarte gewählt werden, aber wenn es der Monitor direkt darstellen kann, ist es bequemer. Für Grafiker ist dieses Gerät ebenso geeignet, wie für Officeanwender. Spieler sollten nicht zu viel erwarten und lieber auf ein Modell mit IPS Panel ausweichen.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei der Firma NEC bedanken, die uns den Monitor zum Testen überlassen hat.

Bewertung

Bildstabilität:
(analog)
(digital)
Blickwinkelabhängigkeit:
Kontrasthöhe:
Farbraum:
Subjektiver Bildeindruck:
Graustufenauflösung:
Helligkeitsverteilung:
Interpoliertes Bild:
Gehäuseverarbeitung und Mechanik:
Bedienung/OSD:
Geeignet für Gelegenheitsspieler:
Geeignet für Hardcorespieler:
Geeignet für DVD/Video:
Preis [incl. MWSt. in Euro]: Keine Angaben
4.3

(GUT)

Technische Spezifikation: NEC LCD1920NX

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